Die Angst vor Krankheiten, auch Krankheitsangst, Hypochondrie oder Pathophobie genannt, zeichnet sich dadurch aus, dass der Angstbetroffene (Hypochonder) fest davon überzeugt ist, eine sehr schwere oder sogar tödliche Krankheit zu haben. Diese Angst vor Krankheiten geht allerdings auf keinen Verdachtsbefund eines Arztes zurück, sondern besteht unabhängig davon, vielmehr besteht die Angst obwohl oder gerade weil der Arzt keine Diagnose stellen konnte.
Typische Symptome für die Angst vor Krankheiten ist das tägliche Absuchen des Körpers nach körperlichen Veränderungen, die eine Krankheit anzeigen könnten. Oftmals verbringt der Hypochonder mehrere Stunden täglich damit seinen Körper intensiv zu untersuchen.
Angstbetroffene lesen oftmals medizinische Fachliteratur und verbringen viel Zeit im Internet und in Internetforen. Sie informieren sich über verschiedene Krankheiten und malen sich aus, zu welcher Krankheit Ihre körperlichen Leiden und Symptome passen könnten.
Allerdings gibt es auch die extreme Gegenseite: Während einige Betroffene nicht genug Informationen über Symptome, Diagnosen und Krankheiten finden können, meiden andere Hypochonder das Thema Gesundheit und mögliches Wissen darüber in jeder Art und Weise. Sie bilden sich eine Krankheit ein und die Angst vor einer schlimmen Krankheit oder sogar einer tödlichen Krankheit lähmt sie. Die Angst lähmt sich in jeder Hinsicht – sie gehen nicht zum Arzt, teilen Ihre Angst nicht mit Freunden, Familien und Arbeitskollegen – sie resignieren und isolieren sich sozial. Viele haben Angst vor der schlimmsten Diagnose und befürchten nur noch wenige Tage nach dem Arztbesuch zu leben. Das Argument, ein frühzeitiger Arztbesuch ermöglicht selbst bei schweren Krankheiten eine frühzeitige Therapie und bietet somit die besten Möglichkeiten wieder Gesund zu werden, spielt für die Angstbetroffenen keine Rolle, denn sie sind von der Aussichtslosigkeit überzeugt – ohne professionelle Diagnose!
Symptome
Typische Symptome und Verhaltensmuster können unter anderem sein:
- häufige Arztbesuche
- häufige Arztwechsel
- intensiver Wunsch nach aufwändigeren und teureren Untersuchungen
- Verzicht auf Sport und körperliche Bewegung im Allgemeinen
- Einstellung sämtlicher Freizeitaktivitäten
- körperliche Anspannung
- Muskelverspannungen
- unruhig sein
- Schlafstörungen
- Leistungseinschränkungen im Job (Steigerung bis zum Burnout Syndrom möglich)
- häufige Krankschreibungen
- Gedanken: “Ich habe Angst zu sterben”
- Gedanken: “Ich habe Angst an einer tödlichen Krankheit zu leiden”
Typische Krankheiten, vor denen viele Menschen eine krankhafte Angst entwickeln sind Krebs, Tumore, Herzinfarkte, Tumore, Schlaganfälle oder auch Erkrankungen wie AIDS / HIV und Hepatitis.
Die Befürchtungen, Ärzte stellten Fehldiagnosen oder würden Krankheiten übersehen, bestimmt das Leben der Hypochonder.
Mögliche Therapien
Als Beispiel möchten wir Ihnen hier einige Therapiemöglichkeiten vorstellen. Sie bilden nur einen Auszug. Besprechen Sie am Besten mit Ihrem behandelnden Arzt, welche Form der Angsttherapie für Sie geeignet sein könnte.
Hilfe bei Angst vor Krankheiten: Angsttherapie mit Hypnose sehr erfolgsversprechend
Die Angsttherapie mit Hilfe von Hypnose ist sehr erfolgsversprechend und hat nichts mit der Vorstellung zu tun, die sich bei den meisten Menschen im Kopf festgesetzt hat. Von TV-Shows missbraucht, hat die Hypnose zu Unrecht einen negativen Ruf. Während den Hypnosesitzungen verlieren die hypnotisierten niemals das Bewusstsein oder die Kontrolle. Daher kann Hypnose auch nur dann funktionieren, wenn sich der Betroffene darauf einlässt, sich dem Therapeuten öffnen und ihm alles anvertrauen kann. Insbesondere erfahrene Anbieter von Hypnosetherapien mit der Spezialisierung auf Angsterkrankungen können Ihnen bei bei der Angst vor Krankheiten nachhaltig helfen.
Psychotherapie
Die von der Gesellschaft als konventionellere Methode ist die Psychotherapie bei der in Teilen zur Behandlung der Krankheitsangst auch die Verhaltenstherapie Anwendung findet. Regelmäßige Gespräche mit einem Psychologen sind Bestandteil bei dieser Form der Angsttherapie. Normalerweise ist eine ambulante Behandlung ausreichend. Bei Angsterkrankungen, die bereits seit mehreren Jahren bestehen, kann allerdings die stationäre Aufnahme sinnvoll sein.
Hallo,
ich habe selbst jahrelang an Hypochondrie gelitten und kann dem Artikel in so ziemlich allen Punkten zustimmen. Allerdings war es bei mir nicht der Fall, dass ich fest davon überzeugt war, ernsthaft krank zu sein.
Ich hatte nur große Angst davor. Als ein im Grunde rationaler Mensch, war ich mir durchaus bewusst, dass nach all den Untersuchungen, die ich habe über mich ergehen lassen, die Wahrscheinlichkeit für eine ernste Erkrankung ziemlich gering war. Allein jedoch, dass die Möglichkeit bestand, dass nur niemand etwas gefunden hatte (Symptome hatte ich schließlich zuhauf) machte mich wahnsinnig.
Aber das sind vielleicht auch nur die kleinen Unterschiede in der großen Gruppe der Hypochonder. ;-)
Viele Grüße.
Und wie ist es dann besser geworden???
Ich quäle mich nämlich mit der gleichen Situation herum und habe momentan das Gefühl, aus der Angstspirale gar nicht mehr herauszukommen.
Hallo,
ich finde es ziemlich unfair uns als Hypochonder zu bezeichnen. Pat. mit einer generalisierten Angststörung haben messbare Symptome im gegensatz zum Hypochonder.
Uns überascht die Angst/ Panik in Momenten in denen scheinbar alles in Ordnung ist. Atemnot, Herzrasen, Schindel- Ohnmachtsgefühl e.t.c.
Wir bilden uns unsere Symptome nicht ein
MfG
J. Schäfer
ich bin hypochonder der zweiten art und ich spüre richtig, wie sich eine “krankheit” in mir bildet – gleich einem eiterpickel. das kann manchmal über monate hinweg gehen, bis sie “zum ausbrauch” kommt und mich dann lähmt – besser: bis mich die angst vor ihr lähmt. ich weiß dann nach monaten der genese, dass ich SIE habe und bald sterben muss. das rede ich mir dann auch ein und sage es mir vor, während ich die körperliche veränderung immer wieder unter die lupe nehme. zum arzt gehe ich nicht, denn auch vor der endgültigen – selbstverständlich bösartigen – diagnose habe ich schei … angst. rational kann ich dem nicht beikommen. aber meine letzte hypochonderattacke, die sich über ein dreiviertel jahr und länger hinzog, hat mir gezeigt, dass etwas unternommen werden MUSS. die lebensquaslität nimmt durch solche “krankheiten” so dermaßen ab, denn immer wenn ich glücklich bin, kommt der mentale dämpfer: ” himmel, du bist doch tötlich erkrankt, du gehst deinem ende zu – freude? spaß? – fehl am platz”.
Ja, genau so ist es bei mir… der kleinste schmerz oder ähnliches und schon bin ich totkrank. Ich gehe auch deshalb nicht zum Arzt, obwohl ich aktuell müsste. Ich weiß im Moment einfach nicht mehr weiter, ich schlafe kaum noch, ich weiß einfach nicht wie ich da heraus kommen soll.
Mfg, Dieter G.
ich habe auch seit vielen Jahren eine gen. Angststörung mit Panikattacken. Ist 99% der Punkten kann ich zustimmen. Ebenso mit dem Beitrag, das wir die Symptome zwar durch das Veg.NErvensystem selbst erzeugen, diese aber real sind. (Bluthochdriuck, Herzrasen, Schwindel usw.)
Mir hat nix geholfen, je mehr ich mich damit beschäftige, je schlimmer wird es. Sport ist eine super Methode um den Angst-Kreislauf zu entfliehen, wenn auch nur kurzfristig. Was bei mir am meisten hilft ist Ablenkung.
Wahrscheinlich bin ich auch ein hyperhonder nur bei mir ist es die Angst vor psychischen Krankheiten
Im moment ist es Schizophrenie,ich habe Angst schizophren zu sein oder.
Daran zu erkranken,ich lese sehr viel im Internet und habe llangsam das. Gefühl die Symptome zu bekommen,ich beobachte mich immer.schrecklich,was kann man dagegen tun? Ich will ein normales Leben
hallo ich habe das gleich immer wenn ich schmerzen habe denke ich direkt das was schlimere habe dan kriege schwindel gefühle herz rasant unruhig ,und so weiter .lg maria
Also bei mir dreht sich die Angst fast ausschließlich um psychische Krankheiten.
Seit August 2011 bis vor zwei Wochen habe ich mich so extrem in Schizophrenien reingesteigert, dass ich es wusste, diese Krankheit zu haben Inzwischen bin ich drüber hinweg und denke 100% Borderline zu haben. Ich weiß ich bin Hypochonder, weiß aber auch, dass ich seit Jahren Stimmungsschwankungen habe. Naja…
Unter anderem reingesteigert habe ich mich außerdem in Tourette, Lebensmittelvergiftung, Histrionische Persönlichkeitsstörung, Borreliose u.a. um mal ein paar zu nennen. Hoffe ich komme irgendwann drüber hinweg
Ich habe ebenfalls diese Ängste.
Bei mir ist es nur so dass ich nicht zum Arzt möchte, da ich
a) nicht wissen will ob ich richtig liege,
b) eh nicht glaube das es korrekt diagnostiziert wird, und selbst wenn,
c) die Medikamente vermutlich nutzlos sind bzw. meine Situation verschlimmern.
Somit bin ich praktisch komplett aufgeschmissen. Was bleibt ist verdrängen.
Das wäre auch nicht weiter wild, und vermutlich sogar am gesündesten, wenn man nicht nur ab und zu unverhofft davon wieder überrollt werden würde. Jetzt gerade eben fiel mir das wieder alles ein und mache mir grundlos(?) Sorgen.
Es ist echt keine schöne Sache… Der Witz ist ja auch noch: Ich bin mir nichtmal sicher ob ich Hypochonder bin! und wenn ich erstmal in Therapie gehe, behalten die mich bestimmt da oder buchen mich als Dauerpatienten bis in alle Ewigkeit ohne dass es mir was bringt oder ich es brauch. Ist ja nicht so als behandeln einen die Ärzte weil sie so herzensgute Menschen sind.
Angst vor Hypochondrie ist wohl die Endstufe… Ich glaube nicht dass dies heilbar ist. Wenn diese Vermutung nicht auch bereits Teil der Hypochondrie ist..
Es macht mich wahnsinnig.
hi also ich hab zwangsgedanken anfangs echt schlimm bis ich mich nicht damit abgefunden hab aber mittlerweile komme ich gut damit klar weil ich viel darüber gelesen hab und mit hilfe einer selbsttherapie habe ich es geschafft gut damit umzuzgehen manchmal ist es schon noch nervig aber es geht. ich kenne mich so gut damit aus ich glaub ich könnte eine selbsthilfegruppe machen..
zu meinem problem ich habe panische angst davor schizofren zu werden habe mich nebernher auch damit befasst viel gelesen echt schlimm einfach die kontrolle zu verlieren ich hab mich so reingesteigert und komm da nicht mehr raus obwohl ich auch gelesen hab dass menschen die an zwangsgedankenleiden auch diese angst haben schizo zu werden usw.. aber es geht nicht aus meinem kopf ich kenne die symptome mittlerweile und je mehr ich drüber lese undhöre ZACK bilde ich mir jedlichen scheiss wieder ein es kommt manchmal auch ausm nichts plötzlich bild ich mir irgendein sch… wieder ein kommt manchmal ausm nichts weil es sich mittlerweile eingenistet hat diese angst echt schlimm. manchmal weine ich sogar wenn ich wieder einen komischen gedanken hab und dann denke ich da hast dus du bist schizo dir ist nicht mehr zu helfen .. andererseits bin ich ein sehr selbstbewusster mensch und denke ah quatsch das bildest du dir nur ein und gerade weil du angst hast ist es ein gutes zeichen das sagen aber auch alle psychologen aber trotzdem geht es nicht aus meinem kopf hoffe ihr habt ähnliche erfahrungen und könnt mir bisschen helfen
lg
Hallo,
Ich selber habe mit Hypochondrie nichts zu tun.
Inzwischen glaube ich aber, dass mein Lebensgefährte hierzu neigt.
Er rennt inzwischen ständig zu allen verschiedenen Ärzten, koste es, was es wolle. Ich selber habe jetzt, reine Routine und weil dies in der Familie liegt, einen Termin bei einem Kardiologen. Jetzt mußte ich diesen Termin unbedingt für meinen Lebensgefährten auch vereinbaren. Er hat Angst vor Krebs, vor Herzinfarkten oder auch Schlaganfällen. Ich finde eine gesunde Aufmerksamkeit bezüglich seines Körpers völlig in Ordnung, aber inzwischen wird nicht einmal mehr normal gegessen. Abends Kohlenhydrate, um Gottes Willen, geht ja gar nicht. Mal einfach in die Pommesbude mit unserer Tochter, sie ist 6 Jahre alt, möchte dies natürlich, fast unmöglich. Und wenn wir es dann doch mal machen, wird alles analysiert. Das macht dann richtig Spaß. Wenn ich mir mal eine Cola trinke, muss ich mir zwei Tage lang ein schlechtes Gewissen einreden lassen. Meine letzte Cola-Flasche im Kühlschrank verschwand dann auch ganz plötzlich, nachdem ich mir vorher alles schlechte hierüber anhören musste. Jetzt soll ich mit unserer Tochter eine Kur beantragen, damit wir vernünftig Essen lernen. Gut, wir sind beide nicht die besten Esser, aber das ist doch alles völlig übertrieben.
Ein sehr guter Freund von ihm hat jetzt einen Schlaganfall erlitten. Völlig schlimm,gar keine Frage, aber das jetzt nur noch überlegt wird, welche Risikofaktoren bei uns vorliegen, ist doch nicht mehr normal.
Ich selber will das alles auch bald nicht mehr, es schränkt völlig die Lebensqualität ein. Wenn ich ihm sage, er ist 43 Jahre alt, das dass alles nicht mehr normal ist, er völlig übertrieben ist, ist er beleidigt und argumentiert, ich selber würde ja gar nichts machen und hätte noch nie einen Freund gehabt, der sich soviel kümmert und sorgt.
Wie kann ich ihm begreiflich machen, dass das nicht normal ist?
Vielen lieben Dank voraus. Ich freue mich auf jede Antwort, weil ich so bald nicht mehr leben kann und einfach wissen möchte, was ich tun kann.
LG
hallo, also ich werde seit 4 monaten mit einem antdepressivum behandelt und warte nun bis ich nächste woche den ersten termin bei einem therapeuten wahrnehmen kann. Im Frühsommer diese jahres,kurz nach dem tod meiner großmutter fing meine geschichte mit magenschmerzen an. diese ließ ich natürlich sofort abklären, magenspiegelung ohne befund. danach folgte allgemeines unwohlsein – sah ich als trauer an, danach folgte eine blasenentzündung – nierenbeckenentzündung, wurde auch wieder mit ultraschall des bauches kpl. abgeklärt. da ich aber schon seit dem letzten jahr etwas probleme mit der atmung hatte -. manchmal früh nach dem aufstehen asthmaähnlich, ließ ich dies wegen meiner ständigen angst vor lungenkebs (bin raucherin) auch abklären, lungenfunktion und röntgen der lunge. hinzu kamen noch einige blutuntersuchungen, der test auf wechseljahrsbeschwerden, der alljährliche krebstest beim gynäkologen mit mammografie. alles ohne befund. meine angst vor krankheiten ist schon sehr ausgeprägt und manchmal fast unerträglich. vorige woche hatte ich dann blut im urin, wurde vom urologen mit blasenspiegelung und nierenröntgen, urinkultur und blutbild alles abgeklärt. evtl. liegt eine gynäkologische störung vor. seit dieser zeit habe ich mich jedoch wieder überehaupt nicht mehr gefangen, da ich fast ständig rückenschmerzen habe und mir das atmen nun täglich schwerer fällt, bin ich der überzeugung an einer schlimmen krebsart zu leiden – lungenkrebs. hat jemand ähnliche probleme?
Ich selbst bin auch ein schlimmer Fall von Hypochonder :-(
Bei mir liegen die ersten Symtome schon viele, viele Jahre zurück. Es fingalles damit an das ein junger Kollege damals einfach umviel, im Koma lag und dann starb. Für mich war das unfassbar!!!!!!
In all den Jahren waren meine Symptome mal mehr mal weniger ausgeprägt. Ich habe ständig grooooße Angst eine schweres Krebsleiden zu haben, renne immer von Arzt zu Arzt und sehe mich schon oft auf dem Sterbebett aber “ein Glück ” kommt nichts bei raus. Ist bei einer Untesuchung nichts rausgekommen, schon ist hier die Befürchtung weg und ich konzentriere mich nun auf eine andere Stelle des Körpers und bilde mir ein dann dort an Krebs erkrankt zu sein. Bis auf letztes Jahr im September. Krebsvorsorge beim Frauenarzt. Pap4 Ergebnis, eine frühe Form des Gebärmutterhalskrebses. Seither ist bei mir alles noch extrem schlimmer geworden. Ich google und google und mittlerweile bin ich sogar davon überzeugt das ich Eierstockkrebs habe da ich im moment Schmerzen im Unterleib als auch im Rücken habe. Da im moment die Feiertage sind, und mein Frauenarzt auch noch den Rest der Woche Urlaub hat weiß ich nicht was ich machen kann. Ich kann diesen innerlichn Druck bald nicht mehr stand halten weil ich wirklich so fest davon überzeugt bin. Eine Krebsvorstufe letztes Jahr…..dann kann es doch auch sein das ich auch Eierstockkrebs habe. Ich könnte manchmal nur dasitzen und heulen, heulen, heulen!!!!!!
Ja , ich kenne das auch. Vor etwa 10 Wochen fing es bei mir auch an.Ich stand morgens auf und trank in Ruhe meinen Kaffe, doch beim anschließenden Haarefönen bekam ich auf ein mal überhaupt keine Luft mehr. Ich konnte nicht mehr durchatmen, dann starkes Schwitzen, Zittern, Herzjagen und Panik, also richtig Todesangst. Ich fuhr gleich zum Arzt und es wurde eine Menge Untersuchungen gemacht.Nach 5 EKGs,Lungenfunktionstest und Langzeitblutdruckmessung wurde mir gesagt, es ist Alles okay. Es sollte vom Rücken kommen. Also war ich 10 mal zur Triggerpunktmassage und hatte dann meine Ruhe. Vor zwei Wochen ging es wieder los und nun bin ich auch ganz schön verzweifelt. Jetzt wurde mir geraten zum Psychater zu gehen und zum Osteopathen. Ich habe auch Angst irgendetwas an Krankheiten zu haben oder zu bekommen und da können mir 10 Ärzte sagen organisch ist nichts, aber das beruhigt mich nicht. Ich fühle mich eben krank, ausgelaugt, freudlos und was meine Atemnot und Rückenschmerzen angeht unverstanden. Ich möchte nur das Alles wieder so ist wie vor 3 Monaten!!
Diese ganze scheisse kenne ich sehr gut man fällt immer weiter in das loch und kommt nichtmehr raus, bis man ganz durchdreht. Bei mir in der Arbeit merkt der chef schon das ich nichtmehr ich bin er meinte das ich unter Medikamente(Drogen) stehe. Ich arbeite ganz normal aufeinmal kommt es wieder der schmerz, es vergehen minuten in denen ich starr bin und in mein inneres gehe und mir vorstelle das ich sterben muss, gedanken ich muss zum arzt, was wenn er sagt ich hab Krebs oder sonst was schlimmes, wie gehe ich damit um? Was mache ich dann? Wie erklähr ich das meiner Familie? Tausend fragen durchlöchern mich und ich fang an den verstand zu verlieren. Ich bin nur noch zuhause in meinem bett, versuche zu schlafen, weil wenn ich schlafe vergesse ich alles und wenn ich aufstehe fangt der ganze scheiss wieder von vorne an. Was soll ich jetzt machen? ich bin an dem punkt jetzt es ist mir alles scheiss egal ich geh einfach zum arzt und will mir ein reines gewissen machen! Mehr alls verräcken kann ich nicht, ich geh ans äußerste und nimm meinen ganzen mut zusammen egal was passiert. Morgen rufe ich spontan an um einen termin zu bekommen. Davor habe ich mir viele kankheiten eingebildet und schauhe stundenweise an meinen körper ob es schmerzhaft ist geschwollen oder sonst was ist …. /einmal bin ich so verrückt geworden und hab mich sowas von reingesteigert das ich mitten in der nacht angefangen habe zu Hyperventilieren mein atem und mein herz wahren so extrem schnell,ich könnte nichtmehr aufhören, schweissausbrüche kalt warum alles aufeinmal schwindelich, ich dachte in dem moment ist es mit mir vorbei verabschiede dich. Irgendwie hab ich es überwunden, tage danach fing es wieder an und ich wurde wieder verrückt und ging sofort ins krankenhaus, blut abnehmen blutdruck EKG herz kontrolle aber es war alles in ordnung, die ärztin sagte zu mir ich hab mich da nur reingesteigert. Monate vergehen und wieder bilde ich mir vill etwas ein ich liese im internet und mach mich immer mehr verrückter bis ich hier reinschreibe. Ich kann euch nur sagen geht zum arzt egal ob ihr es euch einbildet oder nicht sicher ist sicher, puscht euch hoch, fällt nicht in das loch, verbringt zeit mit der familie freundin/de versucht darüber zu reden, wenn es ganz schlimm ist versucht nicht alleine zu sein, ihr macht euch nur noch mehr kaputt alles leidet darunter ihr selber das ganze umfeld. kämpft dagegen an. Sorry wegen der rechtschreibung, ihr seit nicht alleine es geht mehreren so.
Diesen Ratschlag kann ich nur bekräftigen. Geht zum Arzt und sprecht über die Ängste mit jedem der dafür ein offenes Ohr hat. Ängste sind oft Tabu, über eine Erkältung kann jedoch jeder sprechen. Dieses Tabu müsst ihr brechen. Aufgrund von Stress oder Zukunftsängsten oder auch Beziehungsproblemen habe ich schon öfters Panikattacken und Hypochondrie entwickelt. Meine Strategie war immer, sehr offen damit umzugehen und auf die (potentiell negative) Bewertung durch andere nichts zu geben. Allerdings bin ich bisher nie zum Arzt. Dies war nun bei der letzten “Phase” anders. Ich konnte es einfach nicht mehr ertragen und ließ mir helfen. Ein (mitunter) auf Angstzustände spezialisierter Internist half mir sehr, da er sowohl die medizinische als auch psychosomatische Seite kennt und dadurch Ängste gezielt abbauen kann. Eine weitere “Taktik”, die natürlich sehr schwer ist: Akzeptiert die eingebildete Krankheit und freundet euch mit ihr an. Sei es Herzrasen, Herzinsuffizienz, Krebs, Aids, Borreliose, Schlaganfall, Herzstillstand – egal. Dazu gehört auch, den möglichen Tod zu akzeptieren. Wir werden alle irgendwann krank und sterben. Es ist einfach so und die Angst davor kann uns nicht schützen. Akzeptiert es. Dann geht ihr durch eine Wand aus Leid und werdet auf der anderen Seite merken, es ist nichts schlimmes da, ihr existiert weiter. Es war nur die Angst und Angst ist unerträglich aber nicht tödlich. Je mehr ihr die Angst und den möglichen Tod oder die Krankheit akzeptiert, desto weniger kann sie euch erreichen. Überlasst die Kontrolle anderen Mächten, lasst die Zügel los und wir werden die Angst überwinden.
Das erste Mal hatte ich 2011 eine solche Panik.
Ich musste operiert werden (Galle raus) und war drei Wochen lang nicht lebensfähig. Ich war der Überzeugung die OP nicht zu überlegen. Bin ziemlich übergewichtig und für mich stand fest, das mein Körper das nicht verkraftet!
Habe es überlebt!
Und seitdem habe ich ständig Panik vor Krankheiten. Aber ich habe erst die Schmerzen, dann die Panik.
Zum Beispiel diese Woche:
Wadenkrämpfe seit gestern, meist im sitzen, es zieht in der Wade, fühlt sie teilweise wie Muskelkater an. Mein Beine fühlen sich dicker an. Es kribbelt mir seit heute noch dazu im Schienbein. In der Kniebeuge schmerzt es auch.
Seit einigen Stunden könnte ich jetzt durchdrehen! Thrombose???
Obwohl ich nicht zum Arzt möchte, da ich Angst habe das er mir irgendwann nicths mehr glaubt, habe ich nun einen Termin für morgen!
Ich weiß nicht mehr weiter. Bis jetzt beschränkt sich das auf Krankheiten, wo ich auf Grund Übergewichts ein erhöhtes Risiko habe.
Aber was ist wenn ich weiter abnehme? Welche Krankheiten habe ich dann?
Diese ständige Panik und keiner versteht es. Keiner würde deshalb durchdrehen sondern abwarten und evtl. dann mal zu Arzt gehen.
Ich kann an nichts anderes denken!
Das macht einen so fertig!
Was Du schreibst ist mir erschreckend bekannt.
Gerade diese Nacht dachte ich genau das gleiche, nämlich an einer Thrombse zu leiden und nachts an Lungenembolie zu sterben. Für mich ist es jedesmal eine Erleichterung dann offenbar doch ein paar Stunden geschlafen zu haben und morgens doch wieder aufzuwachen. Aber am nächsten Abend geht meist alles von vorne los.
Ich lebe alleine und bin auch stark übergewichtig (BMI 37).
Ich habe halt als dicker Mensch auch immer das Gefühl bei Krankheitssymptomen von den Ärzten nicht so ernst genommen zu werden. Und ich weiss ja auch, daß vermutlich einige Risikofaktoren mit einer Gewichtsabnahme reduziert würden. Da das aber langfristig dann doch nie klappt habe ich zu all den Symptomen auch noch riesige Schuldgefühle und traue mich kaum noch zum Arzt.
Ich habe in den Weihnachtsfeiertagen im Liegen oft einen Schwindel bekommen bzw. auch beim Fortgehen und hatte dann so Angst, dass in meinem Kopf irgendwas nicht stimmt, dass ich eine Panikattacke hatte. Dann hab ich gleich eine Vorsorgeuntersuchung machen lassen und habe Termin für EEG und MRT vereinbart.
Meine Hoffnung besteht jetzt darin, dass wenn das MRT + Angio in Ordnung ist, dass ich die Angst wieder leg und wieder zu mir selbst zurückfinde. Bin sehr angespannt und innerlich total unruhig. Ich hoffe es legt sich.
Kinesiologe und Reiki-Tante meinen es wird sich legen, und ich denke auch positiv, kann nur hoffen, dass es wirklich so ist, denn so möchte keiner weiter machen.
Was ich empfehlen kann ist, gegen Unruhe zum Kinesiologen zu gehen und sich abzulenken so weit es geht. Nicht die Arbeit meiden sondern versuchen sich mit dieser abzulenken!