Menschen umgeben sich mit anderen Menschen. Das ist im Alltag nicht zu vermeiden und es gibt einen natürlichen Trieb, sich ein soziales Netzwerk aufzubauen und sich in Gruppen zu integrieren. Aber was passiert, wenn plötzlich Ängste im Beisein anderer Menschen entstehen? Die sogenannte Soziale Phobie ist eine anerkannte Krankheit. Sie macht sich durch dauerhafte Angstzustände bemerkbar, die an die Anwesenheit anderer gebunden ist. 2 bis 8 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet an der sozialen Angststörung – eine Zahl, die sich nicht exakt bestimmen lässt, da sich die Krankheit schwer von „natürlichen“ Eigenschaften wie Schüchternheit oder Introvertiertheit abgrenzen lässt.

Ursachen

Aber wie kommt es, dass Menschen Angst haben, sich unter anderen aufzuhalten? Im Grunde ist es ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren, die zu einer phobischen Reaktion führen: Es kann sein, dass die genetische Veranlagung, schnell eine Form von Angst zu entwickeln, durch äußere Einflüsse wie negative Erfahrungen unter Menschen verstärkt wird. Die Folge ist in den meisten Fällen Abschottung – so kann die angstauslösende Situation unter Menschen vermieden werden. Die eigene Identität wird in der Gruppe immer wieder auf die Probe gestellt. Es gilt, sich anzupassen oder soziale Kämpfe auszufechten und so tritt die Angst vor Menschen oft bei Personen auf, die sich viele Sorgen machen oder ein gestörtes Selbstwertgefühl haben. Sie befürchten, bloßgestellt oder ausgelacht zu werden, oder vermuten eine drohende Zurückweisung. Dann wird der Konflikt schnell zum Stresstest, die Probleme mit Freunden zur dauerhaften Belastung. Die Folge: Soziale Angststörung.

Symptome

Die Sozialphobie hat eines mit allen anderen Angststörungen gemeinsam: Sie ist eine natürliche Reaktion des Körpers, weil eine Situation als bedrohlich empfunden wird. Der Körper antwortet auf diese Wahrnehmung mit verschiedenen Symptomen. Betroffene sind im Beisein von Menschen häufig sehr nervös. Das heißt, sie erröten, zittern, schwitzen und leiden unter Atemnot. Es kommt auch vor, dass sie stottern. Hinzu kommen nicht sichtbare Reaktionen des Körpers, wie ein drückendes Gefühl in der Brust, Magenschmerzen, Durchfall oder Übelkeit. Es können auch Panikattacken auftreten, die meist mit schnellem Atmen, Schwindelgefühl und Schmerzen im Brustbereich verbunden sind. Beobachtungen zeigen, dass sich Menschen, die Angst vor Menschen haben, zurückziehen. Das kann sogar bis zur kompletten Isolation führen.

Diagnose

Ärzte stellen die Diagnose Soziale Phobie dann, wenn die oben genannten Symptome auftreten. Betroffene berichten sehr häufig, dass sie es vermeiden unter Menschen zu gehen und dass sie auch Angst in kleineren Gruppen haben, nicht nur in großen Menschenmengen. Symptomatisch ist zudem, dass die Angst ständig auftritt und den Alltag des Betroffenen bestimmt. Wenn der Patient die phobischen Störungen selbst als Einschränkung in seinem Alltag wahrnimmt, wird eine Therapie empfohlen. Denn meistens entsteht ein Kreislauf: Betroffene steigern sich in dieses Verhalten und empfinden dann Angst vor der Angst. In diesem Fall sollte zunächst ein Arzt aufgesucht werden, der Tipps zur professionellen Hilfe anbieten kann. Aber welche Therapie kommt dann in Frage?

Therapie

Es gibt – wie bei allen Erkrankungen – eine Fülle an unterschiedlichen Ansätzen und Methoden, gegen diese Form der Angst anzugehen. Menschen mit sozialer Phobie leben oft zurückgezogen und sehen sich ständig von der Wahrnehmung anderer bedroht. Sie sollten daher lernen, mit Kritik und Ablehnung umzugehen und ein gefestigtes Selbstbild zu entwickeln. In diesem Fall kann die Psychotherapie helfen: Sie sucht nach den Ursachen für die Phobie und hilft, soziale Kompetenzen zu entwickeln sowie gleichzeitig mit dem Angstzustand umzugehen. Es gibt auch die Möglichkeit, akute Angstzustände mit Medikamenten zu behandeln. Mittel wie Alprazolam wirken abschwächend, sollten aber nur in Momenten eingenommen werden, in denen es besonders schlimm ist. Eine weitere Möglichkeit gegen die Störung vorzugehen ist der Weg ins Unterbewusstsein: Bei der Hypnotherapie wird die Hypnose als Instrument benutzt, den Ursachen auf den Grund zu gehen und Erlebtes aufzuarbeiten. Nicht zuletzt können Betroffene ihre Angst in Selbsthilfegruppen überwinden. Der Vorteil: Es findet ein gemeinsamer Austausch statt. Nicht nur über die Erfahrungen, die man gemacht hat, sondern auch über Wege damit umzugehen. Selbsthilfegruppen haben gleich zwei Effekte: Durch Reflexion und gegenseitige Beurteilung lernen Betroffene mit Kritik umzugehen und gleichzeitig können gemeinsam Wege gefunden werden, das Problem zu bewältigen. Damit wurden vier verschiedene Ansätze von Angsttheorien vorgestellt. Ob psychologische Betreuung, Hypnosetherapie oder die Hilfe in der Gruppe – letztendlich kommt es darauf an, wie akut die Angst vor Menschen ist und welche Therapie man persönlich bevorzugt. Hilfe kann nur erfolgen, wenn man sich darauf einlässt und sich bei der jeweiligen Methode wohlfühlt. Es liegt also im Ermessen des Betroffenen selbst. Dennoch sollte man den Rat der Ärzte ernst nehmen und sich informieren.

Vorbeugen

Zu guter Letzt stellt sich die Frage, wie man der Angst vor anderen Menschen vorbeugen kann. Hier sei gesagt, dass es kein Patentrezept gibt. Wie bereits erklärt, entsteht die soziale Phobie aus verschiedenen Gründen: Genetische Veranlagung, schlechte Erfahrungen mit anderen und ein vermindertes Selbstwertgefühl wirken oft zusammen. Die genaue Beobachtung ist wichtig. Wenn die ersten Anzeichen von Unwohlsein unter Leuten auftreten, sollte man hellhörig werden. Engegefühl, Schweißausbrüche und ständige Angst vor Versagen geben erste Anzeichen. Prinzipiell ist die Selbstwahrnehmung ein wichtiger Ansatzpunkt. Wie verhalte ich mich? Wann bin ich gestresst? Bin ich ängstlich? Grundsätzlich gilt: Ein ausgeglichenes und gesundes Leben kann die Chance auf Stress reduzieren. Und somit auch das Aufkommen von Angst. Es gibt eine Balance, die durch das Zusammenspiel von Zufriedenheit und einem gesunden Leben erreicht werden kann. Dazu zählt die gesunde Ernährung, Bewegung und eine positive Selbstwahrnehmung. Daran kann grundsätzlich jeder selbstständig arbeiten.


137 Antworten zu “Angst vor Menschen”

  1. Valentino M. sagt:

    Hallo.Ich leide seit fast sechs Jahren unter Angstzuständen und verlasse die Wohnung nur noch in bestimmten Fällen und dann auch nur zu bestimmten Uhrzeiten und nur wenn es sich garnicht mehr vermeiden lässt.Bin sehr an einer Angsttherapie interessiert.Leider ist meine derzeitige,finanzielle Situation so schlecht, das ich mir keine kostspielige Therapie leisten kann.Bin also auf die Krankenkasse angewiesen.Es ist nicht leicht eine geeignete Anlaufstelle zu finden.Vielleicht könnten Sie mir dabei helfen.Ich wohne in Frankfurt am Main und hoffe das Sie mir vielleicht geeignete Therapeuten nennen können.Ich bitte um Ihr Verständnis und hoffe auf Antwort von Ihnen.
    MFG Valentino M.

    • Spindelndreher sagt:

      Hallo Valentino,

      habe gerade deinen Kommentar gelesen. Ich leide auch unter Angststörungen.
      Wenn Du willst können wir ja in Kontakt bleiben. Ich würde mich freuen.

      Liebe Grüße
      Birgit

      • Bodo sagt:

        Hallo Birgit bei mir das gleiche Problem. Ich weiss auch recht genau wo bei mir das Problem herkommt, es ist damals durch meine Freundin entstanden. Hast du schon eine Loesung gefunden? Mir wurde jetzt Seroquel verschrieben, 12,5mg x 3, es hilft ganz gut aber im Moment habe ich erstmal eine Erkaeltung durch die Einnahme weil es so stark ist. Hast du eine bessere Loesung? danke.

      • Ludwig sagt:

        Hallo Birgit,
        wenn du lust hast und nicht zu weit weg wohnst, würde ich
        mich gern mit dir unterhalten
        Ludwig aus Frankfurt

      • Carina Reitz sagt:

        Ich suche Kontakt zu Menschen, die, genauso wie ich, an Paniken und
        Ängsten leiden, ich fühle mich so alleingelassen damit, weil ich
        keinen Gesprächspartner in meinem Umfeld habe. Leider kenne ich mich
        mit dem PC nicht so gut aus und hoffe dies nun richtig gemacht zu haben.
        Von ganzem Herzen wünschte ich mir einen Austausch, um uns evt. gegen-
        seitig zu helfen. Ich hoffe so sehr auf Antwort.

        Liebe Grüsse Cari

        • Andreas sagt:

          Hallo Carina, mir geht es auch so…würde mich freuen auch mit jemandem reden zu können…weiß auch weder ein noch aus…freue mich auf deine Antwort…

          liebe Grüße

          Andreas

    • Sahra sagt:

      Ich weiß nicht ob ich diese krankheit habe aber immer wen ich unter leuten bin bekomme ich mega panik verstecke mich hinter meinen harre und schaue weg und fange an rot anzulaufen am schlimmsten sind referate in der schule , bei einem referat stottere ich nur und schwitze . Ich bekomme sogar angst wen ich daran denken muss in die schule zu gehen wen wir untericht mit anderen klassen haben und bekomme ein drücken im magen

  2. Alex sagt:

    Hallo; ich leide seit 20 Jahren unter Sozialen Phobie. JEDER der behauptet er könne diese Krankheit heilen oder lindern, ist ein Lügner und Scharlatan. Findet euch mit dieser Krankheit ab. Helfen kann und wird euch niemand.

    • dani sagt:

      hey meld dich doch mal bei mir über email 😉 ich leide auch darunter..

    • tabi sagt:

      hallo leute!
      @alex:
      es tut mir total leid für dich, dass du bisher keine hilfreiche umgangsweise für deine angststörung gefunden hast, aber bitte vermeide es anderen zu erzählen, dass ihre krankheit nicht zu heilen oder zu lindern ist. das ist nicht wahr und liegt nur an einem selbst.

      ich erzähl mal kurz meine geschichte:
      ich bin jetzt 23 jahre alt und vor ca. 4 jahren hatte ich eine extrem stressige lebensphase durchzumachen. ich war gezwungen meine schule abzubrechen und mein komplettes soziales umfeld hat sich von einen tag auf den anderen komplett verändert bzw. war verschwunden. in der schule fiel es mir immer verhältnismässig leicht kontakt zu anderen leuten aufzubauen. schon in den letzten wochen vor meinem schulabbruch wurde ich immer unaufmerksamer und unbelastbarer. in klausuren hatte ich blackouts und in gesprächen mit leuten, mit denen ich vorher normal reden konnte, bekam ich plötzlich keinen ton mehr heraus.
      es war mir einfach zu viel und ich konnte mit niemandem drüber sprechen.

      irgendwie hatte sich damals in meinem gehrin ein schalter umgelegt und ich war plötzlich nicht mehr in der lage dazu mit anderen menschen zu sprechen. ich hatte krasseste panikattacken, wenn ich unter menschen war. herzrasen, schweißausbrüchen, übelkeit und stottern waren sozusagen standard. wenns richtig übel wurde, war mein gehirn wie leergefegt, ich hatte angst bewusstlos zu werden oder zu ersticken und ich brauchte hinterher stunden um überhaupt wieder einen klaren gedanken fassen zu können. in meiner schlimmsten zeit bin ich trotz schwerer krankheit nicht zum arzt gegangen, weil ich angst hatte, menschen zu sehen. das war schon gefährlich. ich hatte beinahe meine gesamte persönlichkeit verloren.
      aber ich glaube ihr wisst alle, zumindest irgendwie, was ich meine.

      naja vor ca. 1,5 jahren fiel mir auf, dass ich nicht der mensch war, der ich eigentlich sein wollte, denn eigentlich bewundere ich menschen mit mut und selbstbewusstsein. und dann habe ich mir zum ziel gesetzt endlich klarzukommen! ich war wochenlang alleine wandern, habe höllenqualen gelitten, da ich „draussen“ manchmal einfach nicht vor menschen davonlaufen konnte. ich habe beim wandern gelernt einfach weiter zu gehen, auch wenn man gar nicht so genau weiß, wos überhaupt hingehen soll. und dann kamen irgendwann, einfach so, die guten gefühle unter menschen wieder. ich konnte wieder mit anderen (auch fremden) menschen spaß haben. und es folgten tausende rückschläge, wo ich wieder in panikattacken verfiel und mich fragte, ob sich überhaupt irgendetwas geändert hatte. aber jetzt kann ich mit gutem gefühl und innerer sicherheit sagen: „ja“, ich habs irgendwie geschafft, meine ängste zu überwinden! sie kommen zwar noch manchmal zurück, aber ich weiß jetzt wenigstens, dass es nur kurze phasen sind, welche auch immer weiter auseinander liegen.
      letztens habe ich übrigens vor ca. 300 leuten ohne zu stottern eine rede gehalten 😉 wenn ihr einmal den sprung ins kalte wasser wagt, wird es nach und nach bergauf gehen! es ist nicht leicht, seine inneren ängste in den griff zu kriegen, vor allem dann nicht, wenn es sich um massive persönlichkeitsstörungen handelt, aber es geht, wenn ihr wollt! ich habe übrigens nie einen therapeuten aufgesucht oder medikamente gegen meine störung eingenommen, aber ich will natürlich auch niemandem davon abraten, das zu tun. ich hoffe ich habe irgendeiner person mut gemacht sich ihren ängsten zu stellen, mir hätte es damals sehr geholfen, so eine geschichte zu hören! alles gute!
      tabi

      • René sagt:

        Hallo Tabi,

        ich möchte mich vielmals für deinen umfangreichen Einblick in dein Leben bedanken, denn er zeigt den vielen Hilfesuchenden hier auf (Stichwort: Hoffnung), dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, Angstsymptome im Alltag unter Kontrolle zu bekommen.

        Auch ich habe nach einer fast 18-monatigen Verhaltenstherapie mein Leben (fast) vollständig wieder im Griff, nachdem ich nahezu zehn Jahre in fast vollständiger Isolation „lebte“. Nun gehe ich wieder gerne unter Leute, unterhalte mich weitgehend angstfrei mit ihnen, was für ein tolles Gefühl, die Therapie war der Hammer! Lediglich in Gruppensituationen (Präsentationen) „schlottern“ mir noch die Knie, aber das bekomme ich auch noch hin!

        Ich wünsche uns allen viel Erfolg bei der Bewältigung der SP!

      • Ludwig sagt:

        Hallo Tabi,
        was du da schreibst, find ich toll !!!
        das ist schon sehr mutig, ohne arzt und medikamente…
        das zeugt schon von viel selbstvertrauen !
        Ich habe eine ähnliche einstellung wie du.
        wenn du lust hast, schreibe mir mal; ich erzähle dir
        dann näher, wie es bei mir läuft.
        Ludwig aus Frankfurt

      • Romy sagt:

        Ja, du hast zumindest mir mut gemacht! danke für den tollen bericht!

      • Sophie sagt:

        Hallo
        Ich bin seid dem ich auf der neuen Schule bin nervös kann nicht mehr in der Schule ich selbst sein oder
        Offen mit meinen ‚Freundinen‘ reden ich bin nicht mehr ich selbst ich Kriegen Panik Attacken Schweißausbrüche.Alleine wenn ich daran denke mit anderen gleich zur Schule gehen oder so Kriege ich Panik Attacken ich finde das nicht normal ich habe auch schon Versuch das ich mir selbst helfe und ich mich meinen Ängsten stellle aber dann traue ih mich und ich muss immer für die anderen Perfect sein obwohl ih nicht so bin hast du einen Rat wie ich das trotzdem hinkriegen kann ? Bitte
        Ich würde mich über jeden Rat freuen

        • Samira sagt:

          Liebe Sophie

          Ich bin 39 und kenne alle möglichen Symptome der Sozialphobie seit meinem etwa 12. Lebensjahr. Dass das, worunter ich litt diesen Namen trägt habe ich SELBST (trotz ersten Versuchen zur Hilfe durch Therapie mit 20!) mit 33 herausgefunden.

          Angenommen ich setze den Grad der Sozialphobie während meiner Teenagerjahre mit 10 fest (Maximum) (in meinem Fall heisst das: extremste Angstzustände vor allen Situationen, wo ich vor grösseren Gruppen etwas sagen musste, sei es nur, mich im Unterricht zu melden, geschweige den Vorträge zu halten, später Jobinterviews etc.), meist Tage, Wochen und Monate zuvor und währenddessen begleitet von diversen Symptomen (diese haben sich im Laufe der Jahre auch verschoben, ich könnte sicher 10 verschiedene aufzählen).

          Wenn ich nun also den Grad meines ‚Zustands‘ gesamthaft betrachtet bei 10 festlegen würde, kann ich heute sagen, er liegt bei etwa 1. Kann auch mal schwanken, jedenfalls sehr tief heute. Ich habe also meine Sozialphobie zu gefühlten 90% geheilt. Und mit dem Rest kann ich heute so umgehen, dass er mir das Leben nicht mehr vermiest. 🙂

          Kurz zusammengefasst, was mir dabei alles geholfen hat:
          – Absolute Nummer 1 und nicht zu unterschätzen, auch wenn das der Verstand (vielleicht) nicht hören will: BEWUSSTWERDUNG. Es geht ums Aufwachen. Es geht darum, herauszufinden, wer Du wirklich bist. Je näher Du Deinem Kern, dem echten Kern wieder kommst, desto mehr ist die Angst WEG. Bei den meisten Menschen ist dies ein langsamer und schrittweiser Prozess gemäss dem Spruch: Wer in tiefer Dunkelheit ist, verträgt allenfalls nicht zu viel Licht auf einmal. Es geht um Identifikation und um Loslassen. Auch das Leid. Es hat einen Grund, warum wir am Leid festklammern, obwohl das echte in uns das selbstvertändlich nicht will. Aber die ‚Schalen‘ und Konditionierungen wollen es.

          2: Lesen. Mir haben extrem viele Bücher geholfen. Wobei ich auch Umwege gehen musste, erst herausfinden musste, wo überhaupt die Autoren selbst stehen (nicht alle sind gleich ‚weise‘, aus einer gewissen Perspektive, bzw. stehen auch an ihrem eigenen Ort der Bewusstwerdung). Wenn Du Tennis spielen lernen willst und es verkraftest, dann geh direkt zu Roger Federer. Übertragen heisst das, wenn Du möglichst direkt zum Ziel willst, wende Dich direkt an die weisesten Menschen durch alle Kulturen und Zeiten (wer die sind, finde selber heraus). Ich kann dazu nur sagen: Es ist jenseits von Religion. Oder mitten im Kern von manchen, aber nicht an Religion gebunden. Du brauchst keine Religion. Sie muss Dich aber auch nicht zwingend hindern (kann aber), bleib einfach offen, folge Deinem Herzen, Deiner inneren Wahrheit. (egal was die Gesellschaft sagt).

          3: Ausdruck: sprechen, schreiben, malen, alleine plus auch Hilfe in Anpsruch nehmen, beides mögllich – bei Menschen und an Orten, wo es sich richtig anfühlt. ist das nicht so oder die Zeit vorbei, gehe weiter. Du bist nirgens gebunden! Zieh weiter, wenn Du soweit bist

          4. Je nachdem kann und /oder wird es sich ergeben, dass gewisse Beziehungen enden. Das kann schmerzhaft sein, Angst machen (und von der hat man eh schon genug)- aber gib niemals auf. Es öffnet sich Neues!! Und ich kenne Momente der absoluten 100% Überzeugung, dass es NIEMALS besser wird, KEINE Hoffnung gibt etc. etc. es ist Bullshit. Es geht IMMER weiter. In tiefster Dunkelheit GEHT es weiter, ob es Dir passt oder nicht. Und Menschen, die Dir sagen, es könne nie besser werden, sind ganz einfach verwirrt. Sie wissen es nicht besser. Beginne auf jene zu hören, die es besser wissen. Du DARFST aus Beziehungen aussteigen oder sie anders und neu gestalten! Und es GIBT ganz viele Menschen auf der Welt, neue Menschen, andere Menschen, glaube Gedanken nicht, dass Du von irgendjemand abhängig bist. Aber geh in Frieden, jeder tut sein Bestes, lass in Frieden los, so gut es geht.

          Alles Liebe
          Samira

          • Gast sagt:

            So einfach ist das nicht. Ich war im Alter von ca 15 auf dem Maximum meiner SP. Dann wurde es langsam besser, im Ater von ca 40-45 dachte ich, ich habe es fast überstanden. Doch nun – mit 55- bin ich auf der Skala von 1-10 wieder auf 6-7, diesmal mit depressiven Zuständen, bedingt durch eine Mobbingsituation auf der Arbeit. Ihr werdet nie so stabil sein wie die „Normalos“, leider.

          • Sina77 sagt:

            Liebe Samira,

            auch wenn Dein Kommentar aus dem Jahr 2013 stammt, möchte ich gerne etwas dazu sagen.

            Deine Worte beeindrucken tief, denn sie kommen aus dem Sein-Zustand, der nur „wach“ erreichbar ist. Viele „schlafen“ noch. Der Inhalt Deiner Worte ist existenziell. Danke dafür.

          • Yasmina sagt:

            bla bla das hilft doch kein, nur Floskeln wie die Facebook sprüche. So wie Tabi schreibt könnte es wirklich klappen, mit einer Erfahrung! den angst-schock mit ein erlebniss-schock aushebeln, „richtig leiden“ wie er schreibt um abgebrüht zu werden

      • Carlos sagt:

        Hey Tabi, finde ich echt cool wie du das gemacht und dich deinen Ängsten gestellt hast. Es ist wahrlich sehr schwer die Momente in denen diese ekelhaften Angsgefühle einschlagen, oder einen manchmal massiv durch den ganzen Tag begleiten, zu überwinden. Aber es geht definitiv wenn man das will. Die Frage stellt sich dabei, möchte ich wirklich gesund werden, oder flüchte ich mich immer öfter und tiefer in die Ausreden ich bin krank, so arm dran, unheilbar und gehe dann so den meisten unangenehmen Dingen aus dem Weg und besonders dem Versuch aus der eigenen Krankheit wieder herauszukommen?? Keiner leidet gerne unter Angst, oder an egal was, aber von der psychologischen Seite betrachtet unterstützt ein Leiden auch manchen dabei einem anderen Leiden zu entgehen! Der Schlüssel liegt in uns selbst das ist ganz sicher und wir müssen Kontakt und Konfrontationen mit anderen üben, auch wenn wir garnicht wissen was wir anfangs sagen sollen. Bei mir war und ist es heute manchmal noch so, dass ich mich gerne mit Leuten unter freiem Himmel, auf der Strasse oder beim Laufen/Spazieren unterhalte. (So fing ich an auch wieder auf Leute zuzugehen). Ich mag es nicht in engen Räumen aufeinander zu hocken und oberflächliche Themen zu bequatschen und falsch zu lachen etc. mich zu verstellen. Ich bin selbstständig habe sehr viel Arbeit, führe Verhandlungsgespräche, stelle Leute ein, Administration etc. und übe so quasi jeden Tag, weil ich es mehr oder weniger muss.. wie soll ich sonst Geld verdienen? Wie soll ich mich sonst selber im Spiegel betrachten? Ich kann es mir nicht vorstellen dieser Krankheit an der ich nun seit 5 Jahren leide mein Leben zu verschenken. Ich rede mit Freunden auch offen darüber. Wenn eine hübsche Frau vorbeiläuft zeige ich ihr trotzdem dass ich sie sexy finde…auch wenn ich mich noch so blöd dabei anstelle. Ich versuche einfach Dinge auch wenn sie noch so dumm enden könnten. Man sollte lernen über sich selbst lachen zu können. Auf der Arbeit hatte ich des öfteren Panikattacken und immer wie so ein kurzen Stick in die Bauchgegend wenn mich jemand spontan angeschaut hat, sich plötlich umgedreht und mich angeschaut hat, im Flur um die Ecke kam usw usw…. Irgendwann fing ich an zu lachen, ganz laut und hab mir gedacht was soll eigentlich der Scheiß…was tue ich denn hier überhaupt, ich fürchte mich vor meinem eigenen Schatten..obwohl ich ziemlich sportlich gebaut dunklere Haut habe und nicht gerade klein bin.. Fürchten sich die anderen vor mir, wenn sie meine Blicke meiden, liegt es daran weil sie denke ich bin komisch, wild, schlapp, agro, schwach, schlau, häßlich, zu gutaussehend von einem anderen Stern..hahaha keine Ahnung so kann man sich einfach in zu viel Mist hinein suggerieren.. Das Gehirn ist ja auch da zum denken…und die Angst ein natrürliches Gefühl um uns zu schützen..aber eben nicht zu viel denken, mal abschalten oder auf nur das kozentrieren was man tut. Wer sagt mir steht es an allererster Stelle diese Krankheit zu besiegen, der nimmt sich eine Auszeit, geht in ein fernes Land und mischt sich dort einfach für ein halbes Jahr unter die Leute. Ihr werdet sehen ihr verändert euch und die wundervollen Seiten des Lebens werden sich wieder zeigen. Wechselt euer Umfeld brecht einmal komplett aus. Sagt nicht es geht nicht, denn es geht, wenn ihr euch am ersten steht und es wirklich vor habt. 😉 Ich habe viel zu erzählen sorry.. will euch nicht zutexten.

        Finde ich Super Tabi, dass du es geschafft hast und das wollte ich eigentlich nur sagen. Schöne Grüße an alle und weiterhin viel viel Mut!!! Lacht die Angst aus! Ihr/Wir schafft (en) das und was ein Schwachsinn es ist nicht heilbar!! Glaube und arbeite daran und es wird.

    • Renate sagt:

      Ich leide schon über 30 Jahre an einer Depression mit Angst u. panickattacken.Mir hat ein Medikament jahrelang geholfen aber dann war ich abhängig und der Schuss ging nach hinten los.Ich traute mich gar nicht mehr unter Menschen.

      • planos sagt:

        Welche Medikamente waren es ..?
        ich verstehe dich voll…

      • Johannes sagt:

        Ich bin jetzt 55 und leide wohl schon seit frühester Jugend/Kindheit an Sozialen Phobien, immer wieder begleitet von Depressionen und Panickattacken. Ursache sind bestimmt auch massive soziale Ausgrenzungen´und Mobbing in der Familie. Vorwürfe und das Festhalten in der Vergangenheit führen allerdings nicht weiter
        Ohne meine Frau/Kinder hätte ich das nicht durchgehalten, da dies die einzigen Personen sind, in deren Gegenwart ich entspannt bin. das verlangt schon einiges ab,
        Ich denke nicht dass das heilbar ist, sondern aktzeptiere das als Behinderung. Andererseits sind auch immer wieder gute Phasen eingestreut. Enspannungsübungen (Jakobsen) helfen wir dabei, mich einigermaßen stabil zu halten.
        Therapien und Medikamente habe ich schon ausprobiert, aber dieses Grundgefühl mit allen körperlichen Begleitssymptomen – es bleibt fest verankert.

      • Lola sagt:

        Darf ich fragen wie das Medikament heißt?

    • kalypso07 sagt:

      lieber alex
      ich gebe dir recht teils geht es mal einen gut und zuguterletzt kommt wieder! und du bist am boden zerstört ,tabletten helfen nur bedingt und machen die organe in arsch ,wenn man pech hat noch deprissiver ich leide seit ich 16 bin drunter, 3 mal wollte ich mir das leben nehmen es gibt nur eine hoffnung man muss sich an was klammern ansonsten ist sogar lebenswillen auch noch weg 🙁 .. in meiner familie ist es leider das problem das einige unter solchen sachen in rente schon sind ich habe nie aufgegeben nur jetz bin ich 35 und es wird immer schlimmer die therapie hilft nur wen der arzt da ist…sobald er weg ist kommt die panik wieder das ständige weinen ,die angst wohin zu gehen menschen könnten einen weh tun … ich hoffe immer auf erlösung selbst meinem arzt kann ich das nicht mehr sagen weil ich das gefühl habe die sperren einen ein…

    • Mac sagt:

      Ich gebe dir recht….bin seit 25 jahren sozial phobiker bis jetzt hat es keiner geschaft die situation
      zu verbessern……zwar kann ich draussen rumlaufen und zug bahn bus und einkaufen gehen.
      aber ein arbeit mit menschen die mir dabei zu sehen…. kann ich immer noch nicht aushalten.

      ich werde die krankheit für immer behalten
      ich gebe Alex recht wer was anderes behaubtet das sie heilbar wär ist ein lügner.

    • Laura sagt:

      Leider stimmt des. Was drin ist, ist drin…

  3. Martin sagt:

    Ich bin 50 und lebe seit 40 Jahren mit einer ausgeprägten soziophobie.
    Danke meiner starken Partnerin schaffe ich es meinen Alltag zu bewältigen.
    Meine Kinder sind glücklicherweise sehr stabile Persönlichkeiten.

    So in der Rückschau kann ich sagen, das Leben ist häufig eine Qual, aber habt eben auch schöne Momente, die man entsprechend würdigen muss.
    Heilen kann man die Angst nicht, nur mildern.

    Grüße Martin

    • nelly buehrle sagt:

      ich bin 51 und habe soeben den artikel gelesen nach 30 jahren mit angst glaube ich auch nicht an heilung,eher linderubg und irgendwie glaube ich dass man doch ziemlich stark ist wenn man das so lange aushält….liebe grüsse nelly

    • bobmarley36 sagt:

      scheinst eine gute ausdauer zu haben. bin 17 u schaffe es nicht anderen zuzuhören werde total unruig wenn ein mensch vor mir steht. bin psychisch am ende u bemühe mich trotz allem um meine noten schreibe nur 1-2 i.wie hab ich das gefühl mehr aus mir machen zu müssen -aber andererseits keinen sinn mehr darin sehe u alles wieder schmeissen könnte! drogen geben mir den halt und lassen mich mich meine krankheit umso stärker spüren brauche hilfeeee traue mich aber nicht von auge zu auge . habe bisher noch gar nicht zu mir zurückgefunden. musste in meine,m leben oft von zu hause weg u trug nur schlechte erlebnisse mit mir mit . wurde beklaut, überfallen, verprügelt, ich fühle mich nicht angekommen bin alleine . mein musik ist das einzige was ich habe. kann kein mitgefühl zu anderen aufbauen. mein freund hat sich von mir getrennt wg. meiner seltsamen abweisenden herzlosen art !! etc WIE LANGE SOLL DAS WEITERGEHEN?

      • PositiveVibes sagt:

        Hallo Bob!
        kann mich mit dir ziemlich perfekt identifizieren, bin selber 17 und bin auch am konsumieren aber glaub mir eins, es ist ein Wunderkraut , doch leider nicht für diese Krankheit es macht alles nur noch schlimmer weil du alles in dich „reinfrisst“ ich selber hielt jeden für dumm der mir das erzählte, heute würd ich mich freuen wenn ich so schlau gewesen währ es einfach zu lassen.. würde mich über kontakt freuen da mir sonst auch nich viel bleibt..

      • michèl sagt:

        hey Bob Marley ;),
        ich leide auch schon seit meiner Kindheit und ich weiß das dir Drogen nicht helfen werden. Hoffe das du keine chemischen Substanzen zu dir nimmst denn das wird das alles noch verstärken. Beobachte dich und schreib dir mal auf wann es dir schlecht/am schlechtesten geht. Was war gestern wenn es dir heute schlecht geht?
        du bist noch sehr jung und die Welt steht dir offen. du bist was besonderes und hast das Recht hier zu Sein genau wie jeder andere. Du bist auch genausoviel wert wie alle anderen- Keiner ist mehr wert als du. Ich bin schon älter und durch die Hölle gegangen, immer und immer wieder aber glaub mir du hast/entwickelst eine Tiefe in dir die die anderen nicht haben. Du wirst sie entdecken und vielleicht in Musik ausdrücken?
        Deine Verbundenheit zur Musik kenn ich nur zu gut. Musik ist die Sprache der Seele.
        Was mir sehr geholfen hat zu mir zu finden und wo ich mich komischerweise kaum schlecht gefühlt habe unter Menschen war in einem Ashram im Westerwald um Yoga kennen zu lernen.
        Du brauchst jemanden mit dem du reden kannst, der dich versteht.
        wünsch dir alles Liebe und einen schönen Start in den Sommer…..

    • Chris sagt:

      Wenn du es geschafft hast eine Partnerin zu finden kann deine SP nicht so schwer gewesen sein. Ich bin so verklemmt dass keine Frau was mit mir zu tun haben will. Ich lebe in faktisch völliger Isolation habe auch keine Freunde und warte eigentlich nur noch auf das erlösende Ende.
      Bin übrigens 40, Hoffnung gibt es in meinem Alter eh nicht mehr.

  4. Erhan sagt:

    Jeden tag qual jeden tag angst,seit ca.16 jahren und es hört einfach nicht auf,ich hasse mich und mein leben.nur glücklich zu sein ist das zuviel verlangt.ich kann langsam nicht mehr. Bitte Ich brauche dringend hilfe

    • Mirko sagt:

      Hallo Erhan,

      mir geht es wie dir. Aber lass die Angst nicht über dich siegen. Such dir einen Menschen im Leben, dem du vollkommen vertraust. Lass dich ein Stückweit von ihm mitnehmen, in Situationen die dir unangenehm sind, wird er dir Kraft geben. Er wird dir helfen mit deinen Ängsten fertig zu werden.Such dir Hobbys die dir Spass machen, in denen du gut bist oder noch wirst, das sorgt für Selbstvertrauen. Und du wirst sehen, die Ängste werden weniger.

  5. lara simmers sagt:

    hallo,
    bei mir macht sich die Angsstörung in den verschiedensten situationen bemerkbar.. allein der gedanke mit dem zug fahren zu müssen macht mich schon fertig aber nicht nur das ich kann mittlerweile nicht mal mehr mit familienangehörigen oder freunden richtig reden ohne das ich atemnot bekomme! gibt es denn wirklich nichts was man dagegen tun kann??

  6. Martin sagt:

    Hallo,

    ich hab riesen Probleme wenn ich mit der Bahn fahre und es ist ziemlich voll…ich krieg keine Luft mehr und es führt mich bis zu Unmacht…2. Problem ist das ich mein Leben hasse seit 4 Jahren seit ich Spielsüchtig und Alkoholabhänging bin das mach ich nur das ich alles vergessen kann ich brauche hilfe kann mir jemand helfen? danke

  7. Lara sagt:

    Ich hab nicht direkt Angst vor Menschen. Ich hab Angst das sie ansteckende Krankheiten haben. Wie zum beispiel hygenischer Mangel oder das sie Parasiten oder auschlag haben. Ich empfinde einen Ekel vor Menschen ich nehme dann automatisch abstand. Mit wird schlecht und Schwindelig. Mir wird warm und dann wieder kalt und meine Hände fangen hab zu schwitzen. Ich möchte niemanden mehr umarmen oder die hand schütteln. Das ist ganz schon lässtig. Und ich bekomme juckreiz. Was kann ich tun das es aufhört??

    • WaysofJAH sagt:

      Liebe Lara,

      probier’s doch mal mit „Crab Apple“, die passende Bachblüte für diesen Fall. Und vertraue auf deinen Körper, der sehr wohl in der Lage ist, fremde Keime abzutöten 😉 Ich wünsche dir alles Gute!

      WaysofJAH

  8. nelly buehrle sagt:

    es wäre schön ab und zu am pc mit leidensgenossen reden zu können

  9. Ich leide seit 3 Jahren an dieser „Krankheit“. Es wird nicht besser, zunehmend nur schlimmer. Ich hatte eine zufriedene Kindheit und wenige negativ einschlägige Erlebnisse. Ich bin Muisker, stand auf Bühnen vor 15,000 Leuten und war kein bißchen aufgeregt, heiß auf die Meute. Ich habe vom Applaus und der Energie der Menschen gelebt, es geliebt. Heute..verstecke ich mich hinter meinem Laptop, meide Menschen, sogar Familie oder Freunde wecken dieses Gefühl bei mir und es reicht so weit, dass ich öfter denke alles zu beenden, denn ich hörte sowas hört nie wieder auf. Ich habe einen starken Glauben, bin ein Kämpfer, aber je mehr man sich hiergegen wehrt, desto intensiver schnürt dieses Gefühl einen den Hals zu. Schwitzende Hände, Herzrasen, Harndrang, Kopfzittern bei Blickkontakt, unsinniges Zeug reden bei Anspannung.. Habe einen trainierten Körper, viele sagen ich sehe gut aus.., aber ich fühle mich als hätte ich mir mit dieser Krankheit die Pest an Land gezogen..Meine Freunde und Bekannte nehmen immer mehr Abstand.. Ich werde einen Versuch mit Tiefenhypnose starten, alles andere erscheint mir reiner Schwachsinn. Psychologen wissen oft selbst nicht was sie reden und fehldiagnostizieren bekanntlich zu 88% falsch. Bei so einer sensitiven Sache, kann dann noch mehr Schaden angerichtet werden. Nein danke! Die Lösung liegt NUR in EUCH selbst, seid stark. Wer sich ganz tief in sich selbst wiederfindet..der besiegt dieses Trauma. Ich fühle mit euch allen. Peace!

    • Agis sagt:

      da gebe ich dir recht, wenns heilung gibt dann nur in uns selber. es ist nur nicht immer leicht auf kurs zu bleiben.
      hab den scheiß seit der kindheit. es fing an als ich 3 war würde ich behaupten (es ergibt zumindest einen sinn weiter zurück komme ich aleine nicht)es sind meistens die menschen in unserem umfeld die uns zu dem machen was wir sind. sei es aus boshaftigkeit oder einfach aus gleichgültigkeit.
      dies ist in der kindheit nie gut. bei mir fings damals schon früh an das ich das gefühl hatte die welt ist gegen mich. mit 9 hab ich mir zum ersten mal einen knopf gewünscht mit dessen hilfe alle menschen verschwinden wenn ich draufdrücke…ich glaube da habe ichzum ersten mal richtig mit dem rücken zur wand gestanden.
      dann heist es dämonen besiegen.
      je älter ich wurde desto mehr kam auch eine aggression mit der angst einher. eine aggression die eigendlich nicht meinem naturel entspricht bin sehr harmonie bedürftig. es ist nur so das ich die welt als sehr feindseelig warnehme hab halt die erfahrung gemacht das andre menschen einem nur wehtun vor allem wenn sie einem nahe stehen. und so fühle ich mich so als würde ich mit dem rücken zur wand stehen kann nicht mehr weglaufen muss beissen…zum glück habe ich niemanden verletzt bis jetzt soweit lasse ich es nicht kommen schotte mich dann ab. aber ich teile auch emotional oft aus. auch oder grade bei menschen die mir versuchen nahe zu stehen. zu nem seelenklemptner der mich mit antidepressivas vollpumpt will ich net weis aber langsam auch nicht mehr weiter… es fällt immer schwerer wieder aufzustehen. und vor allem versteht es niemand um mich herum wirklich.

      • Dirk sagt:

        Ich verstehe euch sehr sehr gut 🙂
        Wir suchen immer das friedliche zusammenspiel 🙂

      • Manchurian Candidate sagt:

        Hi Agis und alle Leute in diesem Blog,

        ich bin erstaunt darüber wie vielzählig wir hier mittlerweile sind und wie ähnlich all diese Symtome doch sind.Ich habe mittlerweile die Tiefenhypnose hinter mir. Es dauerte 3 Tage lang am Stück und ich kann euch allen nur von tiefen Herzen dazu raten. Es ist nicht billig, aber den Preis so nehme ich an, zahlen wir alle gerne auch wenn es paar tausender mehr wären. 2000€ waren es. Ich fühle mich befreit, kann wieder ohne Hemmungen sprechen, wieder unter Leute gehen und bin sogar bei einem Fest spontan auf die Bühne, habe mich mit dem DJ unterhalten und paar Sachen in die Menge gerappt. Es kam mir vor wie früher und ich denke mich selbst wieder gefunden zu haben. Ich war lange nicht mehr in diesem Blog..das hat aber damit zu tun, dass ich kaum mehr am Laptop sitze. Ich bin draußen unterwegs und will mich auch nicht mehr all zu lange allein zu Hause aufhalten. Es hat sich alles irgendwie umgekehrt seit der Behandlung, ich verstehe mich wieder gut mit Freunden und Familie.. die Erfahrung der Hypnose hat mich gelehrt, dass man diese gewissen Punkte die wichtig sind für uns um diese lästige Krankheit loszuwerden nicht wirklich selbst zu erreichen ist. Der Schlüssel ist in euch..aber er ist in einem Teil des Gehirns der nur in dieser subliminalen Ebene zu erreichen geht. Auch kein Spychotherapeut kann das, denn wärend eines Gesprächs verfällt man ja nicht in Trance. Im Gegenteil man wird angespannter und kann sich nie zu 100% gehenlassen. Nach dem ersten Tag der Reflextherapie werdet ihr schmerzen in den Augen haben.., weil man sich sehr auf die Hände des Hypnotiseurs konzentrieren muß und man mekrt aber keinen wirklichen Unterschied. Am 2 Tag beginnt die eigentliche Hypnose…danach werdet ihr eine Leichtfüßigkeit merken die mir persönlich die Tränen in die Augen schießen ließ. Ohne zu denken bin ich einfach in Mc Donalds und habe Sachen bestellt..sonst war das schon sehr unangenehm bis unmöglich. Aber von diesem eingeengten Gefühl keine Spur.. Als am nächsten Tag die letzte Sitzung zu Ende war stellte sich das Gefühl ein wie es jetzt momentan ist. Mir ist es egal wer mich anschaut und mir ist es auch egal was jeder denkt.. Wenn es denen nicht paßt sollen sie sich wegdrehen oder Handstand machen und mit den A..backen klatschen. Bitte seht ab von Spychiatern und Medikamenten, die nur weiter EURE Persönlichkeit verfälschen.. findet euch selbst wieder, denn jeder von uns ist ein spezieller Mensch mit enorm viel Kraft. Das zeigt sich besonders hier…wie lange manche schon damit kämpfen und nicht aufgeben. Ihr habt alle eine ganz große Portion Respekt verdient und mehr als das… wieder zu lachen und Freude im/am Leben zu spüren. Ich kenne mich selbst und weiß wie ich gedacht habe…aber zwingt euch nicht allerlei Dinge zu tun die euch unangenehm sind, denn das hilft kurz und man verfällt aber doch wieder in den alten Zustand (manchmal tiefer noch, ich habe es oft gemacht)..sondern zwingt euch nur einmal und geht zu einer Tiefenhypnose. Wünsche euch allen viel Glück und bis bald.

      • Satt sagt:

        Hallo Agis, ich bin 65 und trage diese schlimmen soz. Ängste seit meiner Kindheit mitmir. Stiefmutter, weil Mutter starb, als ich 8 war. Meine älteste Schwester ist 7 Jahre älter, ich wählte sie als mutterersatz und wurde von ihr wie ein Spielball in die Luft geworfen und wieder fallengelassen, also kein Mensch hielt zu mir. Deswegen redete ich mir ein , sei vorsichtig jedem Menschen gegenüber und hilf dir selbst sonst hilft dir keiner! Ich habe kein Vertrauen zu Menschen und kann mich denen nicht öffnen. Ich merke, dass ich anders bin als die Allgemeinheit, falle immer wieder ins totale tief. Bin schon Jahre in psychologischer Therapie, ohne den Erfolgsfaktor, denn dort bin ich ja nur eine Stunde pro Woche.

    • Claire Redfield sagt:

      Mir geht es genauSO! Ich bin relativ erfolgreich in dem, was ich tue und es ist nicht so, als würde ich keine Bestätigung bekommen. Ich bin recht aktiv und genieße das Leben, ich find mich selbst gar nicht so übel und trotzdem: sobald ich in eine Situation gerate, in der ich bewertet werde, und das passiert recht häufig im Zuge meines Studiums, flippt mein Körper aus. Mich erst recht in solche Situationen hineinzuschmeißen, hat es irgendwie nur noch schlimmer gemacht. Ich gehe jetzt lieber allem aus dem Weg, was mich unglaublich belastet.
      Wie kann man da stark sein? Wie findet man sich selbst?! Ich weiß, dass ich weitaus mehr drauf hab, als ich geben kann, aber ich steh mir doch nur die ganze Zeit selbst im Weg. Und jeder professionelle Außenstehende sagt mir nicht mehr, als ich selbst schon weiß. Ich weiß, was ich erlebt habe, ich weiß, was davon Narben hinterlassen hat und ich weiß auch, dass das zum Leben gehört und ich an sich keinen Grund hab, unglücklich zu sein. Aber ich mach mich grad selbst unglücklich und ich will, dass das aufhört. Was kann man denn noch tun? Hast du mit der Tiefenhypnose was erreicht?

      • Manchurian Candidate sagt:

        Hi Claire,

        so wie es bei dir jetzt ist war es bei mir am Anfang auch. Ich verstehe dich richtig gut und lege dir ans Herz…gehe zur Tiefenhypnose ;), so lange sich dieses Gefühl nicht gefestigt hat ist das alles noch einfacher. Weißt du was gefährlich ist.. du bist aktiv und unterwegs und das Gefühl kommt schleichend.. du bist in deiner Umgebung, genießt das Leben, aber dennoch wird es stärker.. und normal hilft es aktiv zu sein und sich an Dingen zu erfreuen. Also wenn du aktiv weiter in dieses Gefühl hineinwachsen würdest, oder besser es in dich..wäre das garnicht gut. Wir haben alle automatisch unseren Alltagskampf mit Studium, Job und dem üblichen Kram.. das ist schon eine Herausforderung und auch gut so. Dich selbst immer wieder neu zu überwinden und zu wachsen dadurch ist vorbildlich, es zeichnet einen starken Menschen aus,.. aber sich dabei tiefer zu verletzen ist es nicht. Schau mal ob du einen guten Hypnotiseur findest dem du persönliches vertrauen schenken würdest..das ist dabei ganz wichtig..man läßt die Person ja in seinen Kopf. Wenn du möchtest gebe ich dir auch den Kontakt von meinem für ein Gespräch oder so. Keep your head up girl ; )!

        • sina sagt:

          Hi kannst du mir den hypnotiseur verraten?

        • filu sagt:

          Hi,

          ich las Claire’s und deinen Austausch.
          Trifft wirklich alles zu, zum Glück ist sie noch aktiv,
          dennoch stimmt es, dass es sich irgendwas verfestigt und sehr viel schwieriger aufzulösen geht.
          So bei mir schon inzwischen.
          Könnte ich auch mal die Kontaktdaten von deinem Hypnotiseur bekommen?
          Würde mich wahnsinnig freuen, denn bisher blieben meine Versuche erfolglos mit Hypnose,
          aufgeben möchte ich keinesfalls, im Gegenteil.

          Liebe Grüße,
          filu

    • Mausi sagt:

      Nur du kannst es ändern… anders denken… scheiß auf die Diagnosen, das ist nur was für die Krankenkasse zum abrechnen und ja es gibt solche und solche therapeuten… du bist du und früher gab es auch keine Diagnosen da war man halt schüchtern…kannst du dich im Spiegel angucken? kannst du dir selbst sagen ich liebe mich, ich sehe gut aus? wenn du dich liebst kannst, dann strahlst du das auch aus… und das Wichtigste ist wirklich Menschen zu finden, die genauso denken und fühlen…

  10. joka sagt:

    Ich denke auch, dass der Weg in einem selbst liegt.
    Habe auch schon seit Kindheit an Angst vor anderen Menschen und meide Kontakte, gleichzeitig suche ich den Kontakt zu anderen Menschen aber immer wieder, weil mir die Isolation auch nicht gut tut, sehr ambivalent.
    Meiner Erfahrung nach ist sozialer Kontakt zum Glück nicht nur negativ, deshalb konfrontiere ich mich immer wieder damit, und habe dann immer wieder Phasen, in denen nichts mehr geht, in denen ich mich wieder isolieren muss, weil ich sonst nur noch verkrampft bin, nicht mehr schlafen kann, krank werde. Aber diese Phasen nehme ich inzwischen an, danach habe ich immer wieder neue Energie. Auch eine Strategie war sich damit zu konfrontieren wovor man Angst hat, z.b. sich mit jemandem zu
    verabreden, obwohl man Angst hat, oder nicht in Panik zu geraten, wenn ich jemanden telefonisch nicht erreiche. Meine Erfahrung zeigt mir inzwischen, dass die anderen einen früher oder später tatsächlich zurückrufen und nicht genervt sind.
    Aber eigentlich sind das bis jetzt immer alles Strategien gewesen, besser mit der Angst umzugehen. die Angst ist aber immer noch da.
    Jetzt denke ich, wenn ich die Ängste nicht eines tages mal wirklich an mich ranlasse, wird sie niemals wirklich weggehen. Ich denke, ich werde es am besten psychotherapeutisch versuchen, damit hab ich gute Erfahrungen gamcht, und dabei wird man auch nicht mit Medikamente zugeschüttet, keine Sorgen.
    Hat jemand mit sowas Erfahrung und vielleicht sogar Erfolg gehabt? Würde mich über Berichte sehr freuen!

  11. Nourim sagt:

    hallo lebe seit jahren in angstzustände, bei dieser gesellschaft würd es mich nicht wundern wenn es immer mehr werden,wer schwächen zeigt wird brutal nieder gemacht unsere gesellschaft besteht heute nur aus lügen schickimicki oder ürgendwelchen idioten die meinen stark zu sein weil sie jemanden fertig gemacht haben.
    ich persönnlich hab schlechte erfahrung gemacht und trau mich nicht mehr unter einer menschenmenge mich stört einfach diese hinterhältigkeit,
    ich bin nicht mehr in der lage arbeiten zu gehen weil mich diese mobbing attacken in der schule so fertig gemacht haben.

    • dani sagt:

      was machst du dann den ganzen tag so wenn du nicht arbeiten gehst?? ist ja voll langweilig oder??

    • Mausi sagt:

      Menschen die mobben haben selbst Probleme oder kein Selbstbewusstsein. Sie merken manchmal gar nicht, dass das Mobbing ist was sie machen.

  12. Tina sagt:

    Hallo,
    Ich bin „Tina“, 19 Jahre.
    ich bin gerade mehr oder weniger durch Zufall auf diese Seite gestoßen.
    Auch mir ergeht es ähnlich. Ich erkenne einiges in mir wieder, was hier geschrieben wurde, allerdings ist es bei mir noch nicht ganz so schlimm.

    Sobald ich mich aus dem Haus begebe fühle ich mich beobachtet. Ich senke den Blick und versuche den „angeblichen“ Blicken auszuweichen. Wenn ich in den Bus einsteige ist es am schlimmsten. Ich denke dass mich alle ansehen und was sie wohl über mich denken. Alle sagen mir, ich sei ein hübsches Mädchen und ich bekomme viele Komplimente von Männern, aber sobald ich mir einbilde ich werde beobachtet, weiß ich nicht mehr wie ich mich bewegen soll. Meine Bewegungen werden unkontrolliert und ich versteife um dies zu unterdrücken, versuche mich so wenig wie möglich zu bewegen. Ich merke manchmal wie heftig ich dabei meinen Bauch anspanne und habe schon eine Beissschiene vom Zahnarzt bekommen, weil ich meinen Kiefer aufeinander presse. Dies fällt mir vor allem unter Leuten und Nachts auf. Von meinen „angeblichen“ Freunden habe ich mich bereits abgewendet. Ich bin lieber alleine zuhause, habe nur selten Lust feiern zu gehen. Meine beste Freundin habe ich vertrieben, weil ich nie Lust hatte etwas mit ihr zu unternehmen, es seidenn es war Zweckgebunden, es stresste mich mit ihr zusammen zu sein. Bei meinem Freund halte ich mich eigentlich sehr gerne auf, allerdings habe ich zu ihm auch eher eine abweisende Haltung. Immer ist er derjenige der mich fragt ob wir etwas zusammen machen und bin mir zu stolz ihn zu fragen bzw unschlüssig. Wenn er Freunde bei sich hat, komme ich nur ungern zu ihm, weil ich nicht weiß wie sie reagieren oder was ich reden soll und wie sie mich beobachten. Ich war schon immer eher der Einzelgänger, aber frage mich ob dies vielleicht etwas ernsthaftes ist, diese Krankheit über die hier alle reden…. bitte um Antwort bei wem es vielleicht so angefangen hat.

    LG Tina

    • dani sagt:

      Ja kenne ich gut von mir, mit den Bewegungen, man weiß einfach nicht mehr wi eman sich verhalten soll… Wie soll man auch so ein Leben führen? 🙁 Was machst du so den ganzen langen Tag?
      lg

    • ingi sagt:

      hallo tina ja mir geht es ganz genauso bin nur leider schon 45 und schlage mich solange ich denken kann damit rum.ich dachte immer ich wäre die einzigste bei der solche symtome auftreten mit dem sich beobachtet fühlen.möchte auch so gut wie keine kontakte mehr und wäre am liebsten nur mit meiner familie zusammen .wenn du irgendwann mal eine therapieform für soetwas gefunden hast dann geb mir bitte bescheid .du bist noch sehr jung versau dir nicht dein ganzes leben und suche dir einen guten therapeut

    • Nico sagt:

      Geht mir genauso..

  13. Julia sagt:

    Ich bin 16 Jahre alt und habe leider Gottes Wille auch diese Krankheit. Mein Problem ist aber das, wenn ich in Menschenmassen Freizeitpark usw. bin, gehe ich immer vom schlimmsten aus. Wie zum Beispiel das ein Amokläufer kommt, Massenpanik oder das eine Gondel oder so abfällt. Ich verstehe das nicht, wieso denke ich das? Nach diese Gedanken, bekomme ich dann die dort oben genannten Symptome & muss so schnell wie möglich nach Hause. Ich gehe schon zum Psychologen, aber größten Teil wegen Depressionen. Wenn ich mein Psychologen von der Phobie erzähle gibt er mir nur unglaublich starke Tabletten. Und die will ich nicht mehr. Hat noch jemande andere Tipps was man dagegen machen könnte?

    Liebe Grüße, Julia

    • Mausi sagt:

      Tabletten beseitigen in dem Moment das Symptom, aber nicht die Ursache und es gibt ja immer Nebenwirkungen… ich würde den Therapeuten wechseln!!! Vorher ging es doch auch ohne Tabletten, oder? Wir lassen uns immer mehr leiten von den Ratschlägen anderer… Was sagt dir dein Herz, dein Gefühl? Ist da noch ein Gefühl, bist du du? Tabletten vernebeln die Gefühle und die Wahrnehmung… ich spreche leider aus Erfahrung…

  14. Mimi sagt:

    Auch ich habe dieses Problem und kann alle die hier schreiben gut verstehen. Meine Ängste sind mittlerweile so schlimm, das ich sogar ab und zu an Selbstmord denke. Doch diese Gedanken schiebe ich weit weg, um möchte doch leben, möchte frei und glücklich sein. Wann es angefangen hat kann ich nicht ganz genau sagen, aber ich schätze vor 2 Jahren. Heute bin ich 18 und ich führe kein glückliches Leben. Die Angst nimmt mir alles. Ich hatte nie wirklich viele Freunde, aber nun bin ich allein. Meine Freunde haben sich von mir abgewendet, weil ich nie etwas unternehmen wollte. Es war jedes Mal der pure Stress für mich. Ich hatte lange eine beste Freundin, doh auch sie hat mich verlassen. Ich weiß, es wäre längst Zeit für eine Therapie, doch ich habe nichtmal die Kraft das in Anspruch zu nehmen. Ich sitze nur noch zuhause rum, tue fast nichts und denke nach. Im September beginnt meine Ausbildung und ich habe schon jetzt panische Angst davor. Meine Hauptprobleme sind schreckliches Händezittern, Erröten und häufig auch Schwitzen und Herzrasen. Ich hätte gerne einen Freund, doch das ist in meiner jetzigen Lage undenkbar. Ich bekomme sehr viele Komplimente und auch Männer stehen haufenweise auf mich. Doch mehr als Dates kommt für mich nicht in Frage. Seit ich immer rot werde, habe ich das Haus nicht mehr ohne MakeUp verlassen, ich fühle mich sehr unwohl in meiner Haut (vllt hilft ja Solarium dagegen?) nd greife vor Treffen auch sehr oft zu Alkohol. Ich weiß dass es der größte Fehler überhaupt ist. Aber ich kann nicht mehr anders. Früher war ich sehr selbstbewusst doch nun ist Selbstbewusstsein etwas, das ich nicht mehr besitze. Ich möchte eine Therapie machen, aber ich würde so gern erst einmal Tabletten nehmen um einmal zur Ruhe zu kommen und dann alles richtig aufarbeiten zu können, weil ich wirklich am Boden bin. Am allerschlimmsten und zerstörensten ist jedoch das Zittern der Hände. Wer kennt das? Und weiß was gegen das Zittern hilft und welche Medikamente? Ich grüße alle und wünsche viel Glück. Drückt mir die Daumen!!

    • Manuella sagt:

      hi,

      ich habe fast genau so ein problem wie du. ich leide nur darunter wenn ich ganz allein unterwegs bin dann krieg ich panikattacken hände zittern herzrasen atemnot bauchschmerzen schwindelgefühle erröten einfach alles bis hin zum durchfall. eigentlich hab ich gar kein grund dazu weil ich genau wie du auch nur komplimente kriege und männer auch haufenweise auf mich stehen ich war auch damals sehr selbstbewusst was komplett weg ist 🙁 freunde hatte ich viele aber leider nie richtige alles leute die mir eher geschadet haben 🙁 jetzt hab ich mich auch von denen abgewandt und hab dafür ein freund der wunderbar ist. Also ich kann dir leider nicht weiterhelfen aber ich werde mir aufjedenfall nächste woche hilfe bei ein psychotherapeuten in anspruch nehmen was ich aber nicht tun werde oder würde sind medikamente einzunehmen !! ich find man sollte auf natürliche basis wieder gesund werden sonst machst du dich nur abhängig . das mit den hände zittern hab ich auch leider ganz schlimm. wenn du möchtest und interesse hast können wir in kontakt bleiben und ich kann dir nach meinem arztbesuch mitteilen was ich für tipps bekommen hab bzw wie es weiter geht . bin allerdings 27 jahre. lieben gruss

      • Sany sagt:

        Hey Manuella und Hallo an alle anderen ! Ich habe die SP erst vor ca einem halben Jahr entwickelt und bin nun 26 Jahre alt. Ich war immer schon introvertiert hatte aber nie diese Panik in Menschenmassen. Fühle mich hauptsächlich wenn ich allein unterwegs bin andauernd beobachtet und ausgelacht. Habe Paranoia dass andere Menschen ständig über Mich reden und habe das Vertrauen in Menschen total verloren. Sehr die Welt als bedrohlich und Sperre mich daher zu Hause meistens ein,obwohl ich in einem Job arbeite in dem ich nur mit Menschen zu tun habe -und diese mit plötzlich Angst machen. Ich denke diese Angst hat ein Verlust und Erlebnisse in meinem Leben auf einmal ausgelöst. Auf der Hochzeit meiner Freundin war ich Trauzeugin und den ganzen Tag nicht wirklich in der Lage mit anderen Gästen in Kontakt zu treten aus Angst im Mittelpunkt zu stehen. Ich schäme mich so für diese scheiß SP es macht mich total fertig nicht mehr wie damals zu sein und mein Leben nicht mehr zu genießen. Befinde mich in Verhaltenstherapie momentan und kann diese jedem empfehlen. Von allein hört es nicht auf sondern wird immer schlimmer bis hin zu selbstmordgedanken :(bin stolz auf euch dass ihr euch so öffnet und anderen damit mut macht dass es Hilfe gibt !

    • dani sagt:

      wie kannst du mit der angst überhaupt ne ausbildung machen? wär für mich undenkbar auch wenn ichs gerne täte…:( ich bekomme immer so wahrnehmungsveränderungen 🙁

    • Marko sagt:

      Mir geht es genau so… Angst vor persönlichem Kontakt mit Menschen. Am schlimmsten ist es wenn ich alleine mit jemanden bin. Ich weiß dann immer nicht was ich sagen soll, usw… Jedenfalls bin auch 18 und würde mich freuen wenn jemand vielleicht Lust hat ab und zu zu reden. So kommt man vielleicht besser mit dem Problem zurecht, wenn man jemanden kennt dem es genau so geht.

    • Paul sagt:

      Gegen Hände zittern hilft beta blocker ( Propranololhydrochlorid ) . nehme es schon seit Jahren.

  15. Max sagt:

    Hallo,

    ich bin 21 Jahre Alt und leide auch unter dieser Krankheit.
    sobald ich das Haus verlasse, fühle ich mich unterbewusst beobachtet und meine Hände fangen leicht das schwitzen und zittern an.
    Wenn ich dann aus dem Auto aussteige und auf dem Weg ins Büro bin werde ich leicht nervös und mein Kopf fängt das zittern an. Einige Leute kommen mir entgegen und ich Sage schnell mit einem sehr kurzem Augenkontakt :“Morgen“ worauf sich mein Blick auch gleich wieder auf den Boden wendet.
    Das gleiche dann im Büro…
    Doch sobald mein Chef den Raum betritt steigt meine Herzfrequenz enorm an, bekomme schwitzige Hände wippe mit meinem Fuss und denke immer : Der schaut bestimmt auf meinen Bildschirm.Fühle mich ständig beobachtet.
    Sobald er sich gesetzt hat entspannt sich die Situation und ich fühle mich erleichtert… Doch sobald er Aufsteht und an meinem Tisch vorbeigeht, geht es wieder los.
    Bei Besprechungen halte ich mich zurück und versuche nicht aufzufallen was fast unmöglich ist.
    Ich würde gerne nächstes Jahr auf die weiterführende Schule gehen habe aber so enorm Angst vor neuen Leuten und den kommenden Referaten, dass ich am liebsten wieder Absagen würde…
    Ich kann ja nichtmal mehr Zigaretten an der Tankstelle kaufen…Schweißausbrüche, Herzklopfen Zittern Blickkontakt meiden und nur kurze leise Wörter von sich geben.
    Der Alltag wird von Tag zu Tag schwieriger.
    Jedoch versuche ich mir immer Mut zu machen und sage mir innerlich : Ach komm, was ist schon dabei? Geh einfach rein und sag : eine Schachtel LM bitte!“ Doch sobald ich an der Kasse stehe fängt alles wieder an.
    Habe es mit Sport probiert und war vom Ergebnis sehr überrascht: Habe mich mal so richtig ausgepowert (Inliner gefahren), geduscht und hingelegt. Am nächsten Tag war ich dann richtig Fit und habe den halben Tag sehr gut meistern können. Bin sogar einige male freiwillig zu meinem Chef gegangen und habe Dinge nachgefragt!!! Habe ich sonst nie gemacht !! Probiert es einmal aus!
    Ansonsten versuche ich mir noch andere Techniken anzueignen um zumindest einen mäßigen Erfolg zu erreichen.
    Biete mich hier auch als Partner zum Austauschen von Informationen an und werde euch auf dem Laufenden halten falls ich noch ein paar gute Techniken herausfinde.
    Würde mich auch freuen mich mit jemanden zu Unterhalten dem es genauso geht, da dritte Personen es oft nicht verstehen und sofort denken : Der gehört doch in die geschlossene“
    Leute! Ihr seid einzigartig! Perfekt auf euere Art und Weise.
    Macht euch nicht nur weiter fertig! Ich weiß , das ist sehr schierig.
    Aber Ihr wisst doch: Einsicht ist der erste Schritt zur Heilung!
    Geht einmal tief in euch und fragt euch : Warum sollten andere Menschen besser sein als ich? Ich habe das gleiche Recht wie jeder andere auf dieser Welt! Wir sind spitze!
    Das nächste mal wenn jemand an euch vorbeigeht und Ihr Panik bekommt, denkt einfach : Vielleicht geht es Ihm ja genauso wie mir… Vielleicht hat er auch Angst…Warum also panisch werden? Es gibt keinen Grund!!!

    Wünsche uns für unseren Kampf alles Gute!

    Nur nicht aufgeben sonst haben wir verloren- Und wir sind keine Verlierer, sondern richtig Dicke gewinner! Ohne uns sieht die WElt viel Schlechter aus!

    Schöne Grüße

    Max

    • Carlos sagt:

      Hallo Max,
      ich würde mich gerne mit dir darüber zu unterhalten. Ich bekomme dieses Angstgefühl sehr haüfig vor allem in der Arbeit.
      Liebe Grüsse
      Carlos

  16. dani sagt:

    Ich bin 19 Jahre alt und leide seit bald 2 Jahren unter den Ängsten. Die Ängste sind sogar vor dem eigenen Bruder und vor den Verwandten. Kann auf keine Familienfest, wenn dann nur mit Alkohol… Es ist die pure Qual. Bin seit 18.7.2012 in Behandlung…
    Liebe Grüße

  17. Mila sagt:

    Hallo!

    Ich fühle mit euch allen mit..
    Früher wurde ich jahrelang in der Schule gemobbt und ich schätze daher habe ich auch diese Angst.Man schottet sich ab und geht unangenehmen Situationen aus dem Weg.Aber all das habe ich satt.Es macht einen einfach nur unglücklich,man möchte doch nur ein Leben führen können wie alle anderen.Ich habe beschlossen meine Angst nun aktiv anzugehen.In Behandlung möchte ich ungerne,weil ich der festen Überzeugung bin,das man die Kraft dafür in einem selbst findet,wie auch viele andere hier geschrieben haben.Das zu lesen hat mir noch mehr Mut gegeben,danke.

    Ihr schafft es wenn ihr nur wollt!
    Glaubt daran und vor allem an euch.
    Ihr seid es wert!!!

  18. Svenja sagt:

    Ich bin erst 14 Jahre alt und leide seit ca. 1 Jahr unter der sozialen phobie. Ich habe panische Angst vor meinen Mitschülern eine Rede zu halten, alleine einkaufen zu gehen (überhaupt raus zu gehen) und mit fremden Menschen zu reden/essen… Dann zittern meine Hände,bekomme Schweißausbrüche,Herzrasen, Zuckungen im Gesicht und fühle mich einfach fehl am Platz. Ich habe Angst, dass ich meine Freunde verliere. Ich nehme seit ca. 3 Monaten Neurexan und bin seit 3 Wochen in Therapie.

  19. Matthias sagt:

    Hallo,

    ich möchte euch etwas Mut machen. Ich litt 17 Jahre an einer schweren sozialen Phobie und war deshalb auch lange Zeit ziemlich abhängig von Benzodiazepinen (Tavor, Valium etc).

    Ich verliebte mich eines Tages in eine Frau (übers Internet kennen gelernt) aber da ich durch die soziale Phobie (und das ständige Alleinsein) starke soziale Defizite hatte, konnte ich diese Frau nicht für mich gewinnen.

    Da mir in diesem Augenblick meine massiven Defizite bewusst wurden, beschloss ich endlich etwas zu ändern.

    Ich habe dann mit Expositionsübungen (Konfrontation) angefangen – ohne Therapeut, ganz alleine.

    Ich fing mit ganz einfachen Übungen an aber dann steigerte ich mich relativ schnell und habe immer härte Übungen (auf der Straße/Plätzen/in Einkaufsstraßen) gemacht. Ich habe Menschen angesprochen, unsinnige Dinge gefragt und mich ganz bewusst danebenbenommen um „heftige Ablehnung zu bekommen“ – um mich daran zu gewöhnen. Am Ende der Übungen bin ich mit erhobenen Händen durch die Einkaufstraße (in einer fremden Stadt) gelaufen, habe 5 leere Coladosen an einer Schnur hinter mir hergezogen und mich (ganz bewusst) wie ein Geisteskranker aufgeführt. Jeder Passant, der mich sah, dachte, dass ich aus der „Geschlossenen Psychiatrie“ ausgebrochen bin und ich habe extreme Ablehnung bekommen aber genau daran muss man sich ja gewöhnen und lernen, dass dann trotzdem „nichts Schlimmes passiert“.

    Ich habe diese Übungen 6 Wochen lang, jeden Tag, gemacht, teilweise bis zu 8 Stunden täglich und ich habe dadurch meine soziale Phobie überwunden.

    In den 17 Jahren machte ich alle möglichen Therapien (auch stationär) – ich habe unzählige Therapeuten aufgesucht aber nichts hat geholfen – ich war hoffnungslos austherapiert.

    Erst durch diese extremen Expositionsübungen konnte ich die soziale Phobie heilen – sie ist vollkommen aus meinem Leben verschwunden.

    Heute ist es sogar so, dass ich mir, obwohl ich 17 Jahre daran litt, nicht einmal mehr vorstellen kann wie das früher mit der Phobie war – sie ist vollständig geheilt.

    Und ihr könnt das auch! Macht Exposition (mit therapeutischer Hilfe oder alleine) aber wenn ihr das macht, müsst ihr das täglich tun, ohne Pause, richtig hart und über einen längeren Zeitraum.

    Etwas anderes, und das kann ich euch aus 17-Jahren-Leiden sagen, hilft nicht.

    Viel Erfolg und alles Gute!

  20. Angsthase sagt:

    Hallo, ich bin 23 Jahre alt und leide solange ich denken kann an einer sozialen Phobie. Ich war nie In Therapie und niemand in meinem Umfeld weiß etwas darüber. Es äußert sich in unterschiedlichen Situationen, in denen ich nicht sprechen kann, Angst vor Ablehnung habe und nicht richtig Sprechen kann. Es behindert mich besonders in meiner Arbeit, da dort alle so selbstbewusst erscheinen und irgendwie immer einen guten Spruch auf Lager habe. Für mich jedoch, sind Betriebsfeiern die Hölle. Ich bekomme kaum ein Wort raus und wenn ich direkt angesprochen werde, fange ich an zu Zittern. Das Blut schießt mir in den Kopf und ich habe das Gefühl, nicht mehr zu wissen, was ich sagen wollte. Es ist mit Sicherheit auf meine Traumatische Kindheit zurückzuführen. Mein Vater wollte nie Kontakt zu mir, meine Mutter hat sich auch nie für mich interessiert und mein Stiefvater war ein Gewalttätiger Mensch, der mich jeden Tag aufs neue, mit Hass und Ablehnung gestraft hat. In der Schule wurde ich Jahre lang gehänselt. In mir erwachte der Wunsch unsichtbar zu sein. Heute ist es nicht mehr ganz so schlimm wie in meiner Pubertät, doch es behindert mich in fast jedem Bereich meines Lebens.

    Gibt es hier jemanden, der Erfahrungen mit einer Therapie gemacht hat?

  21. Regenbogen sagt:

    Hallo,viel Zeit ist vergangen bevor ich mir überhaupt eingestanden habe das etwas nicht stimmt.Ich kann nicht gut unter Menschen gehen.Feste und volle Räume geht nicht.Ich schwitze und habe Magenschmerzen.Denke alle beobachten nur mich!!Warum?Vor Leuten reden….geht gar nicht.Beim Doc war ich noch nicht.Habe Angst gleich als Phsycho abgestempelt zu werden.Inzwischen ist es so schlimm das ich manchmal in ein Loch falle und nur traurige Gedanken habe.Sonntage sind besonders schlimm.Gibt es Hilfe?

    • Sari sagt:

      Hey 🙂
      Ich werde jetzt 23j. und habe schon vor einiger Zeit gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Wenn ich z.B im Zug sitze fühle ich mich auch beobachtet, meine Hände fangen an zu zittern, ich habe wirklich richtige Pfützen in den Handflächen. Ich traue mich manchmal nicht einmal hoch zu schauen. Wenn ich beim einkaufen bin habe ich diese Symptome und wenn ich in Gruppen bin ebenfalls. Ich habe das Gefühl, ich stehe einfach im Mittelpunkt und die Leute beobachten jede Bewegung von mir. Mein Gesicht ist völlig angespannt, ich traue mich nicht zu reden und versuche der Situation aus dem Weg zu gehen. Zuhause bleibe ich in letzter Zeit auch zu häufig. Gegenüber ist ein Trinkgut, nicht mal dort kann ich alleine etwas einkaufen, weil meine Hände beim bezahlen anfangen zu zittern. Ich werde in 2 Tagen zum Arzt gehen, denn erst heute habe ich von der „Sozialphobie“ gelesen. Jetzt habe ich einen Anhaltspunkt und möchte das in den Griff bekommen. Liebe grüße 🙂

  22. Nicole sagt:

    Hallo 🙂

    Ich bin 24 und leide seit ca. drei Jahren unter der Krankheit, die bei mir, auch mit Depressionen einhergeht.
    Habe schon oft an Selbstmord gedacht, mich geritzt und mit Beruhigungspillen versucht alles einfach nur zu vergessen. Mir wird langsam alles zuviel! In einer Therapie sehe ich für mich keinen Sinn, da ich nichts habe wofür es sich zu kämpfen lohnt.

    • Patty sagt:

      Hallo Nicole,
      ich habe gerade deinen Kommentar gelesen. Ich habe gerade eine Therapie hinter mir und kann sagen…es lohnt sich immer…ich habe eine lange Leidenszeit hinter mir…aber es geht mir besser.
      Wenn du reden willst, schreib bitte zurück!!!

    • Rosario Belsito sagt:

      Hallo Nicole, habe dein Bericht gelesen und wollte mal fragen wie es dir heute so geht, hast du es überwunden? Leider hat es sich bei mir verstärkt, ich kann auf keiner Feier hier in unserer Gemeinde teilnehmen, allein schon der Gedanke, dort zu erscheinen lässt mein Herz Pochen und ich bekomme Schweissausbrüche.
      Bitte schreib zurück, danke..

  23. Nick sagt:

    Hallo erstmal 🙂
    Ich bin 17 & litt vor zwei Jahren an einer heftigen Depression.
    Damals kiffte ich noch täglich & als ich aufhören wollte, merkte
    ich das ich niemanden mehr habe.. Ich isolierte mich komplett!
    Heute kiff ich nicht mehr, da sich meine Ängste
    dadurch nur noch verschlimmert haben. Mittlerweile habe
    ich zwei, drei richtig gute Freunde gefunden 🙂 wobei ich nicht mit denen
    über diese Ängste rede.. Wenn ich unter Leute gehe, bekomme
    Ich heftige Schweißausbrüche & Atemnot .. Die scheisse beeinflusst
    so mein Leben :/

  24. Carolin sagt:

    Würde gerne eine Selbsthilfegruppe gründen, da ich auch schon sehr lange an einer Sozialphobie leide.

  25. Carolin sagt:

    Hallo Matthias…..finde ich ganz klasse. Hut ab….wirklich!!!! Finde ich super. Nur ich habe solche große Angst davor…..

  26. Anna sagt:

    Hallo

    Eigentlich weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.ich probier es einfach mal.
    Ich bin 27 Jahre alt und meine erste Erfahrung mit SP war mit ca 6 Jahren…mit Beginn meiner Einschulung,
    Über die Jahre hinweg hat sich das immer mehr und mehr gesteigert,und ich wusste natürlich nicht einmal was das Problem ist.
    Dann mit 23 Jahren war ich das erste mal in Therapie und habe erfahren was es überhaupt bedeutet eine soziale Phobie und Depressionen zu haben.
    nach einer wirklich furchtbaren Beziehung mit einem yeziden war ich dann komplett am Ende.
    Irgendwie habe ich es aber zumindest aus der Depression geschafft…nu die Phobie ist noch da die es mir aber ganz u gar nicht leicht macht.ich würde sagen mein Zustand hat sich sogar verschlechtert.ich bin seit zwei Jahren in einer Beziehung und habe auch wirklich einen sehr lieben freund der voll u ganz hinter mir steht.nur über dieses Thema kann ich nicht mit ihm sprechen.kch hab auch das Problem das ich keine Beziehung zu seiner Familie aufbauen kann weil ich Angst habe sie reden schlecht von mir oder bewerten mich.das alles belastet mich sehr u ist auch nicht gut für die Beziehung …ich weiß nicht mehr was ich machen soll….
    Meine Eltern leben gerade in Scheidung und um mich herum sind so viele Punkte die nicht mehr passen.es ist kompliziert….fühle mich so alleine mit diesen Dingen und doch bin ich es wohl sogar noch selbst schuld.

  27. Bernd sagt:

    Auch ich leide unter der Angst vor Menschen. Ich habe jeden Morgen Angst aufzuwachen. Jeder Tag den ich lebe ist einer zuviel. Mein Leben ist der reine Selbsterhaltungstrieb. Der schwärzeste Tag in meinen Leben ist der Tag meiner Geburt. Damit fing alles an.

  28. TamTam sagt:

    Hallo,

    ich bin jetzt fast 25 und leide seit ich 16 bin an einer SP und Depressionen. Therapien, Medikamente und Klinikaufenthalt, hab ich alles schon durch. Seit 2 Jahren gehe ich nicht mehr arbeiten bzw. zur Uni. Nach zwei mal Studium abbrechen, hab ich gemerkt, das es keinen Sinn macht in dem Zustand irgendwas auf die Reihe zu kriegen.
    Zudem habe ich davon abgelassen, mir nahe stehenden Menschen damit so weit es geht nicht mehr „auf die Nerven zu gehen“. Hört sich jetzt komisch an, allerdings haben diese Menschen auch ihr eigenes Leben zu bewältigen.

    Da bin ich auf das SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) gestoßen. Die bieten betreutes Wohnen an. Da kommt dann ein, zwei mal in der Woche jemand vorbei und kümmert sich mit einem zusammen z.B um Papierkram, Einkaufen, Ärzte oder was auch immer anfällt. Vielleicht hilft das dem ein oder anderem hier weiter.
    Ich finde es z.B schrecklich bzw. ist es so gut wie unmöglich mir selber einen geeigneten Arzt zu suchen. Das Vertrauen in Ärzte ist irgendwo leider (oder zum Glück?!) auf der Strecke geblieben.

    lg

  29. Biggy sagt:

    Ich werde bzw. wurde regelmäßig von Angstattacken heimgesucht. Dann habe ich es mir angewöhnt, dann und wann eine Tasse Kratom-Tee zu trinken. Das ist ein Tee, der aus den Blättern des Kratom-Tees gewonnen wird (www. kratominfusion.de). Hat bis jetzt gut geholfen!

  30. Jade sagt:

    Ich weiß, dass sich das total blöd anhört nur der einzige Weg daraus ist der, dass zu machen wo vor man Angst hat…leicht gesagt? Nicht wirklch! Ich leide unter der sozialen Phobie seit ca. 4 Jahren, aber nicht im ausgeprägten Sinne. Ich fürchte mich vor Schule bzw. mit vielen Leuten in einen Raum und wenn ich dann was sagen muss und 2. habe ich ne scheiß Angst jemanden beruflich gesehen zu zeigen was ich kann, wenn dieser mir dabei zuguckt. Ich werde nervös und habe das nicht mehr unter Kontrolle. Ich hatte ein Vorstellungsgespräch und stand davor, ich bin wieder gegangen. Ich hatte einfach ne scheiß Angst, habe gezittert wie blöd. Der Chef hat mir ne E-mail geschickt, wo ich bin? Ich hatte ne scheiß Angst, aber nicht hingegangen zu sein, enttäuschte mich selbst. Ich bin hingegangen, weil ich noch ne Chance bekam und habe den Job und ich fühlte mich plötzlich mega selbstbewusst. Es sind kleine Schritte, aber fangt damit an und lobt euch, freut euch über jeden Fortschritt..wenn es mal nicht geht dann lasst es. Gegen meine ständige Unruhe gehe ich jetzt zum Yoga und es soll wohl wunder wirken….probiert es aus und Leute, lasst euch von der Scheiß Angst nicht fertig machen, denn Sie wird euch sonst alles nehmen. Führt ein Tagebuch, denkt an Dinge die euch Freude machen und redet über eure Angst mit jemanden den ihr Vertrauen könnt. Vllt. möchte mir jemand schreiben? Ich wünsche euch ganz viel Kraft.

  31. Sebastian sagt:

    ich habe einen Bruder der ist 34 Jahre alt und leidet auch unter ängsten
    er kann nicht unter Menschen gehen er schafft es nicht einmal zum Arzt zu gehen wir seine Famielie sind die einzigen die noch zugang zu ihm haben das einzige was ihn noch einigermaßen in der bahn hält ist sein Hobby aber es wird von Jahr zu Jahr schlimmer er bekommt in regelmäßigen Abständen weinkrämpfe und schreit das er sich hasst und das ihm einer din kopf abschlagen soll damit es endlich vorbei ist jetzt redet er auch schon davon sich selbst umzubringen . Niemand bekommt ihn dazu eine Therapy zu machen ich habe Angst ich will meinen Bruder nicht Verlieren ich weiß nicht mehr weiter.

    • Rebecca sagt:

      Hey,

      ich leide seit ca. einem Jahr an dieser sozialen Angst. Ich bin seit 10 Jahren in einem Musikverein und habe immer auf einer Bühne gestanden. Nur seit einem jahr erleide ich Angstattacken und bekomme Schweißausbrüche und Schwindelgefühl und möchte am liebsten weglaufen. Sogar Essen im Beisein von Familie und Freunden geht nicht mehr…dann zittert meine Hand und ich kann erst dann weiter essen wenn ich alleine bin. Was kann ich tun?

  32. Cornelia sagt:

    Hallo, bei mir fangt es gerade erst so richtig an ich merke das ich mich immer mehr zurück ziehe und kaum noch was mit menschen unternehme, ich bekomme oft richtige heul ataken. Ich will mit meiner mutter darüber reden doch sie meint das sei normal und ich würde mir das nur einbilden, ich weiß nicht wie ich es ihr klar machen soll, und ich traue mich nicht selber zum arzt, weil ich nicht will das er denkt ich bin ein psycho.

  33. Felix sagt:

    Hallo ,

    Ich bin 20 Jahre jung und hatte früher als kleines Kind schon immer Angst in Ferienlagern oder so ähnlichen Dingen. Habe mich auch oft wieder abholen lassen . Nur wenn Freunde dabei waren , war es absolut kein Problem. Unter Freunden bzw gewohnter Umgebung ist es meistens auch nicht so tragisch , weil ich eine Bezugsperson habe . Ich wurde zwar schon immer als Person gesehen , die ein bisschen eigen ist aber das hat mich nie wirklich gestöhrt . Dann kam die Zeit wo ich all das komplett vergessen habe , ich war selbstbewusst bin durch die Welt gegangen und war immer kontaktfreudig. Konnte mich auch nie lange zuhause aufhalten weil ich keine Lust zu hatte.
    Hatte verdammt hübsche Freundinen und war eigentlich auch oft die Bezugsperson für andere, wenn es um Probleme ging. Dann kam eine Freundin , die mein Leben grundsätzlich geändert hat. Sie war so wahnsinnig schön und ich war so verliebt , das es kein gleichgewicht mehr war . Ich hab mich immer gefragt , wie ich sie überhaupt verdient habe . Ich war auch immer der festen Überzeugung das ich ihr niemals reiche . Ich war plötzlich mit allem unzufrieden an mir selbst , hab mich dumm gefühlt und hässlich . Dazu kam noch das ich schon ne zeitlang gekifft habe und in einem zugedröhnten Zustand die ganze Sache noch schlimmer wurde. Es war ja klar , das ich die Freundin nicht lange halten konnte und so kam die Trennung . Kurz darauf verlor ich dann noch meinen Job weil ich wirklich Wansinnig wurde. Dann fing alles an mit Pilzen , Extasys , Pepp , Koks , Emma . Wirklich alles ausprobiert und heute bereue ich jedes Einzelne davon . Glaubt mir , wenn euch etwas nicht hilft , dann sind es Drogen und andere „Medikamente“.
    Das hat die ganze Sache verschlimmert und mich und mein Selbstbewusstsein , komplett kaputt gemacht . Ich saß dann 1 Jahr lang nur rum , bin kaum rausgegangen hatte nur Freunde die mit Drogen zu tun hatten . Und auch eine Zeit wo sich alles nur um Drogen gedreht hat. Ich bin seit ca. 1/2 jahr komplett clean . Hab nichtmal mehr ein Problem damit wenn andere etwas vor mir nehmen . Doch was bleibt , ist die Angst mit anderen Menschen zu reden . Ich hab seit 3 wochen wieder einen neuen Job und eigentlich ein total nettes und cooles , junges Team . Doch ich komm nicht aus mir raus , ich hab Schweißausbrüche , Herzrasen und trau mich garnichtmehr in die Arbeit zu gehen . Was für mich ein riesen Problem ist weil mir der Job verdammt spaß macht und ich auch die Leute an sich ganz nett finde. Nur ist mir klar das wenn es so weitergeht , ich da nicht wirklich den Anschluss finde .
    Ich bin der Meinung , das mir Kontakt mit Menschen die vielleicht ähnliche Probleme haben wie ich , verdammt helfen würde . Ich würde mich freuen , von Menschen wie euch zu hören und auch weil mich genau solche Menschen interessieren .
    Greats Felix !

    • sternschnuppe sagt:

      Hallo!
      Mir geht es wie vielen hier auf der seite…
      Ich habe totale angst vor gruppen zu sprechen. Das behindert mich total im berufsleben. Besprechungen,schulungen und vor allem die vorstellungsrunde macht mich fertig!!! Ich bekomme panik und so ein herzrasen das ich nicht mehr sprechen kann und seltsam aussehe….
      Ich hatte ein erlebnis mit panik in einer vorstellungsrunde,das war das erste und schlimmste mal. Ich habe das gefühl ich erlebe das immer und immer wieder. Es gab damals aber keinen grund angst zu haben,ist einfacb passiert. Ist das ein trauma?
      Es hat sicher nicht geholfen das ich in dieser zeit viele drogen konsumiert habe.das war so dumm!
      Es hat sich schon ‚versucht‘ auszubreiten,aber durch ständige übung und viel tapferkeit halte ich es im alltag im zaum.
      Aber beruflich ist der stressfamtor und der druck viel höher. Da kann ich auch nicht einfach mal weg….
      Ich komme aus xem raum münchen,hat jemand tips für therapeuten oder therapieformen? Oder selbsthilfegruppen? Oder môchte jemand eine gruppe gründen?
      Lg

      • André sagt:

        Ich hab das problem auch.ich verstell mich nach aussen zeig das nicht so nach aussen.ich bin nicht gern unter leuten nur unter bestimmten da fühl ich mich wohl aber bei den meisten nicht.das war schon seit der kindheit so stand meist in der ecke.innerlich hab ich angst manchen ist auch oft aufgefallen das ich ein leichtes zittern hab.ich fühle auch welche menschen nett sind ohne sie zu kennen und lieg auch meist richtig damit.ich leb sehr zurückgezogen allein ich mag eben nicht unter menschen zu sein nur bestimmte die es aber in meinem leben nicht gibt.ich hab zu nicht wirklich etwas lust das alleinsein ohne die richtige partnerin zu haben fällt mir schwer einen richtigen guten kumpel hab ich auch nicht.es sind nur so paar oberflächliche kontakte wo man mal telefoniert ab und an vielleicht.und wenn ich fühl der mensch interessiert sich gar nicht wirklich für mich nur ein wie gehts dir kommt raus aber keiner ist wirklich da fühle ich eine abneigung solcher menschen.ich hab schon immer schwierigkeiten gehabt in der schule usw hab da dauernd angst gehabt fühl mich bedroht von anderen menschen besonders meines geschlechtes.das ist wie stress den ganzen tag wo ich noch einen job hatte.ich sag nix anderen dazu das ich sie nicht Mag mich nicht wohlfühle mir ist das unangenehm es kostet mich kraft es ermüdet mich die gesellschaft welcher wo ich kein kontakt haben mag.wenn ich zb jemand kenn wo man befreundetmit ist und der oder diejenige hat noch ne andere person dabei fühl ich mich uunwohl.ich liebe die zweisamkeit oder nur in einer ganz kleinen gruppe zu sein nur kenne niemand.hab es aufgrund meiner schwierigkeiten es mit der berufswahl nicht hinbekommen ausbildung usw zu finden die hilfe hatte ich nie gehabt wenn man was gesagt hat wird man nicht für vollgenommen.habe das Gefühl das leben zieht vorbei.hab zu nix lust daheim gross was zu tun diese lustlosigkeit des alleinseins allein zu wohnen keine vertraute person zu haben geh mittlerweile so gut wie nie vor die tür mehr.bin jetzt 38 jahre alt lebe in Fürth bei Nürnberg lass mich immer mehr hängen es macht alles mir so schwer nicht auf menschen zuzugehen zu können das angstgefühl das dann immer kommt.hatte zuletzt paar wenige ganz nette arbeitskolleginnen die auf mich zukamen mit mir gemeinsam die mittagspause verbrachtenmich sozuzusagen zu ihnen holten die ich auch mochte weil ich mich in deren naehe wohlfühlte .aber solche menschen sind selten die nett sind wo man sich wohlfühlt und die auf einen zukommen.ich hab die ganzen jahre das Gefühl ich geh immer mehr kaputt.einst war ich ein super hübscher schlanker kerl bekams oft zu hoeren damals durch all den kummer das nicht rausgehe hat sich das alles geändert.aber ohne liebe nix macht mir vieles keine freude.ich lenk mich ab schau meine Serien usw aber bin total unglücklich.ich bin nicht so wie andere hab meine fehler bin sehr gemütlich gehe schon gern raus sonst aber das jahrelang wo ich meist allein rausging mag ich nicht mehrwünsch mir auch mal ne eigene familie usw aber das ist so schwer alles wenns da niemand gibt der dich versteht akzeptiert wie man ist.und da beruflich alles nicht klappt keine hilfe bekommt die man braucht bleibt man immer unten jeder der probleme mit drogen alkohol hat bekommt eher hilfe .aber wenn man sich nicht selberhelfen kann seis nur beruflich oder seine wohnung renovieren usw alles herzurichten bleibt man auf der strecke.es ist kein schönes lebenimmer wieder kommt oft traurigkeit auf wo einfach man nur heult man sieht all die glücklichen menschen und man selbst ist einsam keine frau die einen liebt.und alles weil man nicht so kann und so ist wie andere es erwarten und ich nicht gemocht werd so wie ich bin.und ichweiss nicht wo ich wirkliche hilfe herbekomm wie ich das schaffen solloft kamen schon negative gedanken auf oft sagten leute zu mir es wird schon alles gut du wirst schon die richtige finden aber nix wird besser es wird immer schlimmer jede freude jedes lachen kommt nur wenn ich eine lustige serie sehe das alles andere ist fassade ich werd zwar nicht rot wenn ich vor ner gruppe reden muss weil ich mich sehr gut verstellen kann auf selbstbewusst aber in echt siehts anders aus ich weiss nicht wies weitergehen soll und medikamente helfen mir nicht machens nur schlimmer

    • marlie sagt:

      Hallo Felix,ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie du.Nur wirke ich nach aussen hin sehr extrovertiert.und hatre umgekehrt eher situationen in denen männer seltsam reagiert haben weil sie dachten aie können mich nicht halten.das führte nur noch mehr dazu dass ich mich emotional distanzierte und das gefühl hatte falsch zu sein.mich würde interessieren wie es dir seit deinem Post ergangen ist.
      Ich habe allerdings in meiner Droge Zeit noch jemanden kennen gelernt mit soziopatischen Zügen.Vorher konnte ich nie wirklich sowas wie verliebtheit empfinden.Im nachhinein macht es das ganze natürlich noch schlimmer.und es fällt schwer vertrauen zu Menschen zu fassen.Würde mich freuen von dir zu hören

  34. Ken sagt:

    Hallo. Ich habe das selbe Problem und spiegele mich in den meisten hier geschriebenen Sachen wieder. Falls sich jmd. austauschen möchte: [email protected]
    VG und allen viel Erfolg

  35. Regina sagt:

    Hallo bei mir steht es nicht fest ist traue mich nicht zum arzt ich halte es nicht im watrezimmer aus schon allein der Gedanke daran bringt mich um ich brauche dringend jemanden der sich damit auskennt und sich meine seite mal anhört meine mutter nimmt mich nicht ernst mit ihr kann ich darüber nicht reden!

  36. K-Pax sagt:

    Kann es vielleicht sein das ihr in der Kindheit Todesangst erlebt habt? Also bei mir war es so, traue mich auch nich aus dem Haus. Nachts ist es besser als am Tags. In Geschäften, Kinos, Büssen, ist es für mich immer die Hölle.

  37. Kevin sagt:

    Hey, ich heiße Kevin, bin 16 Jahre alt und habe das Gefühl, dass ich meinen „Problemen“ und „Symptomen“ endlich einen Namen geben kann.
    Ich habe die selben Symptome, nur nicht so stark, aber es wird immer schlimmer! Jedes mal, wenn ich aus dem Haus gehe, fühle ich mich beobachtet! Ich habe Angst vor Autofahrern und Menschen, die mir im Hintergrund stehen oder mir entgegen kommen. Wenn mir Jemand entgegen kommt, bekomme ich Herzrasen. Meine Hände werden schwitzig und ich achte extremst auf meine Atmung. Ich spiele dann meist mit meiner Zunge unter dem Zahn links neben dem Eckzahn (Ego – Perspektive), damit ich mich unter Kontrolle habe. Ich schaue dann ziemlich verstutzt hin und her, letztendlich auf den Boden. Ich konzentriere mich auf meine unwillkürlichen Bewegungen und versuche wieder in den Schritt zu kommen. Ich begrüße die Leute zwar immer freundlich, aber das ist nur der ganz kurze Moment, wo man sich kurz fasst und es sagt. Nachdem ich an den entgegenkommenden Leuten vorbei bin, merke ich erst, wie warm es mir geworden ist. Ich kann in den Schulpausen nicht mehr auf den Bänken auf dem Hof sitzen, weil es mir sehr unangenehm ist. Wenn ich das dann mal tue, dann weiß ich einfach nicht, wo ich hingucken soll. Dann nehme ich mir irgendwas aus der Jacke etc., um mich abzulenken und auf diesen Gegenstand zu starren. Das soll dann so aussehen, als würde ich mich beschäftigen. Ich kann anderen nicht lange in die Augen schauen! Wenn Jemand mit mir reden und den Augenkontakt abbricht, dann geht das noch, dass ich denen in die „Augen“ schauen kann. Ich achte dann meist nur auf die Augen und nicht auf das Gesprochene. Ich isoliere mich immer mehr von den anderen und bezeichne mich mittlerweile als ´humorbehindert´ und meide jeden Kontakt. Eigentlich haue ich gerne gute bzw. passende Sprüche raus, aber pro Jahr merke ich erst, wie ruhiger werde bis jetzt, total still. Ich möchte oft gar nicht mehr aufzeigen. Im Bus, im Zug, überall fühle ich mich beobachtet. Im Haus ist das noch okay und mit den Familienmitgliedern, bei denen ich lebe, geht das noch ganz gut. Aber sogar bei meinem Vater, der nicht bei uns wohnt, bekomme ich manchmal diese Zustände. Wartezimmer sind Horrorzimmer. Ich möchte oder bin eigentlich der Typ, dem nichts peinlich ist, aber ich traue mich gar nichts mehr in Anwesenheit von anderen. Ich bin erst seit kurzem darauf gekommen bzw. auf den Entschluss gekommen, dass ich Angst vor Menschen haben könnte und bin dann hier gelandet. Hoffe auf Antwort bzw. einen guten Rat etc. :$ Ich hatte/habe Depressionen. Ich habe weder Selbstbewusstsein noch Selbstwertgefühl. Ich mache mir immer zu viele Gedanken und bin sehr tiefgründig. Ich fühle mich immer allein / allein gelassen. Nehme Drogen und bin von Vielem abhängig. Ich bin fast nur zu Hause und Freunde habe ich auch keine. 1. Komme ich nicht mit denen klar, was Humor, Gesprächsthemen und Interessen betrifft. 2. Habe ich irgendwas an mir/in mir, dass mich anscheinend zu einem langweiligen humorlosen Jungen macht. Ich gebe mir Mühe, aber das auch immer weniger, da ich keinen Sinn mehr sehe. Da ich sowieso pro Lebensjahr immer stärkere Angstzustände bekomme, habe ich auch nicht mehr das Bedürfnis, Freunde zu haben. 3. Ich fange an, sie zu hassen und sehe trotz guter Eigenschaften immer mehr Schlechtes in ihnen. Die meisten sind egoistisch und oberflächlich.
    Ich weiß letzenendes nicht, woran das alles scheitert. Ich habe das Gefühl, dass das daran liegt, dass uns meine Mutter .. „vernachlässigt“. Sie weiß nicht, mit uns umzugehen, unabhängig ob Pubertät oder nicht. Sie hat selbst eine schwerer Kindheit gehabt und ich denke, dass sie das ungewollt an uns weitergibt, diese Verachtung. Ich fühle mich ungeliebt und allein gelassen. Ich liebe sie, aber sie verletzt mich. Sie versteht mich fast nie und redet nur über sich selbst. Ich möchte ihr indirekt nicht die Schuld geben, aber sie trägt dazu bei, dass ich so bin, wie ich bin, bzw., dass ich mich schon fast als Authist oder auch behindert/ geistig gestört bezeichne. Ich weiß nicht, ob ich hier 100%ig richtig bin, aber ich denke, dass es Ursachen für mein Angst sein können.

    Ich wünsche euch noch weiterhin viel Glück und viel Erfolg, sowie gute Besserung und ein hoffentlich schönes Leben. Das alles loszulassen erleichtert, wird aber bestimmt nicht lange anhalten. Peace ._.

    • Janine sagt:

      Hey Kevin. Ich weiß wie du dich fühlst. Ich kanns kaum glauben. Aber genau so fühle ich mich auch. Bei mir ist dann auch irgendwann Gleichgültigkeit dazu gekommen. Sprich. Ich sehe wie etwas schlimmes passiert, sei es auf Videos oder Fotos. Ich fühle nichts wenn ich leid anderer sehe. Mittlerweile ist es so weit das mir alle egal sind. Ich selber bin mir egal. Ich fühle diese absolute leere in mir. Nichts. Kein Gefühl. Und angefangen hat es damit, das ich mich unwohl in der Schule gefühlt hab. Einfach so. Von jetzt auf gleich. Viele meinen das liegt an meiner Kindheit. Ich weiß nicht. Ich hab so viel gesehen. Wie meine Mutter geschlagen worden ist. Wie ich geschlagen worden bin. Ich glaub irgendwann hat mein Gehirn ausgesetzt und alles verdrängt. Und jetzt ist es wieder da. Ich bin so philosophisch geworden. Ich frag mich ständig was der Sinn des lebens ist. Wozu ich da bin. Welchen Sinn was hat. Diese ganze offenen Fragen ziehen mich nur noch mehr runter. Ich bin nicht allein. Und trotzdem fühl ich mich einsam. Ich hab angst vor Menschen. Angst vor der Welt. Und bin neugierig auf den Tod. Ich bin langsam so verzweifelt. Ich hab angst. Ich weiß nicht was ich tun soll. Manchmal wünschte ich, ich wäre nicht mehr da…

    • Christian sagt:

      Du wirst es definitiv schaffen, deine Angst loszuwerden!
      Dein Level an Selbstreflektion ist, gerade für dein Alter, sehr hoch. Das, worüber du über deine Mutter zu schreiben in der Lage bist, ist wirklich beeindruckend und klingt auch von Grund auf ehrlich.
      Deine Fähigkeit, Zusammenhänge so zu hinterfragen und dadurch die Wahrheit über die Ursachen deiner Angst herauszufinden, wird dir sehr dabei helfen, die Angst letztendlich hinter dir zu lassen.

      Ich bewundere übrigens jeden, der hier seine Gefühle äußert und seine Probleme schildert. Das zeugt wirklich von außerordentlich viel Mut.
      Beste Wünsche an euch alle!

    • Carina sagt:

      Hey Kevin!

      Ich kann alles was zu schreibst zu 100% nachvollziehen, weil es mir genauso geht… ich würde mich gerne mal näher mit dir austauschen. Freue mich, wenn du dich meldest!!! LG

    • Chris sagt:

      hallo ihr lieben,
      ich selber habe dass gleiche Problem , spiegle mich in dem meisten wieder und würde mich sehr über die Möglichkeit des Austausches per Netz freuen ,wenn jemand Interesse hat dann meldet euch mal.

  38. Gast sagt:

    Eine soziale Phobie kann man nicht therapieren!
    Ich würde sie auch keinesfalls als eine Krankheit einstufen, sondern eher als reine Normalität in dieser Gesellschaft ansehen. Je weniger man sich damit beschäftigt, desto besser geht es einem. Das Einzigste was man tun kann ist loslassen, und Menschen aus dem Wege zu gehen die einem nicht wohl gesonnen sind.

  39. Mondblume sagt:

    Ich bin 18 und es tut schon mal gut zu wissen, dass man nicht die Einzige ist mit dem Problem.
    Es waren wenige Berichte über Heilung dabei und diese Menschen bewundere ich wirklich für ihren Mut.
    Bei mir hat das vor einem Jahr schleichend begonnen und ja.. Ist hald sehr scheiße dieses Gefühl, man hat einfach null Freiheit.
    Dabei WILL ich rausgehen und Spaß haben und mit Leuten zusammensein.
    Und reisen will ich auch, dann eine eigene Wohnung und einen eigenen Hund.
    Im Moment fällt es mir schon schwer rauszugehen und Zigaretten zu kaufen, manchmal ist es dann wieder besser aber die Angst ist einfach immer da, mal stärker, mal schwächer..
    Oder ich nehm ein paar Benzos und trink was drauf, dann kann ich abends halbwegs angstfrei etwas unternehmen.
    Werde bald in eine Tagesklinik gehen und hoffe dass mir das helfen wird.
    Allen anderen viel viel Glück und hoffentlich passiert in euch selbst ein Wandel.

    Mondblume

  40. Intensefeel sagt:

    Hi ihr lieben, ich kann euch alle verdammt gut verstehen. Da ich seid einigen Jahren auch unter einer sozialen angstphobie leide. Das ganze holt mich immer wieder ein. Ich bin schon immer anders gewesen und fand das auch eigl immer toll. Früher war ich aufgeschlossen und ein Clown, heut zu Tage verstecke ich mich vor dem Leben und schotte mich komplett ab. Nur weil ich unter Menschen diese Panik bekomme. Meine erste große liebe war ein Drogensüchtiger Freak der mich versucht hat kaputt zu machen, wäre daran fast verreckt, wenn ich meine Oma nicht gehabt hätte die mich davon weg geholt hat. Sie ist homoöphatien und lehnt die Schulmedizin ab. Mir geht es schon Milliarden mal besser als vor einiger Zeit und dennoch werde ich mein Problem nicht los. Meine Oma hat mich schon etlichen Heilern und zur dunkelfeldmikroskopie geschickt und das hat alles geholfen aber nicht meine Phobie in Luft aufgelöst. Jetzt ist die Frage soll ich mich an die Schulmedizin halten und Medikamente nehmen um endlich wieder ein normales Leben führen zu können oder soll ich es eventuell mal mit Hypnose versuchen? Liebe Grüße und allen viel kraft das selbe wie ich zu überwinden! Seid stark..

  41. Hallo an alle,
    ich bin 18 Jahre alt und leide seit ca. 5 Jahren an einer sozialphobie, wobei mir diese erst seit etwa 3 Jahren wirklich bewusst geworden ist.Angefanhen hat alles, als meine Familie in eine andere Stadt(Dorfähnlich aber mit New Yorker und Teegut) gezogen ist. Da ich mich in die neue Situation, Schule etc. Nicht einfügen konnte fingen meine neuen Mitschüler an mich zu mobben und teilweise ‚leicht‘ zu schlagen. Damals hab ich dann angefangen mit der Atmungskontrolle, den Schweissausbrüchen und Panikattacken.Bin dann immer aufs Klo gehangen und hab mich selbstverletzt um irgendwie damit umzugehen, in den Pausen verzog ich mich auf ne Wiese, die zwischen meiner Schule und ner Schnellstrasse war.
    Nach ca. 2 Jahren und 20 Kilo gewichtszunahme sind wir dann nach Berlin gezogen.
    Ich hatte echt Hoffnungen, das alles besser werden würde, konnte aber in meiner neuen Schule nicht mit den Menschen reden, sah immer nur nach unten, auf den Boden oder auf den Tisch.
    Zu allem übel kam ich auch mitten im Schuljahr und konnte dem Unterricht einfach wegen meiner Angst nicht folgen. Ausserdem fiel natürluch auch meinen neuen Schulkameraden irgendwann auf, das da, mitten im Winter ein schwitzendes, halb ohnmächtiges Mädchen in ihrer Klasse saß.
    naja, gemobbt wurde ich von ihnen trotzdem nicht, was ich ihnen hoch anrechne, ich wurde ’nur‘ ausgegrenzt und hab ab und zu mal nen Spruch kassiert.
    Ich hab dann auch ne Zeitlang aufgehört mich zu ritzen und meine selbstmordgedanken waren auch nicht mehr so präsent.(In dem Dorf in dem ich vorher gelebt hatte habe ich meinen ersten zugehebenermassen ziemlich lächerlichen Selbstmordversuch gestarted, war 14 und wollte mich mit einem Rasierer umbringen, ziemlich dumm ich weiss, aber ich wusste damals noch nicht, das man doch sehr viel tiefer als 1-2mm schneiden muss xD)
    Auf jeden Fall lernte ich dann ein Mädchen kennen, welche sich als Charly vorstellte und mich dazu gebracht hat mit ihr rauszugehen, was ich damals nicht tat, ich ging zur Schule und las den restlichem Tag alleine in meinem Zimmer Fantasybücher. Dummerweise brachte sie mich auch dazu die Schule zu schwänzen und zu klauen, wodurch ich einige anzeigen bekam.
    Nach ca. Einem halben Jahr ignorierte ich sie einfach und liess sie vor der Haustür stehen, wodurch der Kontakt abbrach.(glücklicherweise)
    Meine Mutter dachte bis dahin einfach, das ich vollkommen bescheuert aber psychisch normal war, auch als ich mit dem ritzen wieder anfing (diesmal mit ner Rasierklinge, mittlerweile hatte ich Internet und konnte sowas googeln) merkte sue auch nichts.
    Als ich dann ca. 1 Jahrlang überhaupt nicht mehr rausging schrie sie mich jeden morgen an ich solle aufstehen, zur Schule gehen etc. (Ich denke nicht das sie das böse meinte, sie wusste wahrscheinlich einfach nicht was sie tun sollte)
    Ich blieb einfach in meinem Bett liegen und träumte mich weg, bzw. Ritze mich oder plante mich umzubringen.
    Nach ca. 3 Wochen hat meine Mutter das Jugenamt, den sozialpsychiatrischen Dienst und keine ahnung wen noch verständigt, weil sie nicht weiter wusste.
    Als die nocht kamen hat sie ihre Verzweiflung an mir ausgelassen und stundenlang mit sich selbst geredet, was für ein überflüssiges Scheisskind ich wäre etc.
    Nach einem (das muss man sich mal überlegen! Scheiss kjpd) Jahr kam dann meine sozialarbeiterin vorbei und fragte mich, warum ich nicht zur Schule gehe.
    Mir war das ganze peinlich, ich hatte vor ihrem Besuch mein Zimmer komplett aufgeräumt, geduscht, mich geschminkt etc. Und ich sagte ihr, das ich einfach ‚kein bock‘ auf Schule hätte. Mir erschien dies damals besser, als von meiner sozialphobie zu erzählen.
    Sie ging wieder und hat sich auch nicht nochmal gemeldet.
    Irgendwann hat meine Mutter dann angefangen mich zu schlagen und morgens aus der Wohnung zu prügeln, woraufhin ich stundenlang auf dem Dachboden saß und weinte oder versuchte nichts zu tun, nichts zu denken, einfach nichtmehr dazusein.
    Irgendwann hat meine Mutter dann angefangen 112 zu wählen, doch ich sagre immer wieder das ich einfach kein Interesse an irgendetwas hätte.
    Dazu muss ich sagen, meine Mutter hat mich mit einer Schwarz-weiss, opfer-täter Weltsicht erzogen, d.h, das es in ihren Augen ‚ gut‘ war anderen wehzutun, man aber wenn man schwäche zeigte für sie gestorben war.
    Ich, als älteste von 3 Kindern hab das natürlich zu 100% so mitgenommen gehabt, damals.
    Auf jeden Fall stand mein suizidtermin schon, als meine Mutter mir erzählte, das sie einen Gerichtsbeschluss für die kinder und jugendpsychiatry beantragt hatte.
    Da bin ich dann freiwillig hingegangen, zwei Tage später, ganz melodramatisch mit nem Krankenwagen.
    Hat mir blöderweise überhaupt nicht geholfen, ich war 7 1/2 Monate lang auf der geschlossenen Station, wodurcb ich allenfalls hospitalisiert wurde.
    Danach bin ich in eine WG gekommen, aus der ich ein halbes Jahr später rausgeflogen bin, da ich nicht zur Schule gehen konnte.
    Verschiedene Aufenthalte in Verschiedenen Einrichtungen folgten(Jugendnotdienst, Krisenwohnungen für suizidgefährdete, Vergebliche DBT platz gebundene WG, letztendlich eine Kriseneinrichtung in Mitte, in der es mir sehr gut ging, d.h ich konnte wieder rausgehen nach einiger Zeit und hatte richtig LUST auf mein Leben, in der ich aber nicht Wohnenbleiben konnte, weil es halt eine Kriseneinrichtung war, der name war Pfefferwer, für Interessierte,).
    Jetzt gerade wohne ich in einer Wohmung im ‚betreuten‘ Jugendwohnen, wobei die betreuung sich auf 4-6 mal im Mobat verteilt.
    Ich habe zwar einen ‚Schulplatz‘ in einem ‚Schulprojekt‘, kann aber nicht hingehen wegen meiner sozialphobie.
    Ich bin 1,76cm gross und meiner Meinung nach ziemlich Fett, wodurch ich einfach extrem auffalle, wenn ich rausgehe, noch dazu muss ich immer lange Sachen tragen, denn auch wenn ich mich nichtmehr ritze sind die Narben mehr als deutlich zu sehen.
    Wenn ich rausgehe, dann nur, weil ich Termine habe, oder weil ich einkaufen muss, wobei ich auch schon 3 Tage nichts gegessen habe, weil ich nicht rauskonnte.
    Wenn ich rausgehe bekomme ich sofort Angstzustände, egal ob ich ne Sonnenbrille aufhabe, nen Hut trage, ich einen Ragenschirm trage oder irgendwas, ich fange an zu schwitzen, bin motorisch total zittrig, kann nicht, bis überhaupt nichtmehr atmen, ich habe das Gefühl alswenn ich jeden moment zusammenbreche und alswenn alle Leute mich ansehen und sich denken ‚gott ist die hässlich zum Glück bin ich nicht so und hoffentlich werde ich nie so enden.‘
    Sogar meine ohnehin nichtsbringende Therapie habe ich abgebrochen um nichtmehr rauszumüssen.
    Soviel zu mir, und ich muss ganz ehrlich sagen, ne sozialphobie wünsche ich nochnichtmal meinem schlimmsten Feind, ihr alle hier habt Reapekt verdient, sehr viel mehr Respekt, als irgendjemand von den achsotollen Psychologen die uns helfen sollen!
    Ich wünsche jedem hier nur das beste, glaubt an euch.
    (Ich bin schlecht im motivieren, ich glaub mal, das sowieso niemand bis gierher gelesen hat.)

    Viele Liebe Grüsse
    Florence

  42. Bernd sagt:

    Bin betroffen aber auch erstaunt.
    Bin jetzt 59 und habe sehr ähnliche bzw. die selben Probleme.
    Diese Angst vor anderen Menschen, wie kann man diese Angst bewältigen ?
    Habe auch im Laufe des Lebens fast alle Brücken zu anderen auch Freunden abgebrochen weil ich von mir selbst dachte nicht alle zu haben. Ist ja aber nicht so. Trotzdem kann ich mich auf kein Gespräch konzentrieren, es geht dann irgendwie nicht weiter aus Angst ich erzähle Blödsinn oder das interessiert niemanden.
    [email protected] . Würde mich sehr freuen mich mit jemandem darüber austauschen zu können.

  43. ute sagt:

    hallo,

    auch ich habe das angstproblem, insbesondere soziale phobie, seit über dreißig jahren, was zu einem vollkommmenen Rückzug geführt hat. wer sich mit mir austauschen möchte: [email protected] ich würde mich freuen.

    allen anderen alles gute für die zukunft

  44. Simon sagt:

    Hallo Leute,

    Ich bin m und 20 Jahre alt. Wie ihr euch denken könnt geht es mir gleich wie euch. Heute Nachmittag fuhr ich mit dem Bus in die Stadt. Schon bei der Bushaltestelle hatte ich das Gefühl beobachtet zu werden & dass irgendwer schlecht über mich denkt und mich verachtet. Als ich in der Stadt war wurde es immer schlimmer als ich die vielen Leute gsehen habe. Ich fühlte mich total unwohl und es bedrückt mich in jeder einzelnen Sekunde ein schreckliches und unbeschrebliches Gefühl. Ich habe den Eindruck dass es noch von der Schule herkommt. Da hat auch alles angefangen. Ich wurde ständig von vielen meiner Mitschüler fertiggemacht und ausgelacht. Es kam sogar soweit dass ich auf einen meiner Mitschüler losgegangen bin. Ich habe es nicht mehr ausgehalten. Ich war früher ganz anders ich habe mich immer wohlgefühlt und hatte kein Problem auf andere Menschen zuzugehen. Heute fange ich ständig an zu stocken & bringe keine richtigen Wörter heraus.
    Bei meiner Familie hab ich kein Problem wir verstehen uns auch super. Für mich ist das der einzige Ort an dem ich mich wirklich wohlfühle. Ich habe einige Freunde mit denen ich oft Zeit verbringe. Auch bei Ihnen fühle ich mich akzeptiert und geborgen.
    Ich will in Zukunft meine Gedanken niederschreiben. Ich will feststellen & auch festhalten in welchen Situationen ich mich unwohl fühle. Jemand hat mal erzählt, dass selbstvertrauen mit an sich selbst glauben zu tun hat, dass es hilft sich im Spiegel anzuschauen & sich selber zuzureden, dass man stark ist, dass man vor nichts Angst haben muss & dass man selbstbewusst sei. Ich hoffe wir alle finden wieder zu einem normalen Leben zurück das ohne ständige Seblstzweifel und Stresssituation besteht!

  45. Mika sagt:

    Hallo zusammen..
    Ich kann euch alle sehr gut verstehen.
    Es ist nachts und ich liege immer noch im Bett und irgendwas in mir weigert sich zu schlafen. Morgen muss ich nämlich zu meinem Nebenjob und allein der Gedanke daran macht mich fertig und ich bekomme grundlos panische Angst davor!! Ich kann mich auch nicht bremsen, denn es ist jedes mal das Gleiche. Und auch unter einer kleinen Gruppe fühle ich mich extrem unangenehm,.fange an zu schwitzen und mir ist irgendwann einfach nur noch zum Heulen zumute, weil ich mir denke, ich habs wieder nicht geschafft.. ich meide deswegen so gut es geht genau solche situationen aber ab und zu kommen sie nunmal vor.. ich bin heute wieder an einem Tiefpunkt gelangt und mir geht es richtig schlecht.
    Eine Zeit lang habe ich es geschafft mich mehr Menschen zu öffnen, aber bin oft auf Abweisung gestoßen, die mich so demotiviert haben, dass ich mich wieder zurückgezogen habe..
    Von Selbstbewusstsein fehlt jede Spur ich könnte stundenlang Dinge an mir bemängeln..
    Mittlerweile habe ich aber gelernt mir meine Angst von außen nicht anmerken zu lassen, und es merkt wirklich niemand, ganz im Gegenteil, ich wirke eher sehr ruhig und gelassen. Dabei ist es gar nicht so. überhaupt nicht.
    Das Blöde ist auch, dein Umfeld versteht deine ÄNgste auch nicht.. denn für sie ist das alles normal.
    Wohin also mit deinen Gefühlen?
    Oft liege ich im Bett und weine mich in den Schlaf.. so wie wahrscheinlich heute.

  46. olli sagt:

    Hallo an alle die das lesen 🙂

    Ich selbst leide seit ca. 20 Jahren an Depressionen und seit ein paar Jahren auch an einer Angststörung.
    Meine Frage wäre wie andere Leute sich zwecks einer Persönlichkeitsstörung sich helfen lassen können. Denn ich lehne damit fast alles ab was Linderung verschafft. Diese 3 „netten“ Dinge machen das Leben extrem schwierig. Hat jemand Erfahrung damit und könnte mir Tips geben ?

    LG Olli

  47. Jogge sagt:

    Hallo
    ich bin 26 Jahre und seit einem Jahr (seit meine Oma gestorben ist) habe ich Probleme aus dem Haus zu gehen. Ich bin mir nicht sicher ob ich wirklich betroffen bin oder nicht. Nachdem Sie vor einem Jahr gestorben ist, habe ich mich aus Trauer sehr zurückgezogen und wollte mit niemandem etwas unternehmen. Viele haben das verstanden und mich in ruhe gelassen. Nach ein paar monaten war ich dann wieder so weit und wollte raus und feiern gehen, habe versucht neue Leute kennen zu lernen. Es ist mir auch gelungen doch ich hatte immer ein sehr starkes Schweitzen was mich in diesem Moment sehr belastet hat. Jetzt sitze ich immernoch sehr viel zu Hause rum weil ich immer Schweißausbrüche bekomme wenn ich nur rausgehe und einfache Dinge erledige wie einkaufen zu gehen. Ich bekomme keine Angstattacken fühle mich auch nicht schlecht oder so aber diese Schweißausbrüche machen das ganze sehr unangenehm.
    Muss ich mir sorgen machen? Kann ich das mit konsequentem ausgehen vlt wieder in den Griff bekommen? Ich habe das Rauchen aufgehört weil ich zuerst dachte es liegt daran da mein Blutdruck immer sehr hoch ist und ich auch Herzrasen bekommen habe.

  48. Luisa H. sagt:

    Ich leide auch schrecklich unter Angstzustände..
    Ich bin 17 Jahre und gehe in die 11 Klasse auf einer Fachoberschule ..
    Das Problem begann bei mir in der 8 Klasse ,vor der Klasse sprechen wie Gedichte oder vorlesen waren eine Qual..
    Ich zitterte , Beine wurden weich ,schnelles wechseln von kälte und wärme Gefühls ,stottern ..und am Ende weinte ich immer ..
    Mundlichen Prüfungen habe ich richtig verkackt

    Jtz bin ich auf einer neuen schule

    Da hab ich die Symptome schon gehabt als ich nur ich die Klasse betreten habe ..
    Jtu ging es mir immer schlechter ,habe mich in der Schule übergeben kaum Luft bekommen und alles was dazu gehört ..
    Ich geh jz seit 2 Wochen(hab nur 2tage Schule ) nicht mehr dahin .. Meine Eltern wissen das nicht .. Ich verstecke mich im Keller in einen großen Schrank (fühle mich schon wie ne verrückte) und warte da 8 Stunden bis es ca so spät ist als würde ich gerade von der Schule kommen ..
    Ich zweifel sehr stark an mir ..

  49. phine sagt:

    Hey :))

    Dieser Beitrag ist leider schon etwas veraltet aber ich wollte trotzdem etwas dazu schreiben.Ich hab die Vermutung unter einer Sozial Phobie zu leiden. Die Symptome die oben stehen, zeigten sich bei mir auch schon seit 3 Jahren. Ich bin 15, aber ich will meinen eltern meine Vermutung nicht mitteilen. Vielleicht hätte ja jemand lust sich mit mir per mail oder so auszusprechen. Übers Internet ist das nämlich gar kein Problem sich mit anderen zu unterhalten.

    Lg phine

  50. Gecko sagt:

    Hallo,

    ich finde es sehr bewundernswert wie alle hier offen über ihre SP reden.

    Ich bin Anfang 40 und leide selbst seit ca. 5-6 Jahren daran.
    Am Anfang war es ein Zusammenbruch nach einem Wochende mit Kumpels. Danach wurde es immer stärker.
    Bis zu diesem 1. Zusammenbruch war ich eigentlich ein gesseliger Mensch!
    Brauchte zwar schon immer meine Zeitphasen für mich allein aber ich war überwiegend gerne unter Leuten.

    Aktuell ist es so, dass genau das Gegenteil der Fall ist.
    Ich will überhaupt keinen Kontakt zu anderen.
    Auf der Arbeit fühle ich mich gemobbt.
    Auf meine Familie überträgt es sich auch schon.
    Alles in allem fühle ich die Phobie am stärksten wenn ich mich veräppelt fühle.
    Dieses Gefühl habe ich ständig !

    Früher habe ich viel Sport gemacht und kannte dadurch viele Leute.
    Hatte immer das Gefühl ich habe mindestens 50 Kumpels.
    Heute habe ich keinen einzigen mehr.
    Von einigen habe ich mich selbst abgewannt.
    Andere hingegen haben sich nachdem ich ihnen von meinen Problemen erzält habe von mir abgewannt.

    Am schlimmsten ist die Situation auf der Arbeit.
    Hier mal ein Auszug von einem Arbeitstag:

    Auf dem Weg ins Büro bin noch relativ gut gelaunt.
    dort angekommen versuche ich einen fröhlichen Eindruck zu machen und meinen deppressiven Gesichtsausdruck nicht zu zeigen.

    Irgendwann fängt einer meiner Kollegen an mich anzusprechen.
    Habe dann das Gefühl, warum will der mich jetzt aus der Reserve locken und lässt mich nicht einfach in Ruhe?
    Mittlerweile kann ich allerdings solange es ein normales Gespräch ist mich Unterhalten ohne nervös zu werden.
    Geht das Gespräch aber in Richtung veräppelt zu werden, bekomm ich Schweißausbrüche und werde extrem nervös so dass ich mich wie ein kleines Kind fühle.
    Durch diese Ängstlichkeit und die dadurch resultierende Verhaltensweise bin ich für die meisten meiner Kollegen ein ideales Opfer um veräppelt zu werden.
    Gefühle wie die denken ich bin schüchtern, schwul oder eine Frau im Körper eines Mannes usw. stellen sich dann ein.
    In der Frühstückspause gehe ich zum bsp. in die Kaffee-Ecke.
    Oft sitzen schon 2-3 Leute am Tisch.
    Ich setze mich dazu, sofort werden die Gespräche abgebrochen, alles wird still und jeder wartet bis ich irgendwas erzähle. So kommte es mir zumindest vor. Habe ich dann ein Thema fühle ich mich klasse. Meistens aber fällt mir nichts gescheides ein dann labber ich blödes Zeug.
    Daher denken warscheinlich alle das ich ein Dummschwätzer bin.
    Dieser Konflikt zwischen mir und den anderen zieht sich den ganzen Tag hin und wird gegen Abend so stark dass ich dann nach Feierabend zuhause keine Lust habe mit meiner Familie zu reden und schlechte Laune habe.
    Was auf Dauer für eine Beziehung natürlich auch nicht gut ist !

    Maßnahme gegen die SP habe ich natürlich auch schon probiert, hat aber bisher nichts geholfen.
    Gespräche mit Therapeuten haben diese nach 5-6 Terminen abgebrochen.
    Sie gaben mir das Gefühl, dass sie mir nicht weiterhelfen können.
    Die Einnahme von Paroxetin hat mich zwar ruhiggestellt habe aber dadurch 10Kg zugenommen und neigte zur Selbstzerstörung.
    Eine Selbsthilfegruppe habe ich noch keine gefunden.
    Unterhaltung mit Gleichgesinnten denke ich kann durchaus helfen ?

    Was aber mit Sicherheit hilft (hat auch oben schon mal jemand beschrieben) ist sich der Angst zu stellen.
    Einfach darauf losgehen und mit Leuten zu reden.
    Und das Gefühl ablegen veräppelt zu werden.
    Ist doch egal was andere von einem denken !

    Die Punkte sind mir bewusst, kann sie aber auch nicht alle umsetzen.
    Arbeite aber daran!
    Ich versuche auf jeden Fall Menschen die über mich lästern zu ignorieren und nicht ernst zu nehmen.

    Naja ich könnte noch Stunden über meine Situation reden, denke aber das reicht mal fürs erste.

    Euch allen alles gute und Kopf hoch wenns auch nicht immer leicht ist.

    Gecko

  51. Lena sagt:

    Also bei mir war es ähnlich, aber es hat schon der schule angefangen, da ich dort meistens nie Anschluss gefunden habe, und dann als aussenseiter abgestempelt wurde. Darauffolgend wurde ich gemobbt und dann die schule gewechselt, habe mich da aber dennoch sehr zurückgezogen verhalten und das mobbing ging von vorne los.
    Als ich dann.mit.der schule fertig war habe ich mein freund gefunden mit dem.ich bis jetzt zusammen bin dennoch fürchte ich mich sehr mich auf andere Menschen einzulassen geschweige denn mich mit Ihnen anzufreunden.
    Das alles erschwert meine Suche nach Arbeit enorm, und mit mejne Eltern.kann ich darüber nicht wirklich sprechen, aus dem.Grund das sie 2 tolle Kinder haben die bereits viel in ihrem Leben erreicht haben ( meine Geschwister)!
    Ich weiß einfach manchmal nicht weiter! Ich würde gerne arbeiten und einfach mit.den Leuten kommunizieren, ohne gleich in Panik zu verfallen…
    Und selbst wenn es.so alltägliche Dinge sind
    wie bahn oder bis fahren oder ihn einem Restaurant sitzen
    bekomme ich regelrecht schweißausbrüche und möchte am.liebsten nachhause.
    Da wie schon oben genannt meine Geschwister alles richtig gut hingekriegt haben.in.einem.rutsch war ich meistens die die mehrere Anläufe brauchte um herauszufinden was.mirgendwie gefällt.Und dadurch ist diese versagensangst noch größer geworden.

  52. John sagt:

    Hallo alle zusammen . Ich bin 23 Jahre Alt und leide unter angst Zustände . Was mich so ein bisschen beruhigt ist , das ich nicht der einzige bin . Und ich muss echt sagen das ist mit Abstand das mieseste Gefühl überhaupt . Wenn ich raus gehe fühl ich mich beobachtet besonders wenn viel um mich los ist . Es gibt sogar Tage, da traue ich mich nicht an der Menge vorbei zu laufen und mache Dann einen großen Bogen und mache mir selber einen Umweg durch den Gassen und das ist echt zu krass… Ich war schon immer schüchtern ..aber zur zeit merke ich das die Schüchternheit extrem zunimmt und mein Selbstbewusstsein abnimmt und das macht es mir gerade nicht so leicht . Aber ich muss sagen ich habe mich dran gewöhnt !! Ich versuche drauf klar zu kommen ich weiß das es nicht so einfach sein wird aber ne andere Wahl habe ich ja nicht denn diese Krankheit kann man nicht heilen es geht einfach nicht !!! Daswegen Leute einfach versuchen drauf klar zu kommen . Gute Besserung euch allen .

  53. Heums sagt:

    Soziale Phobie hat auch Vorteile: Autoritätsliebe ist ein Aspekt davon.

    Es gibt Menschen, die Konkurrenz nicht mögen, die den Wettbewerb scheuen, natürlich fallen hier nur hauptsächlich introvertierte (schüchterne & isolierte) ins Gewicht, es gibt aber auch extravertierte (intimitätssuchende) Menschen, die an Sozialer Phobie „leiden“, jedoch ist jene Form das gesunde goldene Mittelmaß und verhindert ein Übermaß an Sozialem. 😉

  54. EMG sagt:

    Es hilft nur eins. Sich der Angst stellen. Regelmäßig Fremde Menschen ansprechen. Desensibilisierung.

  55. sven sagt:

    Hey,

    ich bin derzeit sehr verzweifelt. Ich habe vor zwei Tagen einen Job angefangen nachdem ich zuvor drei Wochen Ferien hatte. Dabei ist mir wieder bewusst geworden wie ich mich verändert habe. Ich komme mir selbst wie der größte Idiot vor und es ist mir peinlich, wenn ich mich dann mal im stundentakt ein oder zwei Worte sagen höre. Auf Anweisung derArbeiter kommt im besten Fall ein seltsam klingendes „ja“ oder „ok“ heraus und ich merke von Tag zu Tag mehr, wie sich alle wenn ich mal vermeintlich nicht in Hörweite bin darüber amüsieren.
    Viele von euch haben ähnliche Erfahrungen ja, wie ich sehe, auch erlebt und ihr seid euch dabei vermutlich ebenfalls einfach nicht lebenswert vorgekommen. So geht es mir zumindest. Ich habe plötzlich von einem Tag auf den anderen, aufgehört mit anderen Leuten interagieren.
    Mittlerweile habe ich meinen ehemals besten Freund so gut wie verloren, ein anderer engerer Freund hat sich zwar nicht von mir abgewendet, allerdings dürfte das nur eine Frage der Zeit sein, wenn ich ihm weiterhin jedes Treffen etc. absage. Teilweise mache ich mir nicht mal mehr die mühe mir eine vernünftige ausrede auszudenken.
    Vor zwei Jahren hatte ich mich häufig mit einem Mädchen getroffen, sie war süß und hat mich nahezu angehimmelt, doch irgendwann habe ich mich selber von ihr abgewendet und bin auf anrufe oder sms schon nicht mehr eingegangen. Freunden hat man natürlich Sachen erzählt, wie: „achkeinen Bock mehr auf die“ oder: „als ob ich mich mit so ner hässlichen abgebe“..ich ekel mich schon vor mir selbst, wenn ich daran zurück denke, wie mir diese Angst vor Kontakt zu anderen Menschen, damals und heute noch Freundschaften kaputt macht.
    Mittlerweile habe ich schon panische angst davor, wenn man in einer kleineren Gruppe unterwegs ist und eine Person kurz verschwindet.
    Ich suche händeringend nach Möglichkeiten, die übrigen Personen zu unterhalten und scheitere jedesmal.
    Früher war ich auch schon schüchtern und sehr introvertiert, aber war ich wenn ich mit Freunden oder Familie zusammen war, eine mMn nette und unterhaltsame Gesellschaft.
    Mittlerweile rede ich mir schon ein, dass alle anderen um mich herum arrogante A****löcher sind, obwohl mir das Gegenteil bewusst ist.
    Ich will einfach wieder ich selbst sein, mein Ziel war es ja nie irgendwie im Mittelpunkt zu stehen oder andere auszustechen. Ich wollte und will immer nur, dass sich eine kleine Gruppe von Menschen, die ich liebe, meine Familie und die Freunde, die ich noch hab, sich später an mich in schönen Erinnerungen erinnert. Ist ein Leben denn sonst überhaupt lebenswert ? Ich denke nicht und somit habe ich das Gefühl, dass das einzige was ich für diese Leute noch tun kann ist, mir nicht das Leben zu nehmen und ihnen die Trauer zu ersparen. Erinnern wird sich nämlich niemand an mich, wenn ich es nicht schaffe mich zu ändern.
    Ich erwarte keine Hilfe und mir ist bewusst, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der unter solchen Dingen leidet, nur kann ich darüber mit niemandem reden und musste es mir einmal von der Seele schreiben, weil es mich echt fertig macht.

    Liebe grüße Sven

  56. Satt sagt:

    Hallo Ute, habe seit meiner Kindheit angst vor Menschen.Mutter starb als ich acht Jahre alt war. Meine älteste Schwester ist 7 Jahre älter als ich, war für mich für mich MutterErsatz. Sie ließ mich immer wieder fallen und holt mich wieder hoch ganz unbeständig .Das verunsicherte mich sehr und ich hab mich anderen Menschen nicht mehr anvertraut. Ich habe kein Vertrauen in Menschen und ziehe mich sehr zurück. Daraus entstehtEinsamkeit . Ich würde mich gerne mit ihnen austauschen. Liebe Grüße

  57. johannes sagt:

    hallo…finde mich hier in fast allen Dingen wieder.Es fing wohl schon sehr früh an…Stottern,die Schule war oft Hölle.Mein alter Herr,hat seine Wut auf die Welt..inder Familie ausgetobt.Dann irgendwann mit 15 mit einem guten Schaden ,in die Lehre..auf die Menschheit losgelassen…weia..mich viele Jahre versteckt.Arbeit..einkaufen..Wochenende..Sonntage waren die schlimmsten …der Fernseher war mein bester Freund..und ist es auch heute noch..ich weiss nicht wie ich die Jahre überleben konnte..könnte noch viel schreiben..nur noch eines..Egal wer du bist..oder was du kannst..scheissegal..geb dein Bestes..und es ist dann gut…versuch mit Dir Frieden zu schließen…auch wenn mancher Dämon sich dagegen auflehnt..Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei

  58. Clara sagt:

    Ich leide auch. Ich will ganz normal mit menschen reden können, in der schule keine Panik bekommen weil jemand hinter mir sitzt, normal Vorträge halten, Menschen ansprechen, bei ihnen klingeln können ohne fast eine herzattacke zu bekommen… ich würde so gerne Hilfe bekommen dennoch traue ich mich nicht mich fremden anzuvertrauen! (Ich bin 15/weiblich und leide seit ca 1nem Jahr an sozialer phobie. Respekt an alle die es sooo lange ausgehalten habe aber ich werde das nicht schaffen…)

  59. Merk sagt:

    Hallo, ich bin 22 und auch betroffen und weiß nicht mehr weiter. Es ist schön Kommentare von Leuten zu lesen, die sich genauso fühlen wie ich. Wer will, kann sich mit mir austauschen [email protected] Es kann vielleicht hilfriech sein mit jemanden zu reden der auch unter sozialer Phobie leidet.

  60. Christine sagt:

    Hallo , ich muss zugeben ,dass ich mich endlich traue ,ich möchte zurück geben.ich habe einen längeren Leidensweg hinter mir. ich habe noch kaum lange freundschaftserfahrungen machen konnen.Mich macht die Angststorung richtig fertig. Ich habe nun auch meine Beziehung kaputt gehen lassen oder überhaupt mich in der Beziehung ins Burnout gebracht. Ich habe Depressionen ,liege im Bett und traue mich kaum das Haus zu verlassen. ich bin als Kind wohl an SP erkrankt, ich habe mich nicht mehr getraut fremde leute aanzusprechen und vieles durften wir auch nicht laut sagen.meine Eltern haben mich uberbehutet , und waren auch eher sozial scheu oder so. Ich hatte so kaum wahre Freunde und wusste nicht worüber ich reden sollte. Ich habe mal lavendel spray und beruhugungslutschtabletten genommen, aber so geholfen hat es nicht. ich habe meinen ersten Arbeitsplatz nach dem Studium deswegen verloren und bin immer weiter ins loch gerutscht, depressionen folgten und mangelndes selbstbewusstsein. ich bin trotz der krankheit immer wieder losgegangen und aufgestanden , nochmal probiert.
    Ich bin von therapeut zu therapeut doch so richtig öffnen konnte ich mich dann letztlich nicht dass es zur erfolg kam doch letztes jahr verwies mich ein therapeut zur Therapie tagesklinik, ich bin schon sehr durcheinander und denke meine Identität schon fast verloren, ich weiss dass ich einen Einweisung vom arut brauche.nun habe ich angst mich bei einem arzt zu öffnen ,den habe ich ja jahre lang nichts erzählt.

  61. Christine sagt:

    Allen wünsche ich alles gute für die Zukunft und das wir geheilt werden

  62. Dennis sagt:

    Ich weiß nicht ob hier überhaupt noch jemand reinschaut aber ich lasse es auf einen Versuch ankommen also ich bin 18 und leide seit etwa 4 Jahren an der SP ich wurde mir etwa 1 Jahr in ein Heim gesteckt doch ich hätte großes Glück ich kam in eine Pflege Familie und ich bin dort aufgewachsen als wäre ich ihr eigenes Kind jedoch kamen ihrgend wann immer mehr Kinder zu ihnen was anfangs nicht so schlimm war aber ihrgend wann hatte es dann geheißen das wenn die Familie Urlaub macht ich nicht mehr mit durfte und in dem Zeitraum Waren dann ihrgend welche Betreuer da doch das ging nicht lange gut da ich mir nicht von Fremden anhören wollte was ich bei mir Zuhause machen darf und was nicht deshalb wurde nach einer Alternativen Lösung gesucht so Kamm es dann das als sie Mal wieder in den Urlaub gefahren sind das ich in einer Gruppe in einem Heim bleiben sollte ich wollte da unter keinen Umständen hin aber als sie mir versprochen hatten das ich nur dort bin solange sie in Urlaub sind und ich auf jeden Fall wieder zurück komme war ich einverstanden doch als sie wieder da waren hat man mir einfach gesagt das ich im Heim bleiben musst ob wohl sie es mir Fest versprochen hatten das ich wieder zurück komme sobald sie wieder da sind und das war der erste große wende Punkt in meinem Leben es war für mich so als hätte man mich aus meiner Familie gerissen das war und ist heute noch ein sehr großer Vertrauens Bruch ich war die nächsten 3 Monate nicht ansprechbar und hatte mich komplett zurück gezogen anfangs galt mein Misstrauen nur Erwachsenen doch ihrgend wann bin ich einfach nur noch von Gruppe zu Gruppe weiter gereicht worden so das ich nirgends wirklich lange war das fürte nur zu noch mehr Misstrauen und so hab ich mich so gut es ging von andern fehrn gehalten und durch die dauernden Wechsel war es mir nicht möglich Kontakte zu andern aufzubauen und ihrgend wann wollt ich das auch nicht mehr da ich immer wieder auf die ein Oder andere weiße verraten wurde doch ihrgend wann hatte ich wiede ein besseres Gefühl in der Gegenwart von andern und ich hab dem seine Chance anfangs lief es überraschend gut doch ich wurde erneut veraten uns als ob das nicht schon genug gewesen wäre Kamm noch hinzu das ich mehrere Male zusammen geschlagen wurde das ich auch schon in Krankenhaus musste und das war das 2 entschiede Ereignis somit wurde das Misstrauen und die Angst vor anderen Seher viel schlimmer seit dem ist es mir nicht möglich ein normales Leben zu führen ich kann weder in die Schule geschweige den Arbeiten ich bin jetzt 18 und habe nichts vorzuweisen ich weiß das ich was machen muss und das will ich auch wirklich aber es ist mir nicht möglich wenn es darum geht zu einem Arzt Termin oder der gleichen zu gehen ich mache mich morgen fertig bin auch entschlossen dort hin zu gehen aber dann wenn es darum geht die Wohnung zu verlassen kann ich es einfach nicht jedes Mal wenn ich raus gehe ist das ein enormer Stress für mich und wenn ich aus der Tür gehen will ist es wie eine Sperre die mich daran hindert ich hab schon Medikamente genommen und war in etlichen Therapien doch nichts hat geholfen ganz im Gegenteil ich habe immer mehr das Gefühl das es für mich keinen Ausweg gibt im Moment habe ich noch die Unterstützung durch das Jugendamt aber wer weiß wie lange die noch mit machen was wenn sie die Hilfe einstellen was dann ich habe nichts und niemanden ich hab keinen Abschluss oder sonst was ich bin auch nicht in der Lage alleine zurecht zu kommen die Ungewissheit und die Angst was dann ist ich kann einfach nicht mehr und um ehrlich zu sein ich will auch nicht mehr ich weiß einfach nicht mehr weiter ich will einfach dass das alles ein Ende hat ich Quelle mich nur noch von Tag zu Tag wenn die Hilfe endet wars das für mich

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