Zum Arzt geht niemand gern. Das gilt insbesondere dann, wenn es um den Intimbereich geht. Besonders schwer fällt vielen Frauen der Termin beim Frauenarzt. Viele Frauen kennen diese Angst, weil sie einmal schlechte Erfahrungen mit einem Frauenarzt gemacht haben. Ursache hierfür können schmerzhafte Untersuchungen in der Vergangenheit sein. Oder der Gynäkologe ist den Patientinnen unsympathisch, baut kein Vertrauensverhältnis zur Patientin auf, nimmt sich keine Zeit für die Fragen, Sorgen und Ängste.

Der erste Termin

Große Ungewissheit und daraus hervorgehende Ängste sind besonders häufig bei jungen Frauen und Jugendlichen vorzufinden, die zum ersten Mal zum Frauenarzt gehen müssen oder wollen. Akute Beschwerden, die HPV-Impfung (Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs), Vorsorgeuntersuchungen oder der Wunsch nach verschreibungspflichtigen Verhütungsmitteln (Pille, Spirale oder beispielsweise das Diaphragma) machen den Arztbesuch für viele junge Frauen notwendig. Was geschieht beim Frauenarzt? Muss ich auf den Stuhl? Tut die Untersuchung weh? Muss ich mich schämen? Diese und weitere Fragen quälen viele Frauen, die das erste Mal zum Frauenarzt gehen.

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und tut nicht weh

Nach dem Beratungsgespräch kann, sofern Sie damit einverstanden sind, die gynäkologische Untersuchung folgen. Eine spezielle Vorbereitung ist hierfür nichtnotwendig.

Die Untersuchung beginnt mit dem Abtasten der Brust. Dies ist nicht schmerzhaft und dient der Brustkrebsfrüherkennung. Brustkrebs ist der häufigste weibliche Krebs und kann bei frühzeitiger Entdeckung sehr gut therapiert werden. Empfohlen wir Frauen daher auch das selbstständige Abtasten des Busens.

Anschließend folgt die Untersuchung der Scheide auf dem Frauenarztstuhl. Zunächst schaut der Arzt oder die Ärztin äußerlich nach Veränderungen und Infektionen der Haut. Anschließend werden Scheide und Muttermund untersucht. Hierzu wird das Spekulum eingeführt. Die Untersuchung mit dem Spekulum ist nicht schmerzhaft. Die Angst, dass das Spekulum viel zu groß sei und Schmerzen verursachen könnte, ist unbegründet. Der Arzt wählt die Größe des Spekulums anhand des Körperbaus. Bei Mädchen wird das kleinste Spekulum verwendet. Gegebenenfalls wird ein Abstrich vom Muttermund und Gebärmutterhals gemacht. Ist die Patientin noch Jungfrau, entfällt der Abstrich typischerweise.

Abschließend tastet der Arzt bzw. die Ärztin Eierstöcke, Gebärmutter und Blase ab. Hierfür zieht der Gynäkologe Gummihandschuhe an und führt einen Finger in die Vagina ein. Mit der anderen Hand wird gegen die Bauchdecke gedrückt um mögliche Veränderungen festzustellen. Zusätzlich kann der Gynäkologe eine Ultraschalluntersuchung von der Scheide machen. Auch diese Untersuchung ist nicht schmerzhaft.

3 Tipps: So fällt die Untersuchung leichter

  1. Ablenken lassen
    Ein guter Gynäkologe erzählt von sich aus, was er gerade genau macht und welchen Zweck die Untersuchung hat. Ist Ihr Gynäkologe eher schweigsam, so bitten Sie ihn doch konkret darum zu erzählen, was er gerade macht.
  2. Lange Oberbekleidung
    Ein langes T-Shirt, ein langes Kleid oder ein Rock kann bei der Untersuchung angelassen werden. Es kann dem Gefühl, bloß gestellt zu werden, positiv entgegen wirken und die Untersuchung somit viel angenehmer machen.
  3. Händchen halten
    Freundin, Freund oder Mutter können bei der Untersuchung dabei sein und Händchen halten.

3 Tipps: Den richtigen Frauenarzt finden

Patientinnen mit schlechten Erfahrungen sollten umgehend den Arzt wechseln.

  1. Frauenarzt empfehlen lassen
    Einen vertrauensvollen Frauenarzt lässt man sich am besten empfehlen. Hören Sie sich also bei Freunden und Familie um, fragen Sie konkret nach einer Empfehlung und Erfahrungen mit dem Arzt. Hilfreich können auch Bewertungsportale (beispielsweise docinsider.de) im Internet sein.
  2. Unverbindlicher Anruf beim Frauenarzt
    Ein Anruf ist absolut unverbindlich und ermöglicht Ihnen sich über die verfügbaren Ärzte und die Praxis im Allgemeinen zu informieren. Sagen Sie unbedingt, dass Sie Angst vor dem Termin und einer möglichen Untersuchung haben. Viele Praxen haben Ihre Arzthelferinnen geschult und nehmen solche Äußerungen sehr ernst. Konkret bedeutet das für Sie, dass Ihnen beispielsweise mehr Zeit für ein Gespräch eingeräumt wird und der Termin vor die Mittagspause oder das Ende der Praxiszeit gelegt wird, damit Sie ganz ohne Zeitdruck beraten werden können. Außerdem haben Sie hier die Möglichkeit zu beeinflussen, ob Sie einem Gynäkologen, also einem männlichem Frauenarzt, oder eine Gynäkologin, einen weiblichen Frauenarzt (Frauenärztin) als Ihren Arzt auswählen.
  3. Den Frauenarzt kennenlernen
    Beim Frauenarzt selbst entscheiden Sie selbst, was geschieht. Viele Frauenärzte verzichten beim ersten Termin bewusst auf Untersuchungen und beschränken sich aufs Kennenlernen. Lassen Sie sich zu nichts drängen, falls Ihnen der Frauenarzt selbst unsympathisch ist und Sie sich nicht wohlfühlen. Sagen Sie klar, wenn Sie beim ersten Mal keine Untersuchung wünschen und suchen Sie sich gegebenenfalls einen anderen Frauenarzt.

3 Tipps: So fällt der Besuch leichter

  1. Spickzettel
    Die erste gynäkologische Sprechstunde ist aufregend. Daher sollten Fragen zu Hause vorformuliert und aufgeschrieben werden. So wird keine Frage vergessen!
  2. Vorbereitung
    Beim ersten Termin wird in der Regel nur ein Gespräch geführt. Im Rahmen dieses Gespräches stellt der Arzt einige Fragen, auf die man sich vorbereiten kann. Mögliche Fragen sind im Rahmen der Anamnese beispielsweise:
    • Seit wann haben Sie die Periode?
    • Wie lange dauert die Monatsblutung an?
    • Wie stark ist die Regel?
    • Haben Sie Schmerzen (Unterleibsschmerzen) während der Regel?
    • Hatten Sie schon Geschlechtsverkehr? Falls ja, wie verhüten Sie?
    • Welche Erkrankungen traten in der Familie auf?
    • Welche Impfungen haben Sie erhalten?
    • Welche Kinderkrankheiten hatten Sie?
  3. Vertrauten mitnehmen
    Es ist absolut nicht ungewöhnlich mit dem Freund, einer Freundin oder der eigenen Mutter zum Frauenarzt zu gehen. Das beruhigt ungemein, gibt Sicherheit und nimmt die Angst vorm Frauenarzt.

Die Angst vorm Frauenarzt als Folge anderer Ängste

Viele Patientinnen haben direkt vor dem Frauenarzt selbst keine Angst. Die Angst vor dem Frauenarzt resultiert aus anderen Ängsten. So kann beispielsweise die Angst vor der Diagnose, die Angst vor Krebs, die Angst ausgelacht zu werden die Ursache dafür sein, den Frauenarztbesuch aufzuschieben oder ganz zu vermeiden.

Häufig leiden Patienten dann unter einer somatoformen Störung. Diese als Hypochondrie bekannte Krankheit hat zur Folge, dass die Patienten, die sogenannten Hypochonder, die Befürchtung haben ernsthaft krank zu sein. Typisch sind die Angst vor Krebs (Karzinophobie), die Angst vor AIDS oder die Angst überhaupt zu erkranken (Nosophobie). Während einige Patienten mit dieser Angst sehr offensiv umgehen und die Untersuchungen von verschiedenen Ärzten wiederholen lassen, reagieren andere mit Verdrängung, kapseln sich komplett ab und entwickeln eine Angst vor dem Arzt.

Hier hilft nur der offene Umgang mit den Sorgen und Ängsten. Kommunizieren Sie klar, dass Sie denken, ernsthaft erkrankt zu sein und diese Gedanken nicht mehr loswerden. Der richtige Ansprechpartner ist hier der Arzt (Hausarzt, Frauenarzt) Ihres Vertrauens, der die weiteren Schritte einzuläuten weiß.

44 Antworten zu “Angst vor dem Frauenarzt”

  1. Eva sagt:

    Ein Schwachsinn wird hier vermittelt. Tut mir leid, aber dieses „Tätschel tätschel, die Untersuchung tut nicht weh“ ist Blödsinn! Ich gehe seit 8 Jahren zum Frauenarzt und habe deswegen bereits verschiedene Ärzte aufgesucht und es hat IMMER höllisch weh getan. Einmal wurde ich vor Schmerzen sogar ohnmächtig! Mir hat man auch vorher immer gesagt, dass das doch alles ganz eays und locker abläuft. Nichts war locker, nichts war easy. Und mein erster Gynäkologe war sehr vorsichtig, lieb und einfühlsam und hat mir Zeit gegeben.

    • kafdag sagt:

      Eva,

      klar kann so manche Untersuchung unangenehm und schmerzhaft sein. Aber sie sind manchmal unvermeidbar. Aber wenn die Atmosphäre aufgelockert ist, ist es eben angenehmer. Zum Glück muss man als Frau, von gesundheitlich notwendigen Ausnahmen mal abgesehen, nicht jede Woche dahin. Aber einige Untersuchungen sind nun mal notwendig. Das kann einem niemand abnehmen. Nur die Entscheidung zu welchem Gynäkologen man geht, ist einem selbst überlassen.

      Oftmals macht die Angst vor der Situation einen schmerzempfindlicher. Ist die Angst überschaubar, der Gynäkologe verständnisvoll, dann vergeht die Zeit wie im Fluge und ist halb so wild.

      Vor allem finde ich an dem Artikel super, dass Tipps gegeben werden, um sich im Vorfeld gut vorzubereiten. Das ist oft schon die halbe Miete. Sonst steht man mit tausend Fragezeichen da und ist gestresst bevor die eigentliche Untersuchung geschieht.

      • Kikori sagt:

        Niemand hat in Frage gestellt, dass die Untersuchungen nicht erforderlich sind.
        Eva sagt, dass es Blödsinn ist, dass es defintiv nicht wehtut. Und es IST Blödsinn.
        Ich gehe auch schon, seit ich 11 bin zum Frauenarzt (Beginn Periode) und es tat immer höllisch weh. Ich habe im Moment eine Frauenärztin, die unheimlich lieb ist, mir auf jeden Fall nicht wehtun will und immer besonders sanft ist. Und egal, wie sie sich anstrengt- es tut nunmal weh!

        Bei meiner Frau wars ähnlich: Sie ging, als sie die Periode bekam, zu einer Frauärztin, die sich angeblich mit Jungfrauen auskennt. Da war sie 14. Und dort trat sie einer Frau gegenüber, Aussehen und Temperament eines Nilpferdes. Sie sagte ihr auch, dass sie Jungfrau sei. Doch die Frau fertigte sie ab, wie ein Stück Fleisch.
        Jetzt könnte man natürlich dagegenhalten, dass es solche und solche Fraueärzte gibt. Aber das ist nicht der Kern.
        Inzwischen ist sie bei meiner Frauärztin. Sie sagt, es drückt und ziept unangenehm und manchal tuts auch etwas weh, aber es ist zu ertragen.
        ABER (!) es tut nunmal weh. Es kommt auch immer auf die Sensibilität an. Das ist sehr individuell.
        Es gibt außerdem auch Frauen, die daran leiden:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Vaginismus

        Man sollte nicht alles verallgemeinern. Jeder empfindet das individuell. Natürlich sollte man einem jungen Mädchen, dass zum ersten mal zum Gyn geht, nicht sagen, dass es weh tun wird. Vielleicht sollte man nichtmal sagen, dass es wehtun kann, denn es würde Ängste schüren.
        Aber meine Frau und ich fühlten uns schon arg verarscht, als es dann doch so doll wehtat, obwohl alle versprochen hatten, es täte nicht weh.

        Also entweder ist der Text nun subjektiv oder sachlich.
        Und wenn er sachlich ist, dann muss man darüber informieren, dass es für manche Menschwn wehtun kann. Und es bei manchen auch nicht weggeht. Egal, wie nett der Frauenarzt ist.
        Wenn der Text subjektiv ist, kann er auch falsch sein, dann dann geht der Verfasser von sich aus, oder von der Allgemeinheit. Aber eben nicht vom Individuum und deswegen kann er auch nicht auf jeden gleich angewendet werden. Und man sollte Leuten, die andere Erfahrungen machen, das nicht vorwerfen.
        Oder deren Meinung weniger achten oder herunterspielen.

        Ich empfehle mich.

    • Jolina sagt:

      Da muss ich Eva recht geben als ich das letzte mal dort war hat es auch richtig weh getan. Die hat einen Ultraschall von oben gemacht und ich hatte danach auch noch starke Schmerzen.

    • weschi sagt:

      Schliesse mich dem an, bei mir hat was auch jedesmal höllisch wehgetan. Ich finde es unverantwortlich zu schreiben, dass es ‚prinzipiell‘ nicht wehtut… Jeder ist anders gebaut und empfindet es anders… Leute, wenn ihr glaubt, dass alles bei jedem so leicht von der Hand geht, dann glaubt ihr vermutlich auch an den Weihnachtsmann…

    • weschi sagt:

      Anmerkung: ich habe höllische Angst vorm Zahnarzt, insbesondere nachdem dort mal tief in den Zahn ohne Betäubung gebohrt wurde und ich anschließend noch tagelang mit Zahnschmerzen zu kämpfen hatte. Dennoch empfand ich die Schmerzen beim Frauenarzt als viel schlimmer, heftiger und unerträglicher. Deswegen gehe ich lieber zum Zahnarzt als zum Frauenarzt. Nur mal, um die Dimensionen aufzuzeigen. Frauenarzt ist das schlimmste, was mir bisher passiert ist. Kein Scherz.

    • Timmy07 sagt:

      An schmerzen bei der Untersuchung ist Mann oft selbst schuld Mann darf nicht verkrampft sein . Mann sollte entspannt sein oder an was schönes Denken dann tutes aauch nicht weh ich spreche aus eigener Erfahrung.

      LG Timmy07

    • Girl12 sagt:

      Bei mir hat es noch nie weh getan, das ist alles eine Frage wie es einem geht, man muss offen sein, es darf einem auch nicht peinlich sein, sonst verkrampft man und es tut weh…

  2. Nane sagt:

    Hallo. Also ich weiss ja nicht zu welchem FA kafdag geht, aber ich hatte beim FA noch NIE irgendwelche Schmerzen. Ok, Brust abtasten kann ein bisschen drücken, geht aber erstens schnell und zweitens haben meine Frauenärztinnen (musste wg. Häufigem Umzung oft wechseln) immer gesagt: Wenns richtig weh tut, bitte sagen, ich passe auf! „Untenrum“ hat es mir nie weh getan, die waren immer sehr vorsichtig. Der Abstrich piekst etwas, ist aber in einer halben Minute vorbei. Und das wars auch schon wieder für ein Jahr. Was die eigentliche Angst oder Unsicherheit ausmacht ist doch nur, dass man sich ziemlich ausliefert. Ok, eine gute FÄ weiss einem diese Angst zu nehmen. War vorgestern grad wieder bei einer neuen (musste wieder mal beruflich umziehen) – wir redeten 10 Minuten, sie war nett, na dann wolln wir mal….15 min später war ich draussen und wieder mal für ein Jahr beruhigt. Also, liebe Frauen, die normale Krebsvorsorge ist DEFINITIV nicht schlimm, lasst euch nicht irre machen.
    Das einzig wichtige bei der Untersuchung „untenrum“ ist, sich richtig aktiv zu entspannen, also ganz bewusst tief atmen und locker lassen.

  3. Nane sagt:

    Sorry, verlesen, ich meinte den Beitrag von Eva.

  4. nunu sagt:

    Mir gehts wie Eva. Ich empfinde die Untersuchung beim Frauenarzt als sehr schmerzhaft und demütigend und fühle mich in meiner Angst durch diesen „Tätschel-Artikel“ auch alles andere als ernst genommen.

    Den Arzt auf die Angst hinweisen… Toll! Wissen Sie was ich gesagt bekam: „Für Patienten, die auf Krankheitsgewinn aus wären, haben wir keine Zeit!“, beim anderen Versuch kam ich überhaupt nicht zu Wort, da wurde in 4 Minuten die Anamnese runtergehechelt und dann hieß es ab auf den Stuhl. Und ich bin Privatpatientin.
    Damit erübrigt sich auch der tolle Tipp, sich eigene Fragen zu notieren. Dafür hat man in der „in 8 Minuten abgefertigt“-Realität von deutschen Arztpraxen nämlich gar keine Zeit.

    Jemanden mitnehmen… Ja meinen Sie denn, das jemand der beim Arzt Todesängste aussteht da im Bekannten- und Verwandtenkreis auf Verständnis trifft? Die sagen alle, man solle sich nicht so anstellen und behaupten man würde nur markieren. Ich hab mich meiner Mutter anvertraut und bekam ein „Nur die Harten kommen in’n Garten!“ zu hören, ich hab versucht es Freundinnen zu erzählen, die es saukomisch fanden, dann irgendwelche Horrorstorys zu erzählen, die sie irgendwo aufgeschnappt hatten und meinten mit ein paar Lachern wäre es gut. Ich vertrau mich da ganz bestimmt niemandem mehr an, denn man wird nur zum Gespött.

    Zum Gespött gemacht werde ich auch, weil ich mit 40 Jahren noch Jungfrau bin. Ja das gibts und nein, ich bin weder hässlich noch irgendwie abstoßend noch wohne ich in einem Turm im Wald, ich bin nur Prinzipientreu. Ich wollte nie einen Mann und hab auch kein Bedürfnis nach Sexualität. Es hat mich schon immer angeödet, ich bin asexuell. Erstaunlicherweise hatten vor allem die von mir aufgesuchten GynäkologINNEN absolut kein Verständnis dafür. Sie grinsten mich an und warfen der anwesenden Sprechstundenhilfe blöde Blicke zu oder überreichten mir süffisant die Adresse eines Sexualtherapeuten, während man den männlichen Gynäkologen noch eine gewisse Offenheit abnahm. Bei den Damen hatte ich überdies das Gefühl, dass sie rücksichtslos vorgingen.

    Ich finde die Tipps hier verkennen die Situation vieler Phobiker total. Hier wird so getan, als gäbe es die Realitäten des Gesundheitssystems nicht, die da heißen zu wenige Ärzte, die für Anteilnahme, Zuhören und Verständnis eben nicht bezahlt werden. Und es verkennt, dass Phobiker ein ernstzunehmendes Problem haben, das mit ein paar Kalenderblattweisheiten und Hausfrauenphilosophien eben nicht weggeht.

    Ich für meinen Teil habe beschlossen, dass ich keinen Versuch mehr unternehmen werde. In anderen Ländern suchen Frauen auch keinen Gynäkologen auf und werden alt. Und was die Krebsfrüherkennung angeht, ist das auch reine statistische Augenwischerei. Ich hatte in meinem Bekanntenkreis vier Frauen gleichen Alters die Gebärmutter- bzw. Brustkrebs haben. Bei zweien wurde er bei der Früherkennung festgestellt, bei zweien trotz regelmäßiger Arztbesuche und Teilnahme an Früherkennung, als er schon massive Probleme bereitete. Alle vier sind durch die gleiche Tretmühle gegangen, aus Operation, Bestrahlung und Chemo, alle vier haben gehofft, gekämpft und verloren. Also für was…? Doch nur zu dem einen Zweck, es wird viel Geld umgesetzt und verdient. An mir nicht mehr.

    • Kikori sagt:

      Hallo nunu! 🙂

      Wir (meine Frau und ich) sind übrigens auch beide asexuell 😉

      Deine Erfahrungen kann ich gut nachvollziehen. Ich habe exakt dieselben gemacht. Nicht ernst genommen werden. Belächelt werden. Oder solche Sprüche wie „Das mache ich bei 12-jährigen und die stellen sich nicht so an!“. Da war der eine männliche Gynäkologe noch richtig nett. Der hat den „anderen Eingang hinten“ benutzt für die Ultraschalluntersuchung 😉
      Da kann ich leider nicht mehr hin, weil zu weit weg.
      Aber es ist wirklich schlimm, wenn man sich seinen Freunden oder Verwandten anvertrauen will und nur Hohn und Spott bekommt. Sobald man irgendwo anderes ist, egal wo, wird man nur noch ausgelacht.

      Ich empfehle mich.

      • Lena sagt:

        Ich weiss nicht war fraunenärzte dich oder generell so leute auslachen sollen. Ich meine ihr seit auch nur menachen und steht dazu so wie ihr seit und deshalb daumen hoch dass ich dazu steht so wie ihr seit.!!

    • Chrisi sagt:

      Hallo,
      Ich bin 42 Jahre und war noch nie beim Frauenarzt.Eine Beziehung hatte ich auch noch nicht.
      Doch in letzter Zeit habe ich starke Schmerzen an den Eierstöcken…Ich weiß ich werde belächelt, wenn ich dem Arzt alles erkläre und da habe ich kein Bock drauf.Ausserdem habe ich panische Angst vor der Untersuchung…

    • Timmy07 sagt:

      Dann geht zu einer Frauenärztin, so wie ich. Ich fühle mich bei sehr wohl und nett ise auch

  5. Mojamira sagt:

    Hallo Ihr Lieben
    Ich bin jetzt 31 und ich schaff es nicht einmal einen Termin beim FA zu vereinbaren ohne dass ich Tränen ausbreche. Und genau darum mache ich es auch nicht. Ich habe solche Angst und fühle mich dermassen erniedrigt wenn ich es dann mal geschafft habe zu einer Untersuchung zu gehen, dass ich nach jedem Mal den Arzt wechsle. Am liebsten würde ich gar nicht mehr gehen, aber da ich die Pille nehme und nicht darauf verzichten will muss ich wohl oder übel alle 2 Jahre hin. Wenn man so das Netz durchstöbert mit den Schlagwörter Angst und Frauenarzt finde ich jedoch nur immer Infos und beruhigende Artikel für die „Erstbesucherinnen“. Dabei gibt es so viele Frauen die auch nach dem 10. Mal noch Panik haben! Schade! Wass kann man tun? Therapeut? Psychologe? Ich bin ja nicht geisteskrank, oder?!

  6. Seya sagt:

    Hallo,
    ich bin 17 Jahre alt und hatte bisher noch keine Untersuchung und habe mich deshalb informiert wie alles abläuft und ich habe riesige Panik!
    Jedesmal wenn ich solche Artikel und die Komentare lesen fan ich an zu heulen, weil ich solche Angst habe. Allein bei dem Gedanken an das ganze fühle ich mich gedemütigt und weis genau das ich mich auf diesem Stuhl nicht enspannen werde und verkrampfen werde und das das wie die Hölle weh tun wird wie bei Eva.
    Genau so finde ich es schwachsinn eine Person dabei zu haben. Meine Mutter würde anfangen mit Stell dich nicht so an, mein Freund würde es nicht ertragen mit zu bekommen wie ein anderer Typ sein Finger in mich steckt und mich dann da weinen zu sehn und meine Freundinen gehn wie auch mit ihrer Sexualpartnerwahl sehr locker und gechillt damit um. ICh wünschte ich hätte diese Gelassenheit bei der Untersuchung aber ich habe nur Panik!
    Kann man mit seinem Arzt nicht ausmachen das zu mindest der letzte Teil der Untersuchung aus bleibt (also das mit dem Finger), hauptsache man hat den Abstrich und der Virus ist nicht im Körper enthalten ?!
    Oder ist das ganze vlt. schon Psychologen reif?

    • Seya sagt:

      P.S. ich hätte da noch eine allgemein Frage. Ich bin zwar heterosexuell aber habe auch schon überlegt ob ich nicht lieber zu einer Frauenärztin wechseln sollte gerade wegen meiner panischen Angst und weil sie es vlt. auch besser nachvollziehen kann als ein männlicher.
      Fühlt ihr euch wohler bei Frauenärzten oder Frauenärztinen?

    • Lena sagt:

      Wenn dir irgendetwas bei der untersuchung unangenehm ist dann musst du das deinem arzt sagen. Er hat sicher verständnis dafür.

    • Timmy07 sagt:

      Du kannst mit ihr/reden und das sagen das du angst hast. Dann weiß er/sie Bescheid und du kannst die Untersuchung auch abbrechen. Ich kann eure angst verstehen, ich hatte auch angst vor der Untersuchung. Ich hab es ihr gesagt und sie hat mich dann beruhigt und Einwand frei abgelenkt. Ich fand es ganz nett von ihr das zu tun. Und im etefeckt ist gar nicht so schlimm. Mann muss sich halt entspannen. Manche Ärzte erlauben es ja auch bei der Behandlung /Untersuchung mit Kopfhörer Musik zu hören.
      LG Timmy07

  7. Duni sagt:

    Seya du brauchst wirklich keine Angst zu haben. Geh zu einer Fraunärztin, mit denen habe ich auch gute Erfahrungen gesammelt. Wichtig ist, dass du zunachst nur einen Sprechstunden termin vereinbarst. Während dem Reden merkt man schon, ob sich die arztin zeit nimmt fur die angste, oder ob sie grob ist, unsesibel. So habe ich beim 3. sprechstunden – Wechsel einen Engel als Arztin getroffen. Und anschließend auch die Untersuchung machen lassen ( ich hatte auch riesen Panik) es tut wirklich uberhaupt nicht weh. Meine Freundinnen erzahlten mir immer wie sehr es bei ihnen weh tut. Nun haben sie auch zu meiner FA gewechselt und es tut null weh.
    Such dir einfach eine nette aus, die sind immer ganz vorsichtig. Und es dauert wirklich nur Sekunden.

    Viel glück

  8. Chemistrylearning sagt:

    Hallo,also ich bin jetzt 16 und hatte früher als kleines Kind schon ein paar Untersuchungen,was ich nicht schlimm finde. Allerdings bin ich nun jetzt mal 16 und ich weiss auch nicht,ich sträube mich auf diesen Stuhl zu gehen. Allerdings muss ich,da ich ich meine Tage nicht bekomme für sehr lange Zeit. Ich habegroße Angst,möchte nicht nackt sein,mich einem Arzt „ausliefern“. Ich weiß,dass ich eiventlich keine Angst zu haben brauch,aber ich schäme mich auch,da ich nicht rasiert bin und ja. Zudem habe ich irgendwie Angst,dass ich etwas Schlimmes habe,wie verklebte Eierstöcke oder einen Tumor oder so.

    • Shishio Chan sagt:

      Hi Chemistry,
      wenn du als Kind schon Untersuchungen hattest, und es dir nichts ausmachte, dann wahrscheinlich weil du das ganze noch nicht mit Sexualität verbunden hast. Es war halt nur ein normaler Arztbesuch, mehr nicht. Diesen Hype ums rasieren musst du nun wirklich nicht mitmachen und dich schon gar nicht für eine natürliche Behaarung schämen! Wer auch immer dir das eingeredet hat, klatsche ihn oder sie an die Wand und vergiss sie!!! Ich persönlich habe immer Riesenangst und Panik vor den Untersuchungen. Ich habe aber mich im Internet erkundigt und bin dort auf eine FA gestoßen, die bekannterweise sehr einfühlsam ist und ja, ich habe Vertrauen bei ihr und kann mich untersuchen lassen. Sie nimmt die kleinsten Geräte, achtet auf jedes Zeichen und respektiert mich und meine Empfindungen und zwingt mich zu nichts. Auch höre ich keine dämlichen Sprüche noch sonst irgendetwas abwertendes. Sicherlich, bin ich immer noch emotional aufgewühlt und die Untersuchung ist alles als angenehm, aber es geht, was mir wiederum unglaubliches Selbstvertrauen gibt. Jedesmal wird es dann etwas besser. Also such dir ein paar Ärzte raus und vereinbare erstmal Gesprächstermine und sieh, ob die Sympathien stimmen. Verklebte Eierstöcke kann man vielleicht auch über einen Ultraschall am Bauch sehen, da ist die vaginale Untersuchung vielleicht erstmal nicht nötig, erkundige dich. Oder vielleicht kann der Arzt die kleinsten Geräte erstmal nehmen und wenn du merkst, dass es geht, kann der Arzt dann ein größeres probieren. Ansonsten finde ich den Tipp vom Artikel, den letzten Termin oder den Termin vor der Mittagspause zu nehmen, um mehr Zeit zu haben, nicht schlecht. Und solltest du das kleinste negative Gefühl durch Desinteresse vom Arzt oder dämliche Sprüche hören, dann lass dich nicht untersuchen und nimm dir den nächsten Arzt vor. Wir haben das Recht auf freie Arztwahl, also gebrauche es 🙂

  9. lala sagt:

    ich bin 13 und habe angst angst vor dem stuhl vor den unterssuchubgen ich bin nicht rassiert unten und fuhle.mich jetzt schon.eklig ich wunschte das alles musste man nicht machen :-(:-(

    • Lena sagt:

      Für FA ist ea nicht schlimm wenn du nicht rasiert bist. Wasch dich vor einen FA beauch unten einfach mit wasser und ohme irgendwelche bodylotions. FA sehen täglich so dinger und für die ist das ganz normal

  10. Jenny sagt:

    Also ich bin 27 und war noch nie beim Frauenarzt. Da ich nichts von hormoneller Verhütung halte, wüsste ich auch nicht was ich da sollte. Eine derartige Bloßstellung gegenüber einer fremden Person ist einfach undenkbar, nie im Leben würde ich das machen!

    • Miri sagt:

      Geht mir genauso, ich bin 28. Ich sehe nicht ein, ohne Beschwerden regelmäßig zum Gyn zu gehen. An anderen Orten dieser Welt leben die Frauen auch ohne und werden alt (mal abgesehen von einigen, die an Krankheiten sterben – aber die gibt es hier, trotz Vorsorge, ebenso).

      M.E. sind die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen schon bei jungen Mädchen eine Masche, um Geld zu verdienen. Ebenso, Jungfrauen „vorsorglich“ die Pille zu verschreiben. Finde das besonders unverantwortlich, bei den Nebenwirkungen!

      Am Schlimmsten finde ich, dass man sich vor allen rechtfertigen soll, wenn man nicht halbjährlich zum Gym rennt. Was geht es euch an? Mein Körper, meine Entscheidung! Sollte ich durch diese Entscheidung irgendwann vorzeitig sterben, ist das mein Problem, nicht eures.

    • cori sagt:

      da gebe ich dir recht

  11. Cornelia Adam sagt:

    Ich bin 52 Jahr alt und Brustkrebspatientin und war so oft bei meiner wirklich netten Onkologin und Gynäkologin und habe jedesmal riesige Angst vor der gynäkologischen Untersuchung, denn es ist von Mal zu Mal schmerzhafter geworden. Man müsste meine, dass man nach solchen Erfahrungen wie Krebs abgehärtet ist, aber das ist es nicht. neben der Krebsangst kommt die Angst vor Schmerzen hinzu. ich habe demnächst wieder einen Gynäkologentermin und habe jetzt schon „Scheißangst“. Wirklich grausam und ich weiss nicht, wie ich diese „untenherum- Untersuchung „überstehen soll!?
    Ich kann alle verstehen, die es als eklig und schmerzhaft empfinden, am liebsten nicht hingehen wollen. Aber die Krebsangst ist eben auch da!

  12. Dunds sagt:

    Nie im leben zum Arzt ?!? Achso und dein Kind willst du wohl alleine gebähren.. Wie unsinnig *kopfschüttel*

  13. Alexandra sagt:

    Hallo,mein Name ist Alexandra,

    folgendes,ich weiss nicht ob andere Frauen auch das Problem haben,aber wenn ich zur Untersuchung gehe, zum Frauenarzt,dann verkrampfe ich immer.Und ich kann nichts dagegen tun.Dann tut es noch mehr weh.Ich dachte immer das ich die einzige bin ,die verkrampft.Meine Arbeitskolleginnen sagen immer,ich soll mich nicht so anstellen.Hat jemand auch die Erfahrung gemacht?

  14. josi sagt:

    Hey
    Ich weiß nicht was Ich dazu sagen soll , Aber Ich werde da niemals hingehen Ich fühle mich unterdrückt erniedrigt und einfach nur schrecklich. Ich war einmal da, mit meiner Mutter Ich war 14 und es war nur ein gespräch und Ultraschall Aber Ich kein Wort rausbekommen und Ich fühlte mich so betatscht und so dreckig dass Ich Den ganzen Abend geheult habe . Ich war 2 Stunden unter der dusche, weil es sich so anfühlte als ob Ich dieses komische ding immer noch auf meinem unterbauch hätte ( Was Ich mir sicherlich nur eingeredet habe) – Ich hätte die Ärztin fast getreten
    Auch mit 16 änder Ich Meine Meinung dazu nicht
    Lieber Würde Ich an iwas sterben als dahin zu gehen und mir ewig Meine Seele zu schädigen und Kinder werde Ich auch keine bekommen weil es einfach nur wiederwertig und abartig Ist – Ich könnte wirklich kotzen bei allem Was Damit zu tun hat

    Ich Weiß es Ist unverantwortlich Aber so lange Ich nur für mich selbst entscheiden muss Ist es in Ordnung so Wie es Ist
    Ich weiß Ich bin 16 und Kinder Sind Ja sooooo Toll und jede Frau will eines haben Aber Ich könnte kotzen
    Erst machen sie dir deinen Körper kaputt und dann deine Karriere und dann alles andere

    Jeder der zum frauenarzt geht Ist in meiner Sicht einfach nur Ekelhaft … Tut mir leid dass Ich das si sehe Ist Aber so…
    Ich will auch niemanden beleidigen
    Vielleicht bin Ich auch einfach nur krank

    LG

  15. E.T.75 sagt:

    Hallo, ich habe dieses Forum neu entdeckt und bin fast schon erleichtert, dass ich offensichtlich nicht die einzige Angstpatientin bin. Ich bin 39 und kann mir die frauenärztliche Untersuchung am Genitalbereich einfach nicht vorstellen. Beim Gedanken daran empfinde ich Demütigung und große Angst vor den unangenehmen Schmerzen. Das wäre eine Vergewaltigung… Ich bin Jungfrau und kann mich auch nicht überwinden, einen Mann so nah an mich heranzulassen. Meine Tante drängt mich, mich untersuchen zu lassen, weil sie sich Sorgen macht… Sie sagt, im Frühstadium hätte man noch Chancen aber wenn man sich nicht untersuchen lässt könnte es dann zu spät sein.. Gott bewahre.
    Eigentlich wollte ich gerade nach der Ärztin im Internet suchen, da bin ich auf diese Plattform hier gestoßen. Ich wünsche mir eine Untersuchung mit einer Kurznarkose, so wie man es von der Magen-Darmspiegelung kennt (Sedan?). Ich wohne in Hamburg. Kennt jemand eine Praxis, in der das möglich ist?
    Herzlichen Dank und Gruß

  16. lalu sagt:

    Danke nunu für den Beitrag – ich bin auch asexuell und ich war noch nie beim Frauenarzt. Ich kann den Gedanken nicht ertragen, mich da auszuziehen und an dieser Stelle untersuchen lassen zu müssen. Das geht einfach nicht. Ich lasse mir da auch keinen Ultraschallkopf oder was auch immer einführen – niemals. Inzwischen bin ich 29 und habe nun mal recherchiert, welche Alternativen es gibt. Eine habe ich gefunden: MRT.

    Ich habe daher bei einer Praxis für Radiologie angerufen und einen Termin für ein Becken-MRT gemacht als Ersatz für die Vorsorge beim Frauenarzt. Da erkennt man auch Veränderungen der Organe. Man würde zwar keinen Befall mit HPV erkennen – aber da das durch Sex übertragen wird, kann man sich diese HPV-Abstriche als Asexuelle ja auch sparen.

  17. Daniela sagt:

    Mir gehts genauso wie Eva!Ich hatte schon als Kind sehr übergriffige Erfahrungen bei Ärzten,wurde immer gegen meinen Willen im Intimbereich untersucht.Ich fühlte mich beschmutzt und gedemütigt.Frauenarzt ist unmöglich.Ich musste 2 mal hin.Beim ersten Mal war ich 16.Diese Tastuntersuchung tat derart weh,dass ich fast geschrien hätte.Als hätte sie mir ein Messer in den Unterleib gerammt.Beim 2.Mal hatte ich eine Blasenentzündug die nicht wegging.Da sollte nur ein bakteriologischer Abstrich gemacht werden.Ich sagte deutlich sie solle keine Instrumente benutzen,es wäre furchtbar genug für mich.Aber auf diese Stuhl,da öieß sie sich das Spekulum anreichen und versuchte trotz Protest meinerseits dies einzuführen.Es tat höllisch weh.Erst beim 3.Mal ließ sie es dann.Da war ich 24! Offensichtlich haben viele Mediziner das Einfühlungsvermögen und das Wort Nein im Studium verlernt.Kommt dann ein Traumapatient oder ein Vergewaltigungsopfer ist die Katastrophe perfekt.Man kann also nicht generell sagen,das ist nicht schlimmm und tut nicht weh.Das hängt sowohl vom Arzt als auch vom Patienten ab.

  18. Anna sagt:

    Ich finde es auch nicht ok, dass überall steht es tue nichts weh und sei nicht so schlimm. Was soll das denn? Die bimanuelle Untersuchung ist mehr als unangenehm und der Paptest tut weh. Auch das Spreizen mit dem Spekulum ist nicht schön. Es ist alles auszuhalten, aber nicht völlig schmerzfrei. Das sollte auch so kommuniziert werden. Ich bin über 40 und finde das alles bis heute unangenehm. Lügen hilft doch da niemandem weiter.

  19. Nati sagt:

    Hey,
    Ich bin 16 und geh nächste woche zum ersten mal zum FA…. Ich muss leider, meine mutter hat einfach ein termin gemacht und hat es mir erst nach ein paar wochen gesagt… Ich will da aber keine untersuchung machen… Mir geht es da nicht mal um die schmerzen, ich hab angst vor der vorstellung, dass ich mich da ausziehen muss und auf diesen schei* stuhl muss…. Kann ich auch einfach sagen, dass ich untenrum keine untersuchung will?

  20. Lena sagt:

    Hallo, ich muss euch jetzt mal was sagen. Ich bin 14 jahre alt und war schon 3 mal bei der untersuchung und ich bin eigentlich immer sehr empfindlich wenn ich zum arzt gehe aber bei meinen untersuchungen tat bis jetzt gar nichts weh. Die untersuchungen sind vielleicht etwas unangenehm aber bei mir taten die noch nie weh. Eigentlich bin ich so eine die am liebsten schon bei einer spritze wein weil es ja so „weh tut“. Aber ich habe wirklich noch keinen schmerz gemerkt. Ich kann euch nur emofehlen zu einer FA zu gehen wo ihr euch wirklich wohl fühlt und igr denkt das duvdiesem arzt deine peobleme anvertrauen willst. Ihr müsst euch wirklich keine sorgen zu machen. FA’s sehen mehrmals pro tag so „dinger“ unten und für die ist das ganz normal.
    Ich hoffe ich konnte manchen die angst nehmen.
    Lg lena

  21. Nic sagt:

    Hallo. Ich bin gerade auf diese Seite gestoßen weil ich morgen einen Termin beim FA habe und seit fast 4 Jahren nicht mehr war. Ich habe Panische Angst hinzugehen und habe viele viele Termine schon abgesagt.
    Dabei bin ich 42, habe eine Tochter und kenne Untersuchung, Stuhl etc.
    Durch einige Umzüge in verschiedenen Städten habe ich oft den Arzt gewechselt und ich empfinde dieses Bla bla vor der Untersuchung als Abfertigen und schnell schnell..die nächsten warten schon. Wenn man sich schon die viel zu kleinen Wartezimmern anguckt mit ihren ausgelutschten Zeitschriften und Körperteilen-Postern an der Wand,bekomm ich schon die Krise. Die Sprechstundenhilfen,die teilweise genervt , Kaugummikauend mit nach Kärtchen fragen, nerven mich.
    Einen guten Arzt zu finden ist schwer,weil der eine keine Vertrautheit braucht sondern nur schnell die Pille. Der andere vielleicht mehr Ei Ei..keine Ahnung. Bei mir wurde damals an meinem Eierstock ein 7 cm Tumor während einer Routineuntersuchung festgestellt. Die “ Ärtzin“ meinte: Ohhhh Ohhh..ja da ist was! Ich : Wie bitte? Was denn? Ab da kam ich mir vor wie in einem Alptraum. Statt die Ärztin mir sagt was es ist, kam nur sie müssen einen Termin im Krankenhaus machen. Da ist ein Tumor. Gross. und ließ mich auf meinem tollen Stuhl wo ich immer noch breitbeinig lag. Das Mädchen von Assistentin guckte mich an und ich fragte: Wo ist die hin??? Tja,zur nächsten Patientin im anderen Zimmer !! Heulend krakzelte ich vom Stuhl und zog mich an. Weder die super Sprechstundenhilfen noch die Ärztin ging auf mich ein! Trost, oder : machen Sie sich keine Sorgen etc… Nichts, rein Garnichts. Meine Gedanken kaum zu beschreiben…und nun??
    Ich fuhr unter Tränen nach Hause und erzählte meiner Tochter ( Damals schon 17 Jahre) was passiert ist. Wir weinten. Sie tröstete mich,weil ich Angst hatte. Meine Mutter hatte zu diesem Zeitpunkt Brustkrebs und lag im Krankenhaus. Es sah damals nicht gut aus bei Ihr. Sie hatte einen T3 (3 cm langen Tumor der gestreut hatte) . Die Brust musste abgenommen werden. Ich hatte jetzt die Diagnose 7 cm Tumor am Eierstock und eine so beschissene Ärztin, der ich am liebsten den Kopf abgerissen hätte für ihr unprofessionelle Art mit Menschen / Patienten umzugehen! Ende vom Lied; ich suchte eine neue Ärztin noch am selben Tag auf. Einfach „Gelbe Seiten“ in meiner Nähe und bekam wenig später einen Termin. Kurz mit Ihr gesprochen und nochmal diese Untersuchung auf dem Stuhl. Ich nannte Ihr auch den Namen von Ihrer “ Kollegin“. Sie schwieg dazu und hielt Kommentare für sich. Leider bestätigte sich die Diagnose,nur diesmal bekam ich zu hören,das der Tumor so blöd am Eierstock hing,das er drohte, wen ich weiter gehen,laufen,mich bücken würde, abzureissen und sie rief sofort in einer Tagesklinik für Frauen an. Einen Tag später hatte ich einen Termin für die OP. Da man Tumore, nicht von „unten“ entfernen kann die am Eierstock hängen, hat sie mir genau erklärt was passiert und wie die OP verläuft. Links und rechts am Bauchnabel, eher runter Richtung Hüfte werden einschnitte gemacht und Gas eingefüllt, damit der Bauch sich wölbt und man besser an die “ hängende Eierstöcke kommt“ . Das Gas verschwindet nach ein paar Tagen automatisch durch den Körper nach oben…Meine große Frage war: Ist der Tumor Gutartig oder Böse. Das konnte Sie mir nicht sagen und ich habe die Nacht nicht schlafen können. Habe Stoßgebete Gen den Himmel gemacht. Erst meine Mutter, dann ich. Vorher habe ich schon einen Cousin an Lungenkrebs beerdigt. Der war erst 47. Starb im Hospiz,keine Hoffnung.
    Die Tagesklinik war gut. Die Ärtzte alle sehr nett, Routiniert,aber Einfühlsam. Keine Untersuchung tat weh. Peinlich ja, weil Blank da liegen vor einem Fremden immer doof. Die Angst ob Gut oder Böse überwiegte aber. Man machte eine Kontrast Untersuchung. Kurz: Eine Flüssigkeit bekam ich unter Ultraschall gespritzt und man konnte sehen, das der Tumor seinen eigenen Kreislauf hatte. Währe er mit meinem Blut im Kreislauf gewesen, wäre er „Bösartig“ gewesen. Das war schon mal das gute. Der Rest war mir egal. Als der Narkosearzt kam und mich Aufklärte, kam nochmal eine FA. Ich blutete plötzlich „unten“. Neue Untersuchung und Ergebniss : Der Tumor war geplatzt. Keine OP, aber Ausschabung. Der ganze Rotz raus. Wäre ich nach der ersten Ärtzin weiter zur Arbeit gegangen (ich arbeite als Servicekraft) wäre er abgerissen. Das kann zur Folge haben, das man sich den Eierstock dabei abreißt, viel Blut verliert, Komplikationen etc. Aber zufällig lag ich auf dem OP Tisch.
    Nach dem ganzen konnte ich gehen und sollte danach nochmal zur Kontrolle. Was ich aber nicht tat. Auch nicht bei der zweiten netten FÄ die mir den Termin in der Klinik besorgte. Ich habe einfach Angst . Meine Tochter ist in der selben Praxis wo die bekloppte Ärtzin war ,die mitlerweile in Rénte ist..Gott sei Dank! Sie machte für mich jetzt nach Jahren einen Termin . Den ich nicht wahrnahm und zu Hause schon anfing zu weinen. Ich habe zwar selber angerufen uhnd einen neuen Termin gemacht und der Kaugummikauenden Frau am Telefon versucht zu erklären warum..da meinte sie : Die Untersuchung is aba wischtisch..jaja sag ich,das weiß ich..Der Termin ist morgen.. weiß nicht ob ich gehe. Habe extra frei genommen.. Meine Mutter hat den Krebs überlebt. Sie bekam Bestrahlung und Chemo. Während der Chemo eine Gürtelrose auf dem Kopf und Wasser in der Lunge, was das Herz nicht mitmachte. Sie musste sich entscheiden,zwischen Terapie abbrechen oder weiter und gucken was das Herz macht. Sie brach ab. 5 Jahre ist das jetzt her, seit Ihrer Routineuntersuchung. Sie nimmt jeden Tag noch täglich 17 Tabletten am Morgen weil immer noch Zuviel Wasser vorhanden. Zur Lymphdrinage auch,weil der linke Arm, wo gestreut hatte, die Knoten fehlen und dadurch sich das Wasser ansammelt. Aber das ist ihr alles egal. .
    Ich hab keine Ahnung ob diese Seite noch gelesen wird,aber das wollte ich mal loswerden zu Hypochonder, die Angst vor Ärtzen haben..jaja.ich bin alles andere als jemand der sich Ängste einbildet. Aber ich habe die Erfahrung mit der ALten FÄ gemacht, die blöße auf dem Stuhl,das alleine gelassen werden etc. Der Gedanke an meine Mutter und an meine Tochter. Das Leben sauste an mir vorbei. Die Gedanken,was macht die kleine ohne Oma ohne mich,!! Kacke war das! So, das wars.

  22. cori sagt:

    bin 37 jahre und hab panische angst vor FA ich wahr damals 32 jahre das erstemal
    und nie wider ich schäme mich auch sehr und bekomme das einfach nicht hin zum FA zu gehen und schauen ob alles i.o ist
    da ich auch viele nedis einnehme
    früher in schulzeit muste wir sohne praxis anschauen und dies hatte ich immer in mir das ich gesagt habe da gehe ich nie hin bin nicht schwanger
    und wenn mich eine gefragt hat ob ich da wahr sagte ich immer ja wo es nicht stimmte meine beste freundin sie weis es das ich nicht da wahr
    hoffe kann jemanden tip geben wie mann das überwinden
    mfg

  23. Victoria sagt:

    Hallo zusammen,

    also die Kommentare zu diesem Artikel fand ich informativer und hilfreicher als den Artikel. Ich bin 33, und bin seit 7 Jahren nicht mehr bei einem (deutschen)Frauenarzt gewesen. Aus den Gründen wie sie hier von den Kommentierenden geschildert wurden. Ganz besonders bestätigt fühlte ich mich in meinen persönlichen Eindrücken durch die Passagen von den grinsenden und tuschelnden Damen Arzthelferinnen. Wiederwärtig. Da liegt man schon wie ein Stück Vieh mit weit gespreizten Beinen und muss sich noch anschnauzen lassen dass man doch bitte mal tiefer rutschen solle und wäre ja schließlich nicht das erste mal. SUPER! Im Hintergrund grinst sich die dusselige Sprechstundenhilfe einen zurecht, weil ich ihren wohlverdienten Feierabend hinauszögere, da ich, oh weh, als Berufstätige nun mal auf die späten Abendtermine angewiesen bin. Und dann passiert es, man verkrampft sich, kämpft mit sich selbst und den Tränen von Scham und Ekel und Demütigung, dann kommt das Ultraschall-Ding: Und ES TUT HÖLLISCH WEH!!! Demjenigen der solche Artikel verfasst, mit diesen Ratschlägen wünsche ich GENAU dieses GEfühl NUR EINMAL dann würdet ihr endlich mal nachdenken bevor ihr Keyboard Cowboys in die Tastatur prescht mit euren Ratschlägen.

  24. Victoria sagt:

    Von der eigentlichen Prozedur mal abgesehen…Die Demütigung fängt bei FA doch meist am Empfang an. Da wird man erstmal vor allen Anwesenden gefragt was man denn für Beschwerden hätte, natürlich kann jeder der zufällig in der Nähe herumstand hören, dass man die Pille danach braucht (da kichert es ersmal auf den Warteplätzen, mit dem Kommentar: Ja da muss man auch schnell hin, bevor was passiert. Oder noch besser wenn man vom Urologen überwiesen wurde und sich dann anhören darf an der Rezeption: Ja und was genau können wir jetzt für Sie tun? (Alter Falter, wenn ich das wüsste dann bräuchte ich mich mit dir Dumpfbacke hier herumschlagen. Oder meinen die Damen ich komme da hin wegen den Zeitschriften)

  25. Froggy sagt:

    Ich bin erschüttert, wieviele Frauen traumatisiert sind vom Frauenarztbesuch! (Mir geht es auch so, aber ich muss nicht noch meine Geschichte hinzufügen). Ist es denn wirklich nicht möglich, schonendere Untersuchungsmethoden zu entwickeln? Da wäre die Forschung in die Pflicht zu nehmen. Ein Teil des Hippokratischen Eides lautet doch: «primum nihil nocere» (richte keinen Schaden an). Bei der heutigen gynäkologischen Untersuchung wird aber Schaden angerichtet, wie es die oberen Forenbeiträge und meine Erfahrung bestätigen. Und sei der „nur“ psychischer Natur! Heutzutage gibt es so ausgereifte medizinische Bildgebungsverfahren, wie zum Beispiel die Magnetresonanztomographie. Dieses Verfahren funktioniert sogar ohne Strahlenbelastung. Möglich wäre auch eine Untersuchung mit Kurznarkose. Beim Zahnarzt meiner Mutter ist das möglich, weil sie Angst vor dem Zahnarzt hat. Dies könnten auch die Gynäkologen anbieten.

  26. Kristin sagt:

    Ich habe heute wieder einen Termin und dass es nicht weh tut ist wohl gelogen. Meine Frauenärztin fragt zwar immer ob es weh tut aber wenn ich ja sage dann wird das so abgetan dass es ja nur unangenehm sei. Vielen Dank auch… Ich hasse diese scheiß Besuche vor allem weil ich alle halbe Jahre dahin muss… bin auch noch Jungfrau und den Scheiß Abstrich machen sie trotzdem. =_=

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